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Gedanken-Wirrwarr & Endorphine

Bereits öfters habe ich als leidenschaftliche Läuferin über die Magie und das befreiende Gefühl nach einem Lauf geschrieben. Auch heute wurde mir wieder bewusst, wie sehr sich mein Körper, aber auch mein Geist nach einem anstrengenden und langen Arbeitstag nach Bewegung sehnt.

Es fühlt sich an wie Magie – vielmehr ist es aber auch ein Endorphin-Rausch, den wir nach dem Lauf erleben. Danach werden wir nach geraumer Zeit süchtig, das kann ich auch selbst bestätigen. Ich bin schuldig im Sinne der Anklage 🙂 Ein Leben ohne dem Laufen kann und möchte ich mir nicht mehr vorstellen.

Ich startete heute im Dunklen mit einem ziemlichen Knoten an Gedanken im Kopf. Es war ein massives Wirrwarr, das ich mit Hilfe des Laufs versuchte zu entwirren. Oft genug hat es aber bereits geklappt, denn wissenschaftlich ist bewiesen, dass das Gehirn beim Laufen besser durchblutet wird, dadurch Blutgefäße wachsen und auch der Hormonanteil steigt. Wir werden somit aktiver, klarer und gesunder.

Genau aus diesem Grund hab ich es mir zur Angewohnheit gemacht, offene Themen oder belastende Gedanken als Begleiter in meine Läufe mitzunehmen, sie dann währenddessen zu sortieren, zur Seite zu schieben oder aber auch, mich ganz und gar von ihnen zu verabschieden.

Während meines heutigen Laufs merkte ich bereits wie die Last auf mir weniger wurde, sich der Gedanken-Knoten langsam zu lösen begann und meine Stimmung heller wurde. Ich habe mich sozusagen klar im Kopf und positiv im Geist gelaufen.

Danach war ich einerseits stolz auf mich, dass ich meinem Schweinehund trotzig den Finger gezeigt hatte und trotz der Kälte aktiv wurde und andererseits auf die Leistung selbst. Ganz langsam aber sicher glitt ich in den Endorphin-Rausch, tauchte ein in das schöne Gefühl. Ich war zufrieden und fühlte mich wohl.

Das Laufen bringt für mich Geist und Körper in Einklang. Was gibt dir aktuell Kraft oder versetzt dich in positive Stimmung?

Alles Liebe, Eure Rox

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Dein F.i.t.-Score für 2022

Ich fühle mich aktuell, als hätte ich all meine verfügbaren Worte für 2021 bereits aufgebraucht 😉 Daher möchte ich den Beitrag kurz halten und ihn für mich aufs Wesentliche reduzieren.

Bei all dem Trubel, dem wir immer wieder ausgesetzt sind, hier ein paar Fragen an dich:

  • Wie körperlich fit fühlst du dich auf einer Skala von 1 (Warte kurz, durchs Rascheln der Chips-Packung habe ich dich nicht verstanden) bis 10 (Erübrigt sich die Frage denn nicht bei meinem Anblick)?
    Ich habe für mich festgestellt: Je mehr ich mich bewege und draußen aufhalte, desto klarer fühle ich mich im Kopf und es lässt mich optimistischer und kreativer werden. Mich rund um die Uhr drinnen aufzuhalten, killt sowohl meine Laune, als auch meine Kreativität.
  • Wann hast du das letzte Mal aktiv auf deine Bedürfnisse Rücksicht genommen? Bei all dem Termindruck und der Oberflächlichkeit, die uns begegnen, wird oft vergessen, wie wichtig unsere mentale Gesundheit ist.
    Gerade in der aktuellen Zeit, die von Machtlosigkeit, Negativität und Kontrollverlust geprägt ist, sollten wir im Freundes- und Bekanntenkreis genau hinsehen und uns nicht damit beschäftigen, Recht haben und unser Ego ständig verteidigen zu wollen.
  • Wann hast du das letzte Mal wirklich zugehört und versucht eine andere Meinung zu verstehen? F.I.T. (Frieden In uns Tragen) – Wir sollten aufhören mit uns und anderen so hart ins Gericht zu gehen. Hören wir aktiv zu, lernen wir, uns unsere eigene Meinung zu bilden und nicht nur blind zu vertrauen und begegnen wir anderen Meinungen mit Offenheit und Respekt.

Ich hoffe es gelingt uns allen, unseren F.I.T. Score im nächsten Jahr zu erhöhen.

Gutes Gelingen!

Alles Liebe, eure Rox

Foto Credit: Pixabay/StockSnap

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Tee-Weisheit zum Jahresende

Lebe leicht, reise mit leichtem Gepäck.

Yogi Tee Weisheit

Ich hoffe ihr reist mit wenig schweren Gedanken und Zuversicht ins Jahr 2022.

Alles Liebe, eure Rox

Foto Credit: Pixabay/ThoughtCatalog

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Das Gehirn im Chill-Modus?

Unser Gehirn scannt nach Katastrophen und möchte auf zukünftige Gefahren vorbereitet und ausreichend dafür gewappnet sein. Je mehr ich mich mit diesem Thema beschäftige, desto eher verstehe ich, warum die meisten Menschen sich aufs Negative in ihrem Leben fokussieren. Es ist ein Leichtes das Leben als ein halb leeres Glas anzusehen. Kompliziert wird es erst dann, wenn wir gegen unser eigenes Gehirn arbeiten und gegen sein natürliches Verhalten ankämpfen.

Uns allen kommen Sätze, wie jene bekannt vor:

Du musst durchs Leben hasten und keiner hilft dir oder hält dich auf?

Wir sind unglücklich und fühlen uns der Situation ausgeliefert.

Ich bin unzufrieden und kritisiere mich andauernd selbst. Warum mache ich mir mein Leben selbst zur Hölle?

Sie sind anderen alles neidig und versprühen ihren Missgunst wann immer sie können.

Du bewertest und bist ängstlich. Wovor versteckst du dich?

Wir streiten und hassen uns. Warum kämpfen wir gegeneinander?

Ich bin mit mir unzufrieden, wenn ich meine To Do Liste nicht schaffe. Warum habe ich dann das Gefühl, ich tauge nichts?

Ich bin dafür, und halte es für gesund und notwendig, dass wir jegliche Gefühle zulassen. Das bedeutet daher nicht, dass wir alle negativen Gedanken unterdrücken und verteufeln sollen. Auch sie haben ein Recht gelebt zu werden. Werden Gedanken und Gefühle zu oft weggeschoben, holen sie uns – wie ein wiederkehrender Albtraum – nur immer wieder ein. Es ist schon gut, dass wir ein katastrophisches Gehirn haben, das auf uns achtet und uns sicher durchs Leben bringen möchte. Nur, wenn es beginnt, unsere Gedanken permanent mit Negativität zu infiltrieren, dann wird ein Entkommen für uns fast unmöglich und ein Zusammensturz unseres inneren Systems wird immer wahrscheinlicher.

Wir sollten es uns zum Ziel machen, unser Gehirn viel öfter in einen Chill-Modus zu versetzen. Damit würde es lernen, dass die Welt nicht untergeht und wir nicht umgehend zur Beute eines Säbelzahn-Tigers werden.

Gutes Gelingen. Eure Rox

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Fauxpas 2021

Es lag mir immer fern, mich politisch zu äußern, denn dieses Thema wollte ich von meinen Gedanken und Beiträgen fernhalten, doch das war bevor die Politik mit psychischer Gewalt in unser aller Leben vorgedrungen ist. Was aktuell passiert, ist für mich kein Fauxpas – also kein „falscher Schritt“ sondern eine falsche Richtung, in der man seit geraumer Zeit unterwegs ist.

Seit zwei Jahren wird unter der Gürtellinie kommuniziert, nichts als Angst verbreitet, Personen, die anderer Meinung sind, werden diffamiert, die neutrale Berichterstattung wurde abgeschafft und all jene Meldungen, die nicht die Ansicht der Bundesregierung vertreten, werden gelöscht!

Was ist aus der Welt geworden? Das Leben, mein Leben hat für mich an Logik verloren. Die Realität, in der wir aktuell leben, fühlt sich an wie ein schlechter Film. In letzter Zeit stelle ich mir viele Fragen:

  • Warum wird diese Art von Propaganda von der breiten Maße akzeptiert und befürwortet?
  • Wie konnte es passieren, dass der selbst denkende und selbst entscheidende Mensch zu einem dummen Verschwörungstheoretiker degradiert wurde?
  • Seit wann gehört es nicht mehr zum guten Ton objektiv zu bleiben, Verständnis zu zeigen und anderen Menschen zuzuhören? Es gibt keinen offenen Diskurs mehr, der wurde mit der Pandemie abgeschafft.
  • Wie konnte es so einfach passieren, dass unsere Demokratie und das Recht auf Freiheit und Selbstbestimmtheit abgeschafft wurde?
  • Seit wann ist es in Ordnung, Menschen vorschnell in Schubladen zu stecken und sie bestimmten Lagern zuzuordnen? Erinnert mich stark an eine Zeit, die wir schon sehr lange zurückgelassen haben.
  • Seit wann darf es eine Regierung geben, die mit menschenverachtender Kommunikation dazu beiträgt, dass sich eine Gesellschaft spaltet?

Ich rufe all jene auf, denen es derzeit ähnlich wie mir geht: Bleibt standhaft! Lasst euch zu nichts zwingen, das ihr nicht selbst wollt und für richtig haltet. Mit dem Einführen des Mundschutzes, wurden wir nicht zu mundtoten Marionetten gemacht, vergesst das nicht.

Alles Liebe und bleibt stark,

Eure Rox

Foto: Gesichtet im August auf Korfu (2021) und für sehr passend befunden