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Follow the sun

Dieses Bild verbinde ich mit einer sehr starken Erinnerung aus dem letzten Jahr. Es war Juni und ich fühlte mich ausgelaugt, traurig, schwach und leer. Ich wollte einfach weg, raus aus dem Chaos, abschalten und zu mir finden.

Diese Erinnerung verbinde ich mit einer sehr nährenden Emotion, die ich auch jetzt noch fühle, wenn ich das Bild betrachte.

Folge der Sonne:

  • Es ist ok zu fallen, wenn du wieder gestärkt aufstehst
  • Es ist der Lauf des Lebens, verspüre Dankbarkeit für all die positiven Erinnerungen, die du mit dir trägst
  • Das Leben ist zu schön und kostbar, um es nicht zu genießen und wertzuschätzen
  • Bleib stark, kopiere niemanden, sei du selbst und verfolge deinen Weg

Ich lauschte dem Meeresrauschen, schloss meine Augen und spürte die Wärme der Sonne, die mein Gesicht umgab. Ich spürte Zuversicht für all das, was noch kommen mochte. Mit einer großen Portion Mut möchte ich positiv in die Zukunft schreiten.

Bis dann, alles Liebe

Eure Rox

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Abhaken und gut fühlen

Es ist Freitag 15 Uhr, das letzte Häkchen auf der To Do Liste wurde gemacht, du fühlst dich gut, das Wochenende hast du dir verdient. Kurzer Blick auf deinen privaten Kalender, mal gucken was so ansteht die nächsten 48 Stunden Freiheit.

Du hetzt dich zum Weihnachtsshopping, kramst nach der Liste auf der sich alle Wünsche befinden und hakst sie gedanklich nach und nach ab. Anschließend erledigst du den Einkauf damit du die nächsten 48 Stunden keine Gedanken an lästige Pflichten wie Lebensmitteleinkäufe verschwenden musst.

Nach 2 Stunden kommst du kaputt zu Hause an wo die Haushalts-To-Do Liste auf dich wartet. Genau hier ist der Punkt wo ich mich frage ob es überhaupt ein Leben ohne diese lästigen Aufgabenlisten gibt. Mir scheint wir finden sie in jedem Bereich wieder und wir sind gewohnt sie abzuarbeiten wie wir es auch als anständige Angestellte gelernt haben. Ich hab ein wenig gemischte Gefühle, einerseits brauche ich diese Ordnung und Struktur so habe ich das Gefühl ich behalte die Kontrolle und andererseits fühle ich mich gefangen und ständig getrieben. Wo bleibt die Flexibilität und Spontanität? Wo bleibt das im Hier und Jetzt Leben, wenn alles immer geplant ist und sogar oft mit Dauer versehen weil man sonst zum nächsten Termin zu spät erscheinen würde?

Wäre ein Leben ohne To Do Listen Anarchie oder fahrlässig oder gar chaotisch und kopflos? Vielleicht macht es uns auch glücklicher? Ich spiele mit dem Gedanken es mal wieder für ein Wochenende auszuprobieren so ganz ohne Pläne und Verpflichtungen.

Es ist Arbeit und gar nicht so einfach sich nicht von der erlebnissüchtigen und leistungsgetriebenen Gesellschaft mitreißen zu lassen. Sich zu beugen ist jedoch für mich auch keine passable Alternative, man brennt auf kurz oder lange aus. Wir müssen nichts was wir nicht möchten und sich nicht richtig anfühlt. „It’s ok to not do it all“

Eure Rox

Foto: Stacie Swift (instagram @stacieswift)

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Internet aus, Sternenhimmel an

Plötzlich sitzen wir nebeneinander und beobachten den klaren Sternenhimmel. Die Anstrengung der letzten Stunden lässt von uns ab. Auch die Enttäuschung darüber, dass wir auf der Hütte nicht duschen konnten, war bereits verflogen. Kurz bevor wir die Sterne beobachteten, flackerte bei mir der Wunsch auf meine Social Media Apps zu checken. Doch es gab hier keinen Fernseher und kein Internet und das war gut so.

Ich befürchte fast, dass es uns in der schnelllebigen Zeit fast allen ähnlich geht, keine What’s App Chats dürfen wir unbeantwortet lassen, alles und jeden wollen wir unterbringen, in der Arbeit wollen wir uns vierteilen und in der Zeit dazwischen hocken wir am Handy und scrollen durch die ach so tollen News.

  • Wo bleibt denn hier der Mehrwert für uns als Individuen?
  • Wann tun wir was für uns selbst und vor allem wann blocken wir Social Media und all seine Tücken? Die wichtigste aller Fragen ist für mich…
  • Wann hab ich aufgehört im Moment zu leben und selbstverantwortlich zu handeln?

Richtig bewusst ist mir das am Wochenende beim Wandern zu zweit geworden. Endlich hatten wir wieder Zeit für Gespräche, neue Erlebnisse und dazwischen Zeit für unsere Gedanken. An diesem Tag habe ich für mich die Antwort auf viele offene Fragen gefunden und zwar nicht indem ich mir krankhaft vorgenommen habe, darüber nachzudenken und einen Entschluss zu fassen, sondern indem ich nichts vor hatte außer einen Schritt vor den anderen zu setzen und den Antworten den Weg zu mir finden zu lassen.

Was ich auch an diesem Wochenende merkte, der Stress viel ab und ich genoss es regelrecht als ich am Handy das Zeichen sah, dass wir keinen Empfang hatten. Aber um ehrlich zu sein, stellte sich diese Erleichterung erst nach kurzer Zeit ein, nachdem ich panisch an alle Leute dachte, denen ich Bescheid geben musste.

Fazit für mich wiederum: Ich brauche mehr von diesen Wochenenden und sollte lernen das Smartphone gezielt auf Flugmodus zu stellen und mir Auszeiten zu gönnen und nicht darauf warten, dass es mir aufs Aug gedrückt wird.

Bis zum nächsten Mal.

Eure Rox.

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Tick, Tack und wo bleibt die Zeit für mich?

Ich finde sie zum Anbeißen knuffig, daher muss die Katze leider auch dran glauben und sich von mir herumtragen lassen, während ich sie streichle und ohne Punkt und Komma auf sie einrede. Im nächsten Moment hat sie genug davon und fährt ihre Krallen aus, mit einem lauten „Miau“ gibt sie mir auch zu verstehen, dass sie alt genug ist um alleine zu laufen. Ich lasse sie enttäuscht zu Boden sinken.

Katzen sind anmutige Wesen und versprühen den nötigen Egoismus. Sie sind bekannt dafür, sich Streicheleinheiten, Futter und Nähe immer dann zu holen, wenn sie es für notwendig erachten. Ist einmal die Grenze überschritten, zeigt es einem die Katze auch sofort – „Bis hier her Freundchen und nicht weiter“

Egoismus ist ein Wort, das in der heutigen Gesellschaft zu schnell in den Mund genommen wird. „Nein“ zu sagen ist genau so verpönt wie jemanden zu versetzen, um stattdessen dem Hobby nachzugehen, das einen reinigt und in andere Sphären versetzt. Es gehört sich nicht, gerne Zeit mit sich selbst zu verbringen und dafür im Gegenzug auch den notwendigen Egoismus auszuleben.

Ich blicke auf die Uhr während ich aus der Arbeit hetze, innerlich möchte ich mich nur vergewissern, dass ich genug Zeit habe, um alle Punkte meiner To Do Liste abzuarbeiten, dabei geht es keineswegs darum meine Freizeit zu genießen. Ich merke wie ich immer gestresster und innerlich unruhiger werde.

Die Dinge, die man gerne macht, immer aufzuschieben und den Tag so zu verbringen, dass man von A nach B hetzt und sich dazwischen keine Verschnaufpausen gönnt, macht auf Dauer krank und unzufrieden. Es ist schön und es erfüllt für andere da zu sein, für all jene Menschen, die uns die Welt bedeuten. Doch währenddessen dürfen wir nicht auf uns vergessen, wir müssen auf unser Wohl achten und auf unsere Zufriedenheit.

Unsere Liebsten werden es schätzen lernen, dass wir uns um uns selbst kümmern und von nun an werden wir die Zeit, die wir gemeinsam haben, intensiver verbringen.

Achtet auf euer zufriedenes Schnurren und vor allem darauf, dass es regelmäßig stattfindet 🙂

Eure Rox.

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Der Wald als Therapeut

Die Tatsache, dass das Wochenende angebrochen ist, ist eigentlich genug Grund um gut gelaunt zu sein, doch was mich an diesem jenen Samstag noch mehr erfüllt, ist, dass die Sonne scheint und die Vorfreude auf meinen Wochenendlauf durch meinen Lieblingswald ins Unermessliche steigt.

Rasch ziehe ich mir die Laufschuhe an, überlege kurz wie viel Schichten wohl Sinn machen und begebe mich auf den Weg – mit im Gepäck meine neue Polar-Tracking Uhr, die auch zum ersten Mal zum Einsatz kommt. Es ist kalt, doch die Sonne beginnt langsam stärker zu werden und wärmt auch mich bei meinem 70-minütigen Lauf. Es ist definitiv der erste Lauf seit Langem, der Spaß macht und mich voll und ganz ablenkt und vergessen lässt, was im Alltag so rund um mich passiert.

Ein längerer Abschnitt führt mich durch den Wald und lässt mich kurz in mich hineinlächeln – das Leben macht Spaß und wir sollten den Moment und das Hier und jetzt mehr genießen und schätzen. Ich bin dankbar dafür, dass ich diesen Gedanken habe und so schließe ich mit mir selbst den Pakt, mich weniger zu stressen und wieder mehr das Hier und Jetzt zu schätzen, nicht immer in der Vergangenheit oder Zukunft zu verweilen. Zugegeben ich werde mich oft ermahnen und erinnern müssen, aber Pakt ist Pakt 🙂

Wie gehts mir bisher?

  • Ich fühle mich, als wäre ich an der Abzweigung richtig „abgebogen“
  • Sport tut mir allgemein gut, das körperliche Auspowern hilft in schwierigen Situationen
  • Ich entscheide mich oft bewusst gegen Dinge, die mir aktuell nicht gut tun oder mich eher stressen würden

Wie gehts euch in den Wintermonaten? Kommen euch auch vermehrt Gedanken in den Sinn, die euch durch die lange und kalte Jahreszeit helfen?

Eure Rox