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Sonntagsweisheit

Es gibt Wichtigeres im Leben, als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen.

Mahatma Gandhi
Im Wald zur Ruhe Kommen
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Einfach Du, keine Kopie

Be yourself because everyone else is already taken.

Oscar Wilde
Foto Credit: Pixabay/ Capri23auto
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Kein Stop, eine Pause

Da prasseln sie auf uns ein, eine Erwartung folgt der nächsten. Ganz schön lange ist sie, die Erwartungsschlange. Jeder zieht ein Ticket und wartet ungeduldig auf den Moment endlich an der Reihe zu sein und angehört zu werden.

Eine Gruppe der Wartenden sind jene Erwartungen, die wir an uns selbst stellen und das sind oft jene, die am lautesten schreien. „Ich warte schon länger, ich möchte sofort angehört werden!“

Auch die Informationsflut möchte sich in die Schlange eingliedern, der Mangel und das zu erfüllende Bedürfnis der wartenden Gruppe wird zunehmend kräftiger, während wir schwächer werden. Bloß keinen Jammerer und Forderer mehr, bitte niemanden mehr, der evaluiert und dessen Bedürfnis jetzt sofort erfüllt werden möchte!

Die letzte Gruppe, die auch einen Platz in der Schlange finden möchte, ist die, der To Dos, die uns Tag ein und Tag aus begleiten und schwer auf uns lasten, sie werden immer mehr zur Last und rauben uns unsere kostbare Zeit.

Ich halte einen Moment inne und blicke zu all jenen, die von mir „bedient“ werden möchten. Die Schlange der Erwartungen reicht kilometerweit und die fordernden und ungeduldigen Gesichter brennen sich ein.

Ich merke wie ich gestresst werde und mein Puls steigt, ich muss sie alle anhören und rasch fertig werden. Viele von ihnen warten schon seit Tagen oder gar Wochen. Hauptsache die Schlange wird kürzer! Ich beginne mit der Beratung und merke wie ich abdrifte, ich bin nicht bei der Sache und möchte irgendwo anders sein. Ich verstumme bei der aktuell stattfindenden Beratung und blicke in verblüffte und überrasche Gesichter. Ich wende mich ab. Ich räuspere mich und rufe so laut, dass es bestimmt jeder hören kann: „Pause! Ich brauche eine Pause.“

Der Alltag trifft uns alle, umso wichtiger, werden kleine Momente, in denen es uns möglich ist, den PAUSE Knopf zu drücken. Pause von uns, den anderen und allem, was auf uns einprasselt. Uns zu spüren und zu wissen, was wir jetzt im Moment benötigen, ist ein Gefühl, das uns oft abhanden gekommen ist. Wir sollten es alle wiederbeleben und unsere inneren Stimmen – vor allem den Kritiker und Diktator in uns – ab und an mal die Stirn bieten 😉

Wann merkt ihr, dass ihr eine Pause braucht und was ist es, das eure Tanks wieder volllädt?

Eure Rox

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Hör mir zu

Wenn du sprichst, wiederholst du nur, was du bereits weißt … Aber wenn du zuhörst, lernst du vielleicht etwas Neues.

Dalai Lama

Ich holte Luft, fast verfiel ich in die Schnappatmung. Viel zu oft kam in mir der Impuls hoch, meine Sicht der Dinge zu schildern und meine persönliche Antwort auf das eben Gesagte kundzutun. Wurde ich dazu aufgefordert? Nein. Ist es sinnvoll? Wirklich nicht immer.

Viel zu oft nutzen wir ein Gespräch mit unserem Gegenüber letztendlich dafür, um unsere eigene Geschichte mitzuteilen. Denn: Wir lieben es über uns selbst zu reden und uns mit anderen zu messen. Wir möchten Sieger sein und uns auch so fühlen.

Oft habe ich es bereits geübt, das Aktive Zuhören. Dabei habe ich bemerkt, wie schwer es fällt, die Gedanken zu bändigen und sich wirklich nur auf die neutrale Aufnahme des Erzählten zu konzentrieren. Im Endeffekt könnte man sich innerlich zurücklehnen und einfach dem anderen Menschen lauschen. In der Realität schwanken wir jedoch zwischen: „Hör zu, jetzt erkläre ich dir, wie du es machen solltest“ oder „Oje, das tut mir aber leid“ während wir einen mitleidigen Blick aufsetzen oder aber „Also bei mir war das zuletzt viel schlimmer.“ Unsere Antwortoptionen sind daher zumeist:

  • belehrend
  • bemitleidend
  • egoistisch und Raum einnehmend

Was dann passiert, ist: Es wird kein Gespräch auf Augenhöhe zwischen zwei Personen, sondern aneinander vorbei redende Monologe zweier Personen, die immer wieder Momente der Stille suchen, um das Gesprächsruder an sich zu reißen. An dieser Stelle sei gesagt, dass es in manchen Situationen durchaus angemessen ist, dies zu tun. Wir kennen sie alle, jene Personen, die man bewusst unterbrechen muss, um auch die Möglichkeit zu ergattern, etwas erwidern zu können.

Wie schaffen wir es nun, ein wertschätzendes Gespräch ohne Vorurteile, Mitleid, Konkurrenz-Denken und Ego-Spielchen zu führen? Ich selbst habe dafür auch noch keine Zauberformel und bin aktuell selbst dabei, mehr Aufmerksamkeit auf meine individuellen Reaktionen zu richten.

Ein paar Gedanken – bzw. Ideen, die uns aber helfen könnten:

  • Ehrliches Interesse ist ein wichtiger Punkt. Nichts vorheucheln und sich ernsthaft dafür zu interessieren, was der Gesprächspartner zu erzählen hat.
  • Aktiv zuhören, ausreden lassen und nicht andauernd bewerten, was man eben gehört hat.
  • Ratschläge sind oft gut gemeint, aber ungefragt sollte man auch nicht permanent andere Menschen belehren und ihnen die persönliche Meinung – die ja in unserem kleinen Universum unsere ultimative Wahrheit ist – aufdrücken.

Viel Spaß beim nächsten Gespräch und all euren Beobachtungen, die ihr vornehmt 🙂

Bis bald. Eure Rox.

Foto Credit: Pixabay / ROverhate

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Der Kreislauf des Lebens

Du kennst sie bestimmt: Jene Phasen, in denen einfach alles läuft wie geschmiert. Wie ein Puzzle, das sich von alleine zu einem mächtigen Bild zusammenfügt. Jedes einzelne Puzzleteil findet seinen Partner wie von selbst, dem Magnetismus komplett ausgeliefert. Alles, was du tust, ist innezuhalten und zu genießen. Du vertraust auf dich und der Einzigartigkeit deines Lebens, souverän und vorausschauend blickst du in die Zukunft.

Yin bedingt Yang – Licht wiederum Schatten und der Tag braucht die Nacht. Auf jede Hochphase in deinem Leben folgt gewiss eine Zeit, in der dein Zug nicht gut auf der Spur liegt und sich holprig auf den Schienen vorwärts bewegt. Du bist froh, dass er dich zumindest von A nach B bringt und hoffst insgeheim auf bessere Zeiten.

Im Laufe unseres Lebens entgleisen wir einige Male, wir erleiden Verluste, verkraften Schicksalsschläge und lernen auch schmerzlich all jene Dinge im Leben zu akzeptieren, die wir aktiv nicht beeinflussen können. Wir stecken fest im Kreislauf – der Spirale des Lebens. Das Leben nimmt uns Menschen, schenkt uns manches Mal wiederum neue, die unser Leben bereichern und zu einem besseren Ort machen. Jobs werden uns genommen und der Kreislauf lässt uns danach wiederum in neue Herausforderungen hineinwachsen. Freundschaften aber auch Partnerschaften, sind oftmals nicht für immer, sie kommen und gehen. Das Leben verlangt von uns Flexibilität, Aktivität und Anpassungsfähigkeit.

Nun denn, wir sitzen alle im selben Boot oder aber auch im Zug, um der Metapher mit der Schiene treu zu bleiben 😉

Wer oder was bringt dich wieder in die Bahn, wenn dein Zug entgleist? (oder kurz davor ist)

Wer ist für dich da, wenn du an dir zweifelst und dir nicht sicher bist, ob du in die richtige Richtung fährst und du bisher die passenden Abzweigungen genommen hast?

  • Steh zu dir selbst und sei dir darüber im Klaren, was du willst und was dich glücklich macht.
  • Akzeptiere das Leben mit all seinen schönen und stürmischen Zeiten.
  • Umgib dich mit Menschen, die dich sein lassen, wie du bist.
  • Bringe Humor in dein Leben und nimm dich selbst nicht zu ernst.
  • Lerne ehrlich und wertschätzend zu kommunizieren. Unsere Egos zu kontrollieren, ist jedoch kein einfaches Unterfangen.

Wie bist du aktuell unterwegs? Hat dein Zug bereits Fahrt aufgenommen? Oder zögerst du noch?

Alles Liebe, eure Rox