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Ein wahrer Freund

Wahre Freunde sind rar. Je älter ich werde, desto mehr verstehe ich warum. Zum einen verändern wir uns als Individuen und die Schrittfrequenz, mit der wir durchs Leben laufen zu synchronisieren, ist schier unmöglich. Es ist wahnsinnig schwer neben unserem sehr fordernden Alltag, die notwendigen Energien zu mobilisieren, um unsere Freundschaften nicht nur am Leben zu halten, sondern sie auch zu pflegen, sodass sie wachsen und gedeihen.

Eine Bindung, in der beide Personen denselben Wert einnehmen, in der ein offener Austausch erwünscht ist und man einander durch Dick und Dünn begleitet. Das bedeutet wahre Freundschaft für mich.

Das Leben ist viel zu kurz, um unsere Zeit Personen zu schenken, die uns mit negativer anstelle von positiver Energie versorgen.

Freude empfinde ich, wenn ich mit dir beisammen bin.

Es ist eine Reise, auf der wir uns begleiten. Sowohl die Reise unserer Freundschaft, als auch unsere sehr individuellen Reisen als Personen.

Energisch können durchaus auch mal Diskussionen werden, die wir haben und miteinander ausfechten.

Wir unterrichten uns gegenseitig, eine Lektion lehre ich dich, das nächste Mal bist du mein Lehrer.

Auch ein Nein akzeptierst du, ohne mir im Nachgang ein schlechtes Gewissen zu machen.

Ich bin unendlich dankbar für dich.

Alles Liebe, Eure Rox.

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Deine Energie ist ein kostbares Gut

Und wieder sehe ich mich in einer Situation gefangen, in der man rein äußerlich betrachtet Menschen sieht, die miteinander Zeit verbringen, im Gespräch vertieft sind, bzw. wohl eher wild gestikulierend miteinander diskutieren. Was jedoch im Hintergrund passiert und ich stelle es mir gern bildlich vor, die Person hält meine Hand, sieht mich eindringlich an und saugt mir dabei meine Energie aus. Währenddessen werde ich immer bleicher und die Energie, die ich mir mühsam in meinen Körper geladen hatte, entweicht aus meinem Körper.

Vielleicht versetzt es mich nur deshalb in so einen Schock, denke ich über die letzte Woche nach, da im Urlaub vor 14 Tagen meine einzigen Sorgen waren, was wir essen und welche Sehenswürdigkeiten wir uns ansehen würden. Es war eine Pause, eine Pause vom Alltag und von all den Menschen, die sich regelmäßig an unserer Energie bedienen. Natürlich ist es viel einfacher sich die Energie von jenen Menschen zu holen, die regelmäßig gefüllte Tanks haben. Doch wann war es so weit gekommen, dass ich zum Spielball wurde und wann wäre der Zeitpunkt erreicht gewesen, aufzuschreien und mich selbst zu schützen?

Solch Analysen starte ich meistens in der Bewegung, meine liebste Aktivität in mich zu gehen und nachzudenken, ist das Laufen. Die trabende Bewegung und die Natur hilft mir dabei  Antworten zu finden. Folgendes versuche ich mir in Gedanken zu beantworten:

Bin ich zu gut? Lasse ich mich etwa ausnutzen? Warum stelle ich die Harmonie manches Mal über ein klares Nein, das mir lieber über die Lippen kommen würde?

Ein Entschluss lässt sich leicht fassen, schwer ist wie immer die Umsetzung und die Konsequenz im Verfolgen der Ziele. Aktueller Stand ist, dass ich an mir arbeite, ich bastle mir derzeit sozusagen mein eigenes Schutzschild. Herauszufinden, wann ich es einsetze und wann ich es lieber versteckt halte, ist jedoch die große Kunst.

Wie geht es euch damit und wie versucht ihr euch vor solch Energiefressern zu schützen?

Bis bald.

Eure Rox