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Samstagsweisheit

Fear is like fire, you can warm your hands on it.
Fear is like fire, you can burn your house down with it.

Fink, „Fear is like fire“
Foto Credit: Pixabay / 12019
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Fauxpas 2021

Es lag mir immer fern, mich politisch zu äußern, denn dieses Thema wollte ich von meinen Gedanken und Beiträgen fernhalten, doch das war bevor die Politik mit psychischer Gewalt in unser aller Leben vorgedrungen ist. Was aktuell passiert, ist für mich kein Fauxpas – also kein „falscher Schritt“ sondern eine falsche Richtung, in der man seit geraumer Zeit unterwegs ist.

Seit zwei Jahren wird unter der Gürtellinie kommuniziert, nichts als Angst verbreitet, Personen, die anderer Meinung sind, werden diffamiert, die neutrale Berichterstattung wurde abgeschafft und all jene Meldungen, die nicht die Ansicht der Bundesregierung vertreten, werden gelöscht!

Was ist aus der Welt geworden? Das Leben, mein Leben hat für mich an Logik verloren. Die Realität, in der wir aktuell leben, fühlt sich an wie ein schlechter Film. In letzter Zeit stelle ich mir viele Fragen:

  • Warum wird diese Art von Propaganda von der breiten Maße akzeptiert und befürwortet?
  • Wie konnte es passieren, dass der selbst denkende und selbst entscheidende Mensch zu einem dummen Verschwörungstheoretiker degradiert wurde?
  • Seit wann gehört es nicht mehr zum guten Ton objektiv zu bleiben, Verständnis zu zeigen und anderen Menschen zuzuhören? Es gibt keinen offenen Diskurs mehr, der wurde mit der Pandemie abgeschafft.
  • Wie konnte es so einfach passieren, dass unsere Demokratie und das Recht auf Freiheit und Selbstbestimmtheit abgeschafft wurde?
  • Seit wann ist es in Ordnung, Menschen vorschnell in Schubladen zu stecken und sie bestimmten Lagern zuzuordnen? Erinnert mich stark an eine Zeit, die wir schon sehr lange zurückgelassen haben.
  • Seit wann darf es eine Regierung geben, die mit menschenverachtender Kommunikation dazu beiträgt, dass sich eine Gesellschaft spaltet?

Ich rufe all jene auf, denen es derzeit ähnlich wie mir geht: Bleibt standhaft! Lasst euch zu nichts zwingen, das ihr nicht selbst wollt und für richtig haltet. Mit dem Einführen des Mundschutzes, wurden wir nicht zu mundtoten Marionetten gemacht, vergesst das nicht.

Alles Liebe und bleibt stark,

Eure Rox

Foto: Gesichtet im August auf Korfu (2021) und für sehr passend befunden

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Komm, Unikat

Ich schätze du bist mutig und ich könnte Gesellschaft brauchen. Begleite mich in eine Welt, in der Kompromisslosigkeit und Unverständnis regiert – das Reich des Zer.

Dort zerbrechen jeden Tag Millionen von Träumen und Herzen.

Menschen zerstreiten sich aufgrund von Nichtigkeiten, anstelle zu lernen dem Gegenüber zuzuhören. 

Wie wäre wohl eine Welt, in der Gesagtes nicht augenblicklich bewertet wird und die eigenen Emotionen besser in Schach gehalten werden?

Du fragst mich, warum der Ort ist, wie er ist? Ich denke, wir haben nie gelernt adäquat zu kommunizieren. Gespräche finden nicht miteinander statt, sondern unsere inneren, kindlichen Begleiter werfen sich ungefiltert Dinge an den Kopf, um den eigenen Selbstwert zu schützen. Oft versprechen wir uns, in dem wir uns nicht angemessen ausdrücken. Zersprochen haben wir uns wiederum dann, wenn alle verbindenden Brücken für immer gekappt werden.

Millionen von Paare zerlieben sich jeden Tag. Noch vor kurzem war ein Leben ohne den anderen kaum vorstellbar, mittlerweile wird jeder Kontakt vermieden und bereits die bloße Anwesenheit des anderen lässt einen erschaudern. Emotionen bleiben auf jeder Seite zurück: Unverständnis, Enttäuschung, Trauer und oft sogar Hass.

Vielleicht hast du es bereits bemerkt, aber Zer’s Regime ist uneinsichtig und die Interessen jedes Einzelnen zählen mehr, als die Gemeinschaft und das große Ganze. Trostlos ist sie, diese Welt. 

Wie wäre es, wenn wir die alte Gedankenwelt zersprengen und eine neue aufbauen? Ich träume von einem Ort, der bereits sehr bald Wirklichkeit werden könnte.

Komm, Unikat folge mir in eine Welt, in der Über regiert.

Menschen überleben nicht nur, sie sind glücklich und zufrieden.

Es wird übergeliebt und mehr gegeben als genommen. ÜBER-geben nicht aus Schock und Panik, sondern aus Nächstenliebe und Verständnis. Jeder Einzelne wird geschätzt und als Individuum respektiert. 

Millionen von Übereinkünften werden fast täglich getroffen. Es wird wertschätzend miteinander kommuniziert und Kompromisse werden geschlossen.

Liebe und Verständnis regieren an diesem Ort.

Die Bewohner in Über haben gelernt, einander zuzuhören, für sich einzustehen, aber auch auf die Bedürfnisse jedes Einzelnen Rücksicht zu nehmen. 

Kommt Unikate, lasst uns mutig sein und für eine bessere Welt einstehen. Bauen wir uns die Welt, widde widde wie sie uns gefällt.

Foto Credit: bertvthul/Pixabay

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Funktionieren

So einfach, klar und deutlich, standen sie in großen schwarzen Buchstaben auf dem DIN A4 Blatt geschrieben – „Out of Order“. Enttäuscht wendeten wir uns ab, jeder wusste, was gemeint war, musste es akzeptieren und nach alternativen Lösungen suchen. Wie sehr es einem auch gegen den Strich ging, die Maschine war kaputt und unsere Sehnsucht nach einem Stück Schokolade konnte in diesem Moment nicht gestillt werden.

Habt ihr euch schon mal gefragt, wie wir Menschen am besten signalisieren, dass wir uns ein paar Tage den Luxus gönnen, einmal nicht wie gewohnt zu funktionieren? Wann und vor allem wie können wir unseren Mitmenschen klar und deutlich und ohne Widerrede mitteilen, dass wir gerade weder aufnahmefähig sind, noch wie erwartet funktionieren?

  • Oftmals, gar nicht. Es wäre ja ein Zugeständnis an uns selbst, dass wir nicht stark genug sind und wir würden vor den anderen Schwäche zeigen, was wir tunlichst vermeiden möchten.
  • Wir sind oft auch sehr weit davon entfernt unsere eigenen Bedürfnisse zu spüren und ernst zu nehmen. Dann kann es zum Beispiel auch passieren, dass uns jemand aus dem engeren Umfeld darauf anspricht und uns rät einen Gang runter zu schalten.
  • Wenn wir den Mut haben es auszusprechen und wenn nötig um Hilfe zu bitten, dann wird der Akt an sich oft von unserem schlechten Gewissen überschattet.

Die wahre Kunst ist, es nicht so weit kommen zu lassen, bis wir „außer Betrieb“ sind und uns nicht mehr so verhalten, wie wir es immer tun und es von uns erwartet wird. Ich lege im Alltag seit Beginn des Jahres öfter Pausen ein und achte mehr darauf, wie es mir in gewissen Momenten geht. Es gelingt mir aber nicht immer. Deshalb wird es mir – je älter ich werde – umso wichtiger, mich mit Menschen zu umgeben, die meine Akkus füllen, anstelle sie zu leeren.

Wie gehts euch damit? Spürt ihr es rechtzeitig, bevor ihr euren Out-of-Order Status erreicht habt?

Alles Liebe, eure Rox

Foto Credit: pixabay / elke_hildebrandt

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Anti-Stress Notizen: #5 Lass dich nicht verunsichern

Von den schlauen Sprüchen, die wir selbst oft klopfen, bleibt relativ wenig übrig, sobald wir bewertet oder gar kritisiert werden. Wo ist sie, unsere Einzigartigkeit, warum erhebt sie nicht die Stimme und steht zu uns, in brenzligen Situationen, in denen an unserem Selbstwert gerüttelt wird?

Wir selbst sind natürlich auch nicht gefeit davor, alles und jeden konstant zu analysieren und bewerten. Hat mir das nun gepasst? War das gut oder schlecht? Egal ob auf der Arbeit oder privat, Menschen werden abgestempelt, mit einem Label versehen und in die passende Schublade geschoben. Da wird nicht lange gefackelt, das passiert oft binnen weniger Sekunden.

Was wir Menschen neben dem Bewerten noch als Haupt-Hobby ausüben, ist das Vergleichen. Da gibt es die Nachbarin, die sich den nigel nagel neuen Audi gegönnt hat und doch erst vor kurzem 2 Wochen auf Urlaub in Neuseeland war. Sofort reden wir – aus Neid – alles schlecht und versuchen uns damit rechtzufertigen, warum wir dieses oder jenes nicht tun. Und auf der Arbeit, da gibt es diesen einen Arbeitskollegen, der sich mit Ellbogen und Intrigen langsam von unten nach oben schummelt und seiner Karriere den notwendigen Schubs gibt. Damit will ich dieses Verhalten nicht gutheißen, aber des Öfteren wird es als den leichteren Weg gesehen, unangemessene Verhaltensweisen zu kopieren, da sie in einer Welt wie dieser wohl eher zum Ziel führen. Da drängt sich für mich die Frage nach dem Ziel auf – das wäre mit Sicherheit keines, das ich verfolgen wollen würde.

Aber auch vor unseren Freunden machen wir nicht halt – der Bewertungs- und Vergleichsmodus lässt sich kaum abstellen.

Was möchte ich dir damit sagen?

  • Dass wir das Bewusstsein dafür schärfen sollten, wie oft wir in dieses Verhalten automatisch abdriften, ohne darüber nachzudenken. Dass in der Zeit, in der wir leben, der digitale Konsum an Inhalten steigt, trägt natürlich dazu bei, dass man sich schwer lösen kann. Sich von Negativität fernzuhalten, benötigt dann schon einen sehr gefestigten und konsequenten Charakter.
  • Wie oft haben wir den Satz schon gehört, aber er gewinnt für mich immer mehr an Bedeutung. Jeder hat sein eigenes Tempo. Der Weg, den andere beschreiten, berücksichtigt nicht, was für dich vorgesehen ist – nicht deine individuelle Situation, deine Persönlichkeit, dein Tempo und schon gar nicht, was du wirklich für dein Leben möchtest. Wollten wir denn eine Kopie des Lebens der anderen leben? Einmal das Standardmodell bitte, und zwar einmal mit allem bitte – inklusive Schulden bis ins Unermessliche, schlecht laufender Ehe, bis hin zum Rosenkrieg und der Scheidung.
  • Dass du dich nicht verstellen solltest, weil du denkst, du kommst damit eher ans Ziel, wirst eher gemocht, hast weniger Probleme und schon gar nicht, weil es alle machen und es auch für dich richtig sein muss. Bleib authentisch. Du musst dich in deiner Haut wohl fühlen – und reduziere die Momente, in denen du Ja sagst, aber Nein meinst.

Ich bin gespannt, wie es euch damit geht. Zu Beginn ist es sicher hilfreich kleine Schritte zu gehen und auch nicht zu viel von sich selbst zu verlangen. Meine ersten Schritte waren – zu realisieren, wann ich in die Bewertung ging und niemandem das Recht zu übertragen, mir ein schlechtes Gefühl zu geben.

Alles Gute wünsch ich euch 🙂 Eure Rox