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Mit dir

Erst heute, als ich diese Blume sah, musste ich an dich denken, doch das ist kein Einzelfall, denn:

In Gedanken bin ich regelmäßig im Gespräch mit dir.

Im Geiste stelle ich mir vor, wie wir auf deiner Terrasse sitzend miteinander lachen und die aktuellsten Neuigkeiten austauschen.

Mit dem Herzen spüre ich nach wie vor die enge Verbundenheit aber auch den tiefen Schmerz des Verlustes.

In meinen Träumen bist du Dauergast und bist mir dadurch nahe. Wir sind beisammen und der Gedanke, es wäre alles wieder wie früher, lässt mich innerlich jubeln. Ich bin glücklich und zufrieden. Ich wache auf und stelle fest, dass es ein Traum war und nicht die Realität.

Mein Körper stellt sich vor wie es wäre dich noch einmal aus tiefstem Herzen zu umarmen, so fest und so lange bis meine Arme schmerzen.

Du bist mit mir und ich bin mit dir – mein Leben lang. Ich vermisse dich.

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Tagesweisheit

Ich muss mir von mir selbst nicht alles gefallen lassen.

Viktor E. Frankl

Ab und an mal unseren Kritiker ausschalten, kann wahre Wunder bewirken 🙂

Alles Liebe, Rox

Foto Credit: pixabay/pixel2013

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Bist auch du neu „eingekleidet“?

Ich öffne den Schrank und blicke in ein Meer voller Farben. Bunte Jeans, Röcke, T-Shirts und Kleider werden binnen weniger Sekunden von meinen Augen erfasst. Bei genauer Betrachtung, entspricht vieles nicht mehr meiner Persönlichkeit und ich bin im wahrsten Sinne herausgewachsen. Bevor ich mir nun neue Kleidung zulege, habe ich es mir zum Ziel gesetzt, großzügig auszusortieren. … Mission „Altes raus“ ist aktiv.

Die wichtigsten Faktoren, die Kleidung für mich erfüllen soll: Sie muss gefallen und der Wohlfühlfaktor muss gegeben sein. Zwickts hier oder kneifts an einer anderen Stelle – dann war das definitiv das erste und das letzte Mal, dass ein Kleidungsstück getragen wurde. Der Kleidungsstil ermöglicht es uns, unser Wesen nach Außen zu tragen und uns auszudrücken. Bestimmt kennst auch du das eingangs erwähnte Gefühl, dass eine gewisse Kleidung dich als Person nicht mehr widerspiegelt und du dich nicht mehr wohlfühlst darin.

Was mir zudem immer öfter auffällt, wenn es um Mode & Trends geht: Menschen legen enormen Wert darauf, wie sie sich kleiden und präsentieren. Das Äußere wird schön herausgeputzt und präsentiert, während das Innere oft extrem vernachlässigt wird. Es mangelt an Aufmerksamkeit und es wird nicht hingesehen. Hier gibt es keinen regelmäßigen „Frühjahrsputz“, lediglich Ablenkungsmanöver, um nicht zu genau hinsehen zu müssen. Wie es in vielen Menschen innen aussieht, ist oftmals nicht sichtbar und versteckt. Würde jeder von uns ein Accessoire zum Thema „Wohlbefinden“ mit sich tragen, wäre binnen Sekunden klar, wie es um uns bestellt ist.

Wenn wir mit unserem Inneren im Reinen sind, macht es umso mehr Spaß, uns den schönen Dingen zu widmen, wie schöner Kleidung und wie wir unsere Persönlichkeit nach Außen tragen.

… „Altes raus“ Vorgang abgeschlossen.

Wann steht dein Termin?

Alles Liebe, deine Rox

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Einfach Du, keine Kopie

Be yourself because everyone else is already taken.

Oscar Wilde
Foto Credit: Pixabay/ Capri23auto
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Kein Stop, eine Pause

Da prasseln sie auf uns ein, eine Erwartung folgt der nächsten. Ganz schön lange ist sie, die Erwartungsschlange. Jeder zieht ein Ticket und wartet ungeduldig auf den Moment endlich an der Reihe zu sein und angehört zu werden.

Eine Gruppe der Wartenden sind jene Erwartungen, die wir an uns selbst stellen und das sind oft jene, die am lautesten schreien. „Ich warte schon länger, ich möchte sofort angehört werden!“

Auch die Informationsflut möchte sich in die Schlange eingliedern, der Mangel und das zu erfüllende Bedürfnis der wartenden Gruppe wird zunehmend kräftiger, während wir schwächer werden. Bloß keinen Jammerer und Forderer mehr, bitte niemanden mehr, der evaluiert und dessen Bedürfnis jetzt sofort erfüllt werden möchte!

Die letzte Gruppe, die auch einen Platz in der Schlange finden möchte, ist die, der To Dos, die uns Tag ein und Tag aus begleiten und schwer auf uns lasten, sie werden immer mehr zur Last und rauben uns unsere kostbare Zeit.

Ich halte einen Moment inne und blicke zu all jenen, die von mir „bedient“ werden möchten. Die Schlange der Erwartungen reicht kilometerweit und die fordernden und ungeduldigen Gesichter brennen sich ein.

Ich merke wie ich gestresst werde und mein Puls steigt, ich muss sie alle anhören und rasch fertig werden. Viele von ihnen warten schon seit Tagen oder gar Wochen. Hauptsache die Schlange wird kürzer! Ich beginne mit der Beratung und merke wie ich abdrifte, ich bin nicht bei der Sache und möchte irgendwo anders sein. Ich verstumme bei der aktuell stattfindenden Beratung und blicke in verblüffte und überrasche Gesichter. Ich wende mich ab. Ich räuspere mich und rufe so laut, dass es bestimmt jeder hören kann: „Pause! Ich brauche eine Pause.“

Der Alltag trifft uns alle, umso wichtiger, werden kleine Momente, in denen es uns möglich ist, den PAUSE Knopf zu drücken. Pause von uns, den anderen und allem, was auf uns einprasselt. Uns zu spüren und zu wissen, was wir jetzt im Moment benötigen, ist ein Gefühl, das uns oft abhanden gekommen ist. Wir sollten es alle wiederbeleben und unsere inneren Stimmen – vor allem den Kritiker und Diktator in uns – ab und an mal die Stirn bieten 😉

Wann merkt ihr, dass ihr eine Pause braucht und was ist es, das eure Tanks wieder volllädt?

Eure Rox