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Wie ein schwerer Rucksack

Ich weiß nicht wie ihr mit der Schwere umgeht, die die aktuelle Zeit mit sich bringt. Ich merke, wie ich mich davor scheue die Schlagzeilen des Tages zu lesen oder zu hören oder bereits instinktiv das Radio zur vollen Stunde abstelle, um nicht damit konfrontiert zu werden, was sich gerade abspielt. Ein Gefühl des Kontrollverlusts und des Ausgeliefert-Sein macht sich breit. Immer öfter frage ich mich, ob mir ein gekünsteltes „positives Denken“ weiterhelfen würde. Mir nur oft genug einen hoffnungsvollen Satz vorzusagen, der dann langsam aber sicher tiefe Muster in mein Gehirn gräbt und die Ängste und Sorgen lindert. Würde das funktionieren?

Es fällt mir schwer als zumeist positiv denkender Mensch nach und nach den festen Glauben an eine bessere Welt zu verlieren. Ich möchte ehrlich zu euch sein und mich auch nicht selbst belügen, daher habe ich mich auch dagegen entschieden einen Text zu verfassen, der meine wahren, aktuellen Gefühle nicht widerspiegelt. Die Gedanken zur Welt haben bereits in den letzten Wochen in mir geschlummert und ich habe gemerkt, wie ich mich davor drücken wollte sie in die Freiheit zu entlassen, zumal ich auf meinen Blog auch keine Negativität teilen möchte.
Nichtsdestotrotz hat der Blog und das Schreiben für mich eine heilende Wirkung, aber eben nur, wenn ich sowohl zu mir als auch zu euch ehrlich bin. Vielleicht geht es euch ja auch ähnlich? Ich fühle mich derzeit, als hätte ich einen Rucksack umgeschnallt, der Woche für Woche schwerer wird. Der Nacken, der Rücken – alles schmerzt und ich konzentriere mich permanent darauf nicht nach hinten zu kippen und hinzufallen.

Trotz allem versuche ich aber auch mir selbst zu sagen, dass das die Natur der Medien ist, uns Angst zu bereiten und dass es auch eine Verkaufstaktik ist, die Schlagzeilen bedrohlich klingen zu lassen. Es ist daher meine bewusste Entscheidung, die negativen Informationen derzeit von mir fernzuhalten, da ich merke, dass es mir erstens nicht gut tut und zweitens nur dazu führt, dass ich noch mehr nachdenke und grüble. Laufe ich davon frage ich mich?

Nein, was hätte ich davon, mich bewusst allen negativen Nachrichten auszusetzen und mir in meinem Kopf schreckliche Szenarien auszumalen, die vielleicht passieren könnten? Nichts – genau! Außer, dass ich in diesem Moment, in dem ich es tue, mir genau diese Emotionen bereits in meinen Körper und in mein System hole.

Was nun? Einfach weitermachen, als wäre nichts?

All jene Dinge, die nicht in meiner Macht stehen, kann ich ohnehin nicht ändern, daher heißt es hier – so schwer es mir auch fällt – abwarten und darauf hoffen, dass wir aus dem freien Fall rasch wieder empor steigen. Einstweilen versuche ich bewusst Freude zu empfinden und schöne Dinge in mein Leben zu holen. Damit geht es mir auch seelisch besser. Wenn es dann in naher Zukunft Themen gibt, mit denen ich mich befassen muss, dann bringt es mir jetzt in diesem Moment auch nichts, die Eventualitäten durchzukauen und mich selbst in Aufruhr zu versetzen.

Wie gehts euch damit und wie sehen eure Strategien aus?

Alles Liebe, eure Rox

Foto Credit: Pexels/Pixabay

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Sonntags-Gedanke

„Dein Auge kann die Welt trüb oder hell dir machen: Wie du sie ansiehst, wird sie weinen oder lachen.“

Friedrich Rückert
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730 Tage

Sie irrte umher, lautlos gefangen in einer Blase, die sie umhüllte und zugleich abschirmte. Wann wurde ihre Welt zu einer dumpfen Welt ohne Freude? Fast fühlte sie sich wie in einem fremden Land, dessen Sprache und Kultur sie nicht kannte und zu der sie sich nicht zugehörig fühlte.

Wann sich ihre Welt verändert hatte, wusste sie: Vor genau 730 Tagen begann die Transformation in ein neues Leben. Zu gut hatte sie noch all jene Ratschläge von Personen im Kopf, die meinten, es würde schon wieder alles besser und das gehörte zum Leben dazu. Theoretisch wusste sie es, aber praktisch half es ihr nicht, ihre Gefühle davon zu überzeugen. Es war wie ein Kampf auf verlorenem Posten.

Geht es uns allen so? Ja, all unsere Leben verändern sich, wir, unser Umfeld, die Gesellschaft, vieles verändert sich für jeden einzelnen von uns. Die Zeitpunkte variieren natürlich und auch die Transformation in ein neues Leben ist für jeden anders. Positiv, neutral und negativ könnte man den Wandel vereinfacht unterteilen, ich bin mir jedoch nicht sicher, ob eine rasche Bewertung in jedem Fall angemessen ist. Oft benötigen wir Zeit ins neue Leben zu schreiten und dort auch anzukommen und mir fällt auch des Öfteren auf, dass es den jeweiligen Personen selbst schwer fällt, ihre positive Veränderung und die Entwicklung selbst zu würdigen.

Wie ging es ihr nun damit und wie gestaltete sie ihr Leben?

Etwas fehlte, da war sie sich sicher, es fühlte sich nach wie vor so an, als wäre ein Teil ihres Herzens abgestorben und ihr Sinn im Leben verloren gegangen. Doch sie entschied sich dafür Sinn im neuen Leben zu finden, positiv und voller Zuversicht die schöne Seite des Lebens zu sehen. Insgeheim hoffte sie, dass es dann auch irgendwann ihre Realität wurde und sie sich wieder vollständig fühlte.

Alles Liebe, eure Rox

Foto Credit: Larisa-K/Pixabay

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Samstagsweisheit

Mach das Beste aus Pechsträhnen 🙃

Mit diesem Gedanken geht‘s ins Wochenende. Alles Liebe, Rox

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Follow the sun

Dieses Bild verbinde ich mit einer sehr starken Erinnerung aus dem letzten Jahr. Es war Juni und ich fühlte mich ausgelaugt, traurig, schwach und leer. Ich wollte einfach weg, raus aus dem Chaos, abschalten und zu mir finden.

Diese Erinnerung verbinde ich mit einer sehr nährenden Emotion, die ich auch jetzt noch fühle, wenn ich das Bild betrachte.

Folge der Sonne:

  • Es ist ok zu fallen, wenn du wieder gestärkt aufstehst
  • Es ist der Lauf des Lebens, verspüre Dankbarkeit für all die positiven Erinnerungen, die du mit dir trägst
  • Das Leben ist zu schön und kostbar, um es nicht zu genießen und wertzuschätzen
  • Bleib stark, kopiere niemanden, sei du selbst und verfolge deinen Weg

Ich lauschte dem Meeresrauschen, schloss meine Augen und spürte die Wärme der Sonne, die mein Gesicht umgab. Ich spürte Zuversicht für all das, was noch kommen mochte. Mit einer großen Portion Mut möchte ich positiv in die Zukunft schreiten.

Bis dann, alles Liebe

Eure Rox