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Fauxpas 2021

Es lag mir immer fern, mich politisch zu äußern, denn dieses Thema wollte ich von meinen Gedanken und Beiträgen fernhalten, doch das war bevor die Politik mit psychischer Gewalt in unser aller Leben vorgedrungen ist. Was aktuell passiert, ist für mich kein Fauxpas – also kein „falscher Schritt“ sondern eine falsche Richtung, in der man seit geraumer Zeit unterwegs ist.

Seit zwei Jahren wird unter der Gürtellinie kommuniziert, nichts als Angst verbreitet, Personen, die anderer Meinung sind, werden diffamiert, die neutrale Berichterstattung wurde abgeschafft und all jene Meldungen, die nicht die Ansicht der Bundesregierung vertreten, werden gelöscht!

Was ist aus der Welt geworden? Das Leben, mein Leben hat für mich an Logik verloren. Die Realität, in der wir aktuell leben, fühlt sich an wie ein schlechter Film. In letzter Zeit stelle ich mir viele Fragen:

  • Warum wird diese Art von Propaganda von der breiten Maße akzeptiert und befürwortet?
  • Wie konnte es passieren, dass der selbst denkende und selbst entscheidende Mensch zu einem dummen Verschwörungstheoretiker degradiert wurde?
  • Seit wann gehört es nicht mehr zum guten Ton objektiv zu bleiben, Verständnis zu zeigen und anderen Menschen zuzuhören? Es gibt keinen offenen Diskurs mehr, der wurde mit der Pandemie abgeschafft.
  • Wie konnte es so einfach passieren, dass unsere Demokratie und das Recht auf Freiheit und Selbstbestimmtheit abgeschafft wurde?
  • Seit wann ist es in Ordnung, Menschen vorschnell in Schubladen zu stecken und sie bestimmten Lagern zuzuordnen? Erinnert mich stark an eine Zeit, die wir schon sehr lange zurückgelassen haben.
  • Seit wann darf es eine Regierung geben, die mit menschenverachtender Kommunikation dazu beiträgt, dass sich eine Gesellschaft spaltet?

Ich rufe all jene auf, denen es derzeit ähnlich wie mir geht: Bleibt standhaft! Lasst euch zu nichts zwingen, das ihr nicht selbst wollt und für richtig haltet. Mit dem Einführen des Mundschutzes, wurden wir nicht zu mundtoten Marionetten gemacht, vergesst das nicht.

Alles Liebe und bleibt stark,

Eure Rox

Foto: Gesichtet im August auf Korfu (2021) und für sehr passend befunden

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Anti-Stress Notizen: #5 Lass dich nicht verunsichern

Von den schlauen Sprüchen, die wir selbst oft klopfen, bleibt relativ wenig übrig, sobald wir bewertet oder gar kritisiert werden. Wo ist sie, unsere Einzigartigkeit, warum erhebt sie nicht die Stimme und steht zu uns, in brenzligen Situationen, in denen an unserem Selbstwert gerüttelt wird?

Wir selbst sind natürlich auch nicht gefeit davor, alles und jeden konstant zu analysieren und bewerten. Hat mir das nun gepasst? War das gut oder schlecht? Egal ob auf der Arbeit oder privat, Menschen werden abgestempelt, mit einem Label versehen und in die passende Schublade geschoben. Da wird nicht lange gefackelt, das passiert oft binnen weniger Sekunden.

Was wir Menschen neben dem Bewerten noch als Haupt-Hobby ausüben, ist das Vergleichen. Da gibt es die Nachbarin, die sich den nigel nagel neuen Audi gegönnt hat und doch erst vor kurzem 2 Wochen auf Urlaub in Neuseeland war. Sofort reden wir – aus Neid – alles schlecht und versuchen uns damit rechtzufertigen, warum wir dieses oder jenes nicht tun. Und auf der Arbeit, da gibt es diesen einen Arbeitskollegen, der sich mit Ellbogen und Intrigen langsam von unten nach oben schummelt und seiner Karriere den notwendigen Schubs gibt. Damit will ich dieses Verhalten nicht gutheißen, aber des Öfteren wird es als den leichteren Weg gesehen, unangemessene Verhaltensweisen zu kopieren, da sie in einer Welt wie dieser wohl eher zum Ziel führen. Da drängt sich für mich die Frage nach dem Ziel auf – das wäre mit Sicherheit keines, das ich verfolgen wollen würde.

Aber auch vor unseren Freunden machen wir nicht halt – der Bewertungs- und Vergleichsmodus lässt sich kaum abstellen.

Was möchte ich dir damit sagen?

  • Dass wir das Bewusstsein dafür schärfen sollten, wie oft wir in dieses Verhalten automatisch abdriften, ohne darüber nachzudenken. Dass in der Zeit, in der wir leben, der digitale Konsum an Inhalten steigt, trägt natürlich dazu bei, dass man sich schwer lösen kann. Sich von Negativität fernzuhalten, benötigt dann schon einen sehr gefestigten und konsequenten Charakter.
  • Wie oft haben wir den Satz schon gehört, aber er gewinnt für mich immer mehr an Bedeutung. Jeder hat sein eigenes Tempo. Der Weg, den andere beschreiten, berücksichtigt nicht, was für dich vorgesehen ist – nicht deine individuelle Situation, deine Persönlichkeit, dein Tempo und schon gar nicht, was du wirklich für dein Leben möchtest. Wollten wir denn eine Kopie des Lebens der anderen leben? Einmal das Standardmodell bitte, und zwar einmal mit allem bitte – inklusive Schulden bis ins Unermessliche, schlecht laufender Ehe, bis hin zum Rosenkrieg und der Scheidung.
  • Dass du dich nicht verstellen solltest, weil du denkst, du kommst damit eher ans Ziel, wirst eher gemocht, hast weniger Probleme und schon gar nicht, weil es alle machen und es auch für dich richtig sein muss. Bleib authentisch. Du musst dich in deiner Haut wohl fühlen – und reduziere die Momente, in denen du Ja sagst, aber Nein meinst.

Ich bin gespannt, wie es euch damit geht. Zu Beginn ist es sicher hilfreich kleine Schritte zu gehen und auch nicht zu viel von sich selbst zu verlangen. Meine ersten Schritte waren – zu realisieren, wann ich in die Bewertung ging und niemandem das Recht zu übertragen, mir ein schlechtes Gefühl zu geben.

Alles Gute wünsch ich euch 🙂 Eure Rox

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Anti-Stress Notizen: #4 Clean your soul

Wer den Start der Anti-Stress Notizen verpasst hat, kann die Idee und Gedanken hier nochmal nachlesen. Das Thema der Woche ist für mich ein sehr spannendes und zugleich vernachlässigtes Thema – unsere Seele.

Wie oft ist es dir schon so ergangen? Du bist bei jemandem zu Besuch und die Person ist sichtlich stolz dich rumzuführen, das neue Haus oder die schöne neue Wohnung, alles ist blitz und blank und du hast augenblicklich das Gefühl in einem Einrichtungshaus zu stehen.

Doch vielleicht ist dir das Verhalten auch an dir selbst aufgefallen? Wie viele Stunden verbringst du in der Woche damit, deine Wohnräume zu putzen und alles auf Vordermann zu bringen? Fühlst du dich danach besser? Wie gehts dir damit, wenn Unordnung herrscht?

Ich staune immer wieder – einerseits über mich selbst, aber auch über andere – wie selbstverständlich wir die Sauberkeit und Reinigung unserer Wohnung über unser eigenes Wohlbefinden stellen.

Wie wichtig ist es dir, deine Seele nach der anstrengenden Woche zu reinigen und dich in erster Linie um dich zu sorgen?

Wahrscheinlich nicht wichtig genug, dieses Verhalten stelle ich auch an mir selbst fest. Oftmals sind wir so programmiert, dass wir uns erst Zeit für uns selbst gönnen, wenn alles andere auf unserer To Do Liste bereits abgehakt wurde.

Wie gelingt denn jetzt so eine Reinigung der Seele und was ist dafür nötig?

  • Lerne dich kennen und verstehen, wann du Zeit für dich brauchst und vor allem, was du brauchst.
  • Stelle dich in deinen Aufgabenlisten an die erste Stelle. Das hat nichts mit Egoismus zu tun, aber wie sollst du Energie für Tätigkeiten aufbringen, wenn du tief in deinem Inneren Ruhe und Zeit für dich brauchst?
  • Reflektiere und mache das, was dich die Zeit vergessen lässt, ob es ein Spaziergang ist, eine Laufrunde, ein gutes Buch oder ein Bad, kümmer dich um dich selbst. Reinige deine Seele!

Auch mir gelingt es nicht immer, man möchte alles erledigen und sich natürlich auch in den eigenen 4 Wänden wohlfühlen. Ich frage mich nur, ob die Prioritäten so richtig gesetzt sind.

Wenn wir beim nächsten Mal, den Staubwedel oder den Staubsauger wie automatisch in die Hand nehmen, sollten wir lediglich kurz innehalten und uns fragen, ob es das ist, was wir jetzt wirklich wollen und brauchen.

Alles Liebe, eure Rox

Foto Credit: Pixabay/Monfocus

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Anti-Stress Notizen: #3 Drossel dein Tempo

Ich drücke meinen Fuß ins Gaspedal. Heute kann es mir nicht schnell genug gehen, es steht viel am Programm, da gilt es keine Zeit zu verlieren. Ich ärgere mich über allmählich jeden zweiten Autofahrer und frage mich, ob denn heute keine Menschen auf der Fahrbahn unterwegs sind, die einen normalen Fahrstil an den Tag legen.

Ich hetze von Termin zu Termin, bemühe mich so aufnahmefähig und präsent wie nur möglich zu sein und freue mich, wenn der Tag vorüber ist und keine Erwartungen mehr an mich gestellt werden.

Als ich die Eingangstür am Ende des Tages hinter mir schließe, frage ich mich: „Und jetzt?“ „Was passiert jetzt?“ Womöglich die To-Do Liste für den morgigen Tag verfassen, damit ich strukturiert und effizient in den Tag starte. Ich halte inne, schalte einen guten Song ein, der meine Gedanken augenblicklich aufwühlt und frage mich, wer um Himmels willen von mir verlangt meine Tage so gehetzt zu verbringen?

Wer verleiht uns einen Orden am Ende des Tages, wenn wir wieder mal jeden Punkt auf unserer To-Do Liste erledigt haben?

Niemand, genau so ist es.

Wer treibt uns hauptsächlich durch den Tag ohne für ausreichend Pausen zu sorgen?

Wir, selbst sind die Sklaventreiber, genau! Je mehr geschafft wird, desto besser. Der nächste Tag kann dann noch viel mehr bereithalten. Ständig beten wir uns Sätze vor, wie: „Das Leben ist kein Zuckerschlecken, anderen geht es nicht anders.“

Ist das der Anspruch unsers Lebens? Weil es anderen nicht besser geht, nehmen wir es hin und fühlen uns immerhin zugehörig im kollektiven Unglück mit den anderen.

Wie fühlt es sich an, plötzlich auf die Bremse zu treten? Lasst uns beobachten, was dann passiert. Es könnte doch auch ein unerwartet schöner Kontrollverlust sein.

Wie wäre es, wenn wir zwischen der Arbeit, den Terminen und Verpflichtungen mal in uns hören, uns fragen, wie es uns geht und was wir jetzt in diesem Moment gerne tun würden?

Denn unsere Listen sollen wir abarbeiten, ohne Wenn und Aber und dabei zeigen wir kein bisschen Mitgefühl für uns selbst. Es wird Zeit für eine Veränderung zu unseren Gunsten ❤

Alles Liebe, Eure Rox

Foto Credit: Foto von veeterzy von Pexels

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Anti-Stress-Notizen: #2 Ein klares Nein tut nicht weh

Ich blicke ins fragende Gesicht meines Gegenübers, gefühlte Minuten vergehen, der Blick stechend, die Augen voller Erwartung und das unbehagliche Gefühl breitet sich in Sekundenschnelle in mir aus wie ein Virus. Ja oder Nein? Das kann doch nicht so schwer sein. Ich bin von mir selbst enttäuscht. In meinem Inneren fühlt es sich an, wie Kilometer 32 eines Marathons. Ich kann keinen klaren Gedanken mehr fassen, bin gestresst und verwirrt.

Was will ich? Warum fiel es mir in diesem Moment so schwer, zu spüren, was Ich möchte? Hatte ich die Verbindung zu mir verloren? Es fühlte sich an, als wäre es meine Aufgabe und für mich bestimmt, immer anderen zu helfen und sie positiv zu stimmen. Ich mochte in keine traurigen und enttäuschten Gesichter blicken und in meinem Inneren hatte ich den Drang, wurde es noch so stressig, alles stemmen zu müssen und einen Weg zu finden, alle Aufgaben unterzubringen.

Was würde ein Nein bewirken? Ich habe viel darüber nachgedacht. Im Endeffekt können viele Gründe können dahinterstecken:

  • Ich möchte gemocht werden
  • Ich möchte nicht enttäuschen
  • Ich möchte mir beweisen, dass ich alles schaffen kann
  • Ich möchte es anderen recht machen
  • Ich möchte Harmonie und dadurch Konflikten entfliehen

Somit fiel es mir nach der Erkenntnis wie Schuppen von den Augen. Ich will es anderen und meinem Glaubenssatz recht machen, der mich in der Pflicht sieht, alles zu managen und zu schaffen.

Wie geht das mit dem Nein sagen? Ehrlich und wertschätzend sollte es sein und dem Gegenüber eine Alternative bieten oder seine Hilfe zu einem späteren, passenderen Zeitpunkt anbieten. Die eigentliche Situation des Nein-Sagens wird oft von uns zu einer seltsamen gemacht, indem wir unser Unwohlsein mit Stammeln und verwirrender Kommunikation ausdrücken. Es passiert dann, dass die Unsicherheit von anderen enttarnt und von der ein oder anderen Person auch noch ausgenutzt wird.

Ich sehe es aktuell wie ein Training und sage mir: Ein Nein ist ein Ja zu mir. Das ist ein Satz, den ich seit meiner Ausbildung mit mir trage und ein Teil meines neuen inneren Systems. Echte Freunde akzeptieren unsere Entscheidungen und vor allem auf der Arbeit ist es ohnehin ratsam Grenzen zu setzen und sich nicht hinten anzustellen.

Alles Liebe, Rox

Foto Credit: maxmann / Pixabay