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Einmal noch

Wenn es passiert, ist es immer plötzlich, es fühlt sich immer surreal an und du fühlst dich wie vom Leben überfallen. Dafür bist du nie bereit! Niemand drückt für dich auf Pause, dreht gar die Zeit zurück oder hilft dir sie nach vorne zu drehen. Fakt ist, du musst da durch und niemand fragt dich, ob und wann du bereit bist, Abschied zu nehmen. Selbst, wenn ich gefragt worden wäre, hätte ich mich immer vor einer Antwort gedrückt.

Wie sehr es schmerzt, deine Stärke entweichen zu sehen und dir in deine Augen zu sehen, die längst kein Leuchten mehr in sich tragen und sich langsam vom Leben verabschieden.

Wie sehr es schmerzt, dich so abhängig zu sehen, wo dein tiefster Wunsch immer war, unabhängig zu sein und für dich selbst sorgen zu können.

Wie sehr es schmerzt, dich so leiden zu sehen, ohne das Geringste an deiner Lage ändern zu können. Du hättest immer alles für uns getan und nun stehe ich an deiner Seite, blicke auf dich herab und fühle mich wie gelähmt. Die Kehle zugeschnürt und nicht im Stande einen klaren Gedanken zu fassen. Tränen zu vergießen, hilft mir aktuell meinem Schmerz Ausdruck zu verleihen, da es keine passenden Worte dafür gibt, wie ich mich fühle.

Wie sehr es schmerzt, zu akzeptieren, dass ich dein Lachen, deinen Zuspruch, deine Ratschläge & deine Geborgenheit und Liebe nie wieder fühlen werden. Beim Gedanken daran, deine Stimme einmal zu vergessen, kullern mir Tränen über meine Wangen.

Immer werde ich dich als die starke, lebensfrohe, herzliche, humorvolle Frau in Erinnerung haben, die grenzenlose Liebe für uns empfunden hat und uns in guten wie in schlechten Zeiten immer zur Seite stand. Du hättest alles für uns gegeben und wir für dich.

Der Anruf kam um 1:15 und ich hab ihn wie in Trance angenommen, der Satz verfolgt mich auch jetzt noch jeden Tag. Das soll es nun gewesen sein? Ich kann es noch immer nicht fassen, dass du nun weg bist. Wir waren zwar darauf vorbereitet und zuzusehen, wie die letzten Wochen das Leben langsam aus dir wich, war schmerzhaft und hat mir mein Herz gebrochen, aber nichtsdestotrotz warst du noch hier. Nun bist du weg und der einzige Trost, den ich habe, ist, dass ich meine tiefsten Gefühle mit dir vor deinem Tod teilen konnte. Meine Schwester und ich haben dich auf deinem letzten Weg begleitet und das fühlt sich gut an. Wir waren stark für dich, das haben wir von dir gelernt.

Nie konnte ich mir ein Leben ohne dich vorstellen, bin dem Gedanken daran davon gelaufen und habe ihn jahrelang verdrängt. Nun stehe ich fassungslos da, fühle mich emotional ausgesaugt und leer. Erinnerungen zu haben, scheint mir ein sehr schwacher Trost, da sie verblassen werden. Irgendwann werde ich mich an deine Stimme nicht mehr erinnern können und nie wieder werde ich die Gelegenheit haben, mit dir über Gott und die Welt zu sprechen, dich um Rat zu fragen oder dich zu umarmen.

Mit dir geht ein Teil meiner Kindheit und auch ein Teil von mir. Es heißt zwar, die Zeit heilt alle Wunden, aber die Leere, die du hinterlässt, wird niemand füllen können.

Ich umarme dich in Gedanken, ich liebe dich!

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Wenn Kapitel leise enden…

In letzter Zeit denke ich öfters über das Älterwerden nach und wie sich unsere Leben ab und an leise und heimlich ändern. Manches Mal passiert das schleichend, ein anderes Mal von heute auf morgen.

In vielen Momenten der Vergangenheit hätte ich gerne zuvor gewusst, dass dies das letzte Mal war, dass ich diesen Moment so erlebt hatte. Eine kurze Durchsage wie am Zugbahnsteig hätte gereicht, um mich kurz zu informieren und auf eine neue Ära vorzubereiten.

Was hätte sich dadurch geändert?

  • Ich hätte den Moment mit Haut und Haaren genossen, voll ausgekostet und an nichts anderes gedacht
  • Alle meine Sinne hätte ich aktiviert, um die Situation als lebendige Erinnerung abzuspeichern, die ich immer wieder aufrufen konnte

Ein wenig wehmütig stelle ich fest, dass beispielsweise die Zeit, vor genau 10 Jahren, die damalige Lebenssituation, die Unbeschwertheit und die Tatsache, dass man all seine Lieben noch beisammen hatte, vorbei war und nie wieder zurückkehrte. Früher floss all unsere Energie in unsere Trotzphasen, in diese oder jene Eifersuchtsattacke oder aber auch in unsere Selbstfindungsphase, die so schnell nicht enden würde. Man besuchte beispielsweise seine Großeltern, doch genoss die Zeit nicht in vollen Zügen, zu verlockend war es, Freunde zu treffen und auszugehen.

Viele im Freundes- und Bekanntenkreis starten ihre eigenen Familien zu gründen und wieder steht die nächste Veränderung vor der Tür. Adieu spontane Treffen, adieu „Wir tun, was uns gefällt und wann wir es möchten“ Attitüde und adieu Kurzurlaube im Süden, bei denen wir ausgelassen mit dem Cocktail am Strand saßen.

Ich werde älter und viele Kapitel gehen zu ende, die Kunst ist es, in jedem Abschnitt authentisch und glücklich zu leben. Ab und zu mit einem lächelnden Auge daran zurück zu denken oder gar melancholisch zu werden, ist denke ich in Ordnung 😉 Leben ist Veränderung und kein Stillstand. Wir sollten uns auch von dem Gedanken verabschieden, dass wir volle Kontrolle über unsere Leben haben. All jenes, das nicht von uns beeinflusst werden kann, sollten wir lernen zu akzeptieren und alles andere haben wir zum Großteil selbst in der Hand: Was wir denken, wie wir handeln und was wir dabei fühlen.

Bis bald.

Eure Rox

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Das passende Bild zum Kapitelende

Gerade im Nachhinein kristallisiert sich ein gewisses Bild, ein Song oder ein bestimmter Geruch oft bei mir als Symbol für ein bestimmtes Ereignis heraus. Während ich diese Zeilen schreibe, blicke ich zum bunten Blumenstrauß, der den Jobwechsel symbolisiert. Er wurde mir am letzten Tag überreicht und fasst für mich dieses sehr durchwachsene Jahr zusammen.

Wir kennen das ja alle, wenn wir einen bestimmten Song hören, denken wir an eine gewisse Zeit in unserem Leben zurück, seien es jetzt positive Erinnerungen, die sich breit machen oder eher finstere Gedanken, die uns den Radio abschalten lassen. Dasselbe geschieht mit bestimmten Gerüchen: die Vanillekipferl der Oma lassen uns an unbeschwerte Zeiten denken, das Parfum des Ex eher an Zeiten, an die wir uns nicht mehr so gern erinnern möchten. Dieses Verankern geschieht im Unterbewusstsein und holt uns oft Jahre später wieder ein, wenn wir dies mit folgenden Worten kundtun: „Der Geruch erinnert mich an meine Kindheit, mir fällts nur gerade nicht ein.“ Was für eine wichtige Rolle unsere fünf Sinne spielen, bemerkt man meistens erst dann.

In letzter Zeit ertappe ich mich dabei mir bewusst positive Erinnerungen ins Hier und Jetzt zu holen. Es hilft mir manches Mal für wenige Minuten aus dem Alltag zu entfliehen und lässt mich an die „gute alte Zeit“ zurück denken. Aber ist früher wirklich alles besser gewesen? Das hört sich immer sehr dramatisch an, wenn ich Leute höre, die dieser Meinung sind. Ich für meinen Teil kann sagen:

  • Ja, Kind bzw. Teenager sein, hatte Vorteile, wie keine Rechnungen zahlen, keinen harten Alltag erleben, man lebte schlichtweg im Hier und Jetzt, ohne sich den Kopf zu zerbrechen und voraus zu planen.
  • Doch: ich bin froh für meine Entwicklung, möchte nicht mehr tauschen und auch im Großen und Ganzen nichts anders machen. Schön, dass wir die Möglichkeit haben auf schöne Momente zurückgreifen zu können und dass es uns möglich ist unser Kopfkino hin und wieder zu aktivieren.

Das Memo, das ich an mich selbst schreibe, lautet einfach nur: lebe im Hier und Jetzt (Handy zur Seite, offline oder lautlos), nimm dir Zeit für Dinge, die dich innerlich zum Tanzen bringen und vor allem: umgieb dich mit Menschen, die dich zum Lachen bringen und in deren Anwesenheit du dich wohl fühlst. Nur dann stellen wir sicher, dass wir auch in Zukunft viele Erinnerungen haben werden, in denen wir schwelgen können.

Bis bald. Eure Rox

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Don’t be pushed by your problems, be led by your dreams (Ralph Emmerson)

Ich blicke ihnen nach den Hochzeitsluftballons, ich sehe ihnen zu wie sie binnen weniger Sekunden immer höher aufsteigen und die angehängten Schilder mit den Glückwünschen sich immer weiter entfernen. In diesem Moment wir mir bewusst, dass es den meisten Menschen auch mit ihren Träumen so geht. Wenn wir alle kurz inne halten und in uns hinein hören: Wie vielen Luftballons haben wir schon wehmütig nachgesehen?

Ich versuche zu verstehen, aus welchen Gründen uns dies immer wieder passiert?

  • Zum Einen weil wir gewisse Träume nicht genug wollen und die Opfer daher auch nicht bringen möchten
  • Weil wir uns schwer tun zu riskieren und aus unserer Komfortzone heraustreten, wir könnten ja schweitern… Doch der wichtigste Punkte von allen ist meiner Meinung nach:
  • Wir sind im Hamsterrad namens Alltag gefangen und haben gelernt zu funktionieren, wir drehen immer wieder dieselben Runden, ohne zu hinterfragen, wofür.

Ich möchte mich dabei gar nicht selbst ausnehmen. Es ist schwer auszubrechen und auf seine innere Stimme zu hören, doch was wenn sie anfangs flüstert und nach geraumer Zeit immer lauter wird? Wenn wir nur öfter hinterfragen und in uns hinein hören, was könnten wir dann alles bewerkstelligen? Wie würde sich die Veränderung auf unseren Körper und unseren Geist auswirken? Wie können wir es ausprobieren? Gibt es einen harmloseren Weg dazu, sozusagen einen „Schnupperkurs“?

Ich starte klein und beginne mit Stunden, die ich nur mit mir verbringe um zu verstehen, woran ich Spaß habe und was ich so machen möchte, wenn ich einen ganzen Nachmittag einfach nur „frei“ habe.

Also vielleicht sollten wir die Luftballons nicht zu schnell fliegen lassen, bis wir uns im Klaren darüber sind, ob wir ihn wirklich gehen lassen wollen.

Eure Rox.

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Tick, Tack und wo bleibt die Zeit für mich?

Ich finde sie zum Anbeißen knuffig, daher muss die Katze leider auch dran glauben und sich von mir herumtragen lassen, während ich sie streichle und ohne Punkt und Komma auf sie einrede. Im nächsten Moment hat sie genug davon und fährt ihre Krallen aus, mit einem lauten „Miau“ gibt sie mir auch zu verstehen, dass sie alt genug ist um alleine zu laufen. Ich lasse sie enttäuscht zu Boden sinken.

Katzen sind anmutige Wesen und versprühen den nötigen Egoismus. Sie sind bekannt dafür, sich Streicheleinheiten, Futter und Nähe immer dann zu holen, wenn sie es für notwendig erachten. Ist einmal die Grenze überschritten, zeigt es einem die Katze auch sofort – „Bis hier her Freundchen und nicht weiter“

Egoismus ist ein Wort, das in der heutigen Gesellschaft zu schnell in den Mund genommen wird. „Nein“ zu sagen ist genau so verpönt wie jemanden zu versetzen, um stattdessen dem Hobby nachzugehen, das einen reinigt und in andere Sphären versetzt. Es gehört sich nicht, gerne Zeit mit sich selbst zu verbringen und dafür im Gegenzug auch den notwendigen Egoismus auszuleben.

Ich blicke auf die Uhr während ich aus der Arbeit hetze, innerlich möchte ich mich nur vergewissern, dass ich genug Zeit habe, um alle Punkte meiner To Do Liste abzuarbeiten, dabei geht es keineswegs darum meine Freizeit zu genießen. Ich merke wie ich immer gestresster und innerlich unruhiger werde.

Die Dinge, die man gerne macht, immer aufzuschieben und den Tag so zu verbringen, dass man von A nach B hetzt und sich dazwischen keine Verschnaufpausen gönnt, macht auf Dauer krank und unzufrieden. Es ist schön und es erfüllt für andere da zu sein, für all jene Menschen, die uns die Welt bedeuten. Doch währenddessen dürfen wir nicht auf uns vergessen, wir müssen auf unser Wohl achten und auf unsere Zufriedenheit.

Unsere Liebsten werden es schätzen lernen, dass wir uns um uns selbst kümmern und von nun an werden wir die Zeit, die wir gemeinsam haben, intensiver verbringen.

Achtet auf euer zufriedenes Schnurren und vor allem darauf, dass es regelmäßig stattfindet 🙂

Eure Rox.

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Wunderland

Wie Alice im Wunderland

Keine Wahrheit ich fand

Alles Lüge, alles nicht echt

Alles nicht das, was ihr uns versprecht

Schleiche durch die Wälder

Laufe durch die Felder

Es ist wie ein Fluch

Die Lüge ich find, doch die Wahrheit ich such

Der Hase deutet auf die Uhr

Komm ich wieder auf die richtige Spur?

Die Katze grinst mich teuflisch an

Weil ich den Weg zurück nicht finden kann

Es ist noch Zeit, doch nicht mehr viel

Ist vielleicht alles nur ein Spiel?

Bin nicht sicher, ob ich kann gewinnen

Werd ich den Dämonen entrinnen?

Die Zeit läuft ab, es ist soweit

Es ist das Wahre, das in mir schreit

Ich spüre nun das echte Leben

Und weiß jetzt, ein Wunderland soll es nicht geben.

Copyright: Ines Huber

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Ich bin dann mal … offline (oder so)

Voller Tatendrang packe ich am Mittwoch im Büro meine Tasche, schon mit den Gedanken beim verlängerten Wochenende. Ich habe zwei Tage mehr Zeit als gewohnt, davon erhoffe ich mir: Wochenende hoch 2 – sprich doppelte Entspannung. Ich schwanke zwischen vollbepacktem Kalender, immerhin möchte man ja was erleben, und gähnender Leere, was mir endlich Zeit für Spontanität verschaffen würde. Immerhin habe ich auch noch eine leere Leinwand rumstehen, die nur darauf wartet, meine Kreativität kennenzulernen.

Im Auto wird die neue CD eingelegt, mit neuen Songs & Geschichten fahren sich die 70 Minuten normalerweise in gefühlten 50 Minuten. Doch diesmal ist es anders, kurz vorm Feiertag bin ich natürlich nicht die einzige Person, die die Natur und das Landleben sucht. Das bedeutet im Klartext, dass ich knappe 120 Minuten im Auto hocke und ich innerlich schon mit dem Kopf an die Hupe knalle und wild aus dem Autofenster brülle. So habe ich mich zumindest  in diesem Moment im tiefsten Innersten gefühlt.

Zu Hause angekommen, wird das Smartphone zur Hand genommen und ein kurzer Blick auf die ungelesenen What’s App Nachrichten lässt Stress aufkommen. Die Pflicht ruft, Fragen beantworten, Termine ausmachen und Status zu verschiedenen Dingen absenden. Doch will ich das? Möchte ich das jetzt tun? Immerhin verbringen wir wahrscheinlich täglich viel zu viel Zeit mit dem Beantworten von Nachrichten anstatt zu telefonieren, zu lachen oder einfach nur Zeit mit unseren Lieben zu verbringen.

Wie wäre es das Handy auf Flugmodus zu schalten und dies 24h lang auszuhalten? Wäre es ein kalter Entzug? Würde ich zu zittern beginnen und mir der Speichel aus dem Mund laufen? 😉 Zu neugierig ist man auf zukünftige Nachrichten, die kommen könnten, auf Facebook Posts, die man verpassen könnte und Instagram Bilder, über die man natürlich auch mitreden möchte. Doch ist es das? Unser Leben? Sich ständig anzusehen, was andere erleben, Neid verspüren oder sich gar unter Druck gesetzt zu fühlen, nicht am selben Tag zu antworten?

Ich deaktiviere die mobilen Daten bei meinem Handy (ja ich weiß, für Flugmodus reicht meine Verrücktheit nicht) – möchte mir selbst etwas beweisen und am nächsten Morgen eine Wanderung auf meinen Hausberg antreten. Das Smartphone soll weiterhin offline sein und keine ach so dringenden Nachrichten empfangen. Vielleicht lernen die Leute dann auch mal wieder anzurufen oder SMS zu senden. Da ich gerne fotografiere, fällt es mir leider zu schwer, ganz ohne Kamera, das Haus zu verlassen, so muss die Digitalkamera herhalten, die ich in den Rucksack packe.

Ich erklimme den Berg, lasse die Stille auf mich wirken und dort angekommen, setze ich mich in die kleine Kapelle. Es ist Samstag, 10 Uhr 30 und ich bin alleine. Ich öffne das Gästebuch und mir stechen die wunderschönen Zeichnungen und Zitate, der ein und derselben Frau ins Auge. In regelmäßigen Abständen findet sie ihren Weg auf den Berg und teilt mit den Wanderern ihre Weisheiten und Kunst. Vielleicht ist es das – das moderne Facebook? Leute kommentieren mit Sternchen ihre Einträge und sie wiederum bedankt sich und antwortet, wenn sie das nächste Mal das Buch in den Händen hält. Ich bin erstaunt und zugleich inspiriert von der Konstanz und Kreativität dieser Person. Und irgendwie erblicke ich dieses eine Zitat, das wie die Faust aufs Auge auf meine gegenwärtige Situation passt:

„Nichts besitzen, keine Menschen, keine Dinge. Und auch nicht besessen werden. Von den Dingen, von den Menschen, sondern Menschen nur begegnen, ihnen Bruder, Schwester, Freund, Gefährte sein, ihnen zugetan, ja sie zu lieben, aber nicht besitzen.“ (Hanna Miriam Cavin)

Und schon versuche ich mir folgende Fragen zu beantworten:

  • Besitzt mich Facebook?
  • Bin ich von What’s App besessen?
  • Kontrolliere ich Personen in meinem Umfeld?
  • Gebe ich ohne im Gegenzug etwas dafür zu verlangen?

Versucht diese Fragen für euch zu beantworten, ich bin ehrlich gesagt auch noch nicht ganz durch 🙂

Ich habe durch diese spontane Wanderung gelernt, dass es so viel Schönes gibt, wenn wir uns nur nach Draußen begeben, auf uns hören und uns auf das Hier und Jetzt konzentrieren.

Eventuell bin ich beim nächsten Mal auch so mutig, dass das Smartphone – mein treuer Begleiter – 24h lang im Flugmodus verweilt und ich mich auch noch daran erfreue – man darf ja noch hoffen 🙂

Eure Roxy