Kategorien
Allgemein Gesundheit Philosophie selbstbestimmung selbstoptimierung Träume veränderung

Die variable Endstation

Die Fahrkarte kaufen, es geht rasch und unkompliziert. Anschließend fällt es mir schwer einen Tag zu wählen. Hektisch blättere ich meine Kalender durch, um einen Tag zu wählen. 2019 oder 2018 oder gar noch einige Jahre zurück? Für welchen Monat soll ich mich entscheiden?

Es erscheint mir wie eine einmalige Gelegenheit. Ein Zug, der für mich in die Vergangenheit fährt.  Ein Zug, der mich in eine Zeit katapultiert, in der meine Welt noch heil und unschuldig ist. 

Vieles würde ich anders machen, wenn ich die Möglichkeit erhalten würde:

  • Schöne Momente mehr genießen und Ablenkungen meiden
  • Mehr meinem Bauchgefühl trauen
  • Im Hier und Jetzt die Zeit leben, ohne zu viel an Später und Morgen zu denken.
  • Meine Wünsche und Bedürfnisse nicht zu ignorieren und so zu handeln, wie es sich für mich richtig anfühlt.

Nach wie vor unentschlossen, wähle ich das Jahr 2018. Einen Tag im Mai – es war ein Samstag. So richtig weiß ich nicht, was mich erwarten wird. Ich hole mir Bilder in meinen Kopf, von Momenten und Personen, mit denen ich gerne einen Tag verbringen würde. Eventuell kann ich damit den Verlauf des Tages beeinflussen.

Ich stehe am Bahnsteig, warte auf den Zug und steige ein. Ich spüre mein Herz wie wild klopfen ich bin so voller Vorfreude und kann es kaum glauben, dass es wahr wird. 

Wird die Fahrt länger dauern? Sind es 30 Minuten, 2 Stunden oder ist es gar ein Tag? Ich weiß nicht so recht, wie ich mich mit der Ungewissheit anfreunden kann. Mit dabei: Etwas zu lesen und Musik – so wird die Zeit schon vergehen und wie heißt es so schön: Vorfreude ist die schönste Art der Freude. Ich sichere mir einen Fensterplatz und sehe mich um, wie sehen die Personen aus, die sich mit mir im Zug befinden? Haben sie auch den selben Tag im Mai 2018 gewählt oder steigen sie vor oder nach mir aus? Was möchten sie erleben? Haben sie gar etwas gut zu machen? Ein Teil in mir möchte mit einigen Personen ins Gespräch kommen, der andere Teil in mir, möchte die Zeit alleine auskosten und sich gebührend auf den Tag einstellen.

Irgendwann bemerke ich im Halbschlaf, dass die Frau gegenüber von mir, mir zuwinkt und mir etwas mitteilen oder eine Konversation beginnen möchte, bin mir noch nicht ganz sicher. Ich komme langsam wieder zu mir und lächle sie an. „Möchtest du auch deinem Alltag entfliehen und an einem schönen vergangen Tag deine Energiereserven wieder anfüllen?“ Ich denke über ihre Frage nach und bin mir nicht sicher. Ist es Nostalgie oder gar Melancholie oder der Wunsch wieder das Gefühl eines sicheren Hafens spüren zu wollen, an dem es keine Probleme, keinen Alltag und keine Pandemie gibt. Ich möchte einfach sein ohne mir weiter Gedanken machen zu müssen.

Ich nicke ihr zu und gib ihr auch zu verstehen, dass mich natürlich auch ein wenig die Neugier gelockt hat. Ich bin keine Tagträumerin, doch hab ich diese Chance unbedingt nutzen wollen.

Wie viel Zeit vergeht, kann ich nicht genau beziffern, nicht in Minuten oder Stunden messen. Es beginnt zu rumpeln und irgendwann nehme ich wahr, dass sich in meinem Waggon nur mehr 5 Personen mit mir befinden. Der Zug hält und ich habe das Gefühl, dass ich an der Reihe bin, auszusteigen, wie mechanisch stehe ich auf, wandere zum Ausgang und öffne die Tür.

Es wird ganz hell, blendet mich, ich schließe die Augen und öffne sie erst wieder als ich einen vertrauten Geruch wahrnehme. Es riecht nach gutem Essen, ich höre vertraute Stimmen lachen, als hätte jemand einen Witz erzählt und alle beginnen wie auf Kommando zu lachen. Ich nähere mich dem – allzu bekannten Wohnzimmer – ich sehe mir vertraute Gesichter und mein Blick bleibt auf dem Gesicht meiner Oma hängen. Sie sitzt bei uns, beginnt zu lachen und blickt mich währenddessen voller Liebe an. Es fühlt sich an, als wäre ich nur kurz auf der Toilette gewesen, keiner stellt mir Fragen. Ich fühle sie, die Geborgenheit und die Verbundenheit. Ich beobachte lange, sitze, lächle und versuche den wunderbaren Moment in all seiner Fülle aufzusaugen und in meinem Inneren prominent abzuspeichern. Wer weiß, wann ich ihn wieder betrete, den „Nostalgie Zug“.

Habt ihr einen Moment im Kopf? Wofür würdet ihr euch entscheiden?

Alles Liebe, eure Rox

Kategorien
Allgemein Gesundheit Natur Philosophie selbstbestimmung Selbstliebe selbstoptimierung Träume veränderung

Fließen vs. Frieren

Er ist charmant, ein Gewinnertyp, sein Lächeln und seine Ausstrahlung sind phänomenal, fast wie nicht von dieser Welt. Jeder ist gerne in seiner Nähe. Du hast ihn bestimmt auch schon einmal getroffen …

Den Flow: ein Zustand, in dem Gedanken, Taten, Glückshormone und Gefühle einfach fließen, und zwar fast wie von Geisterhand. Das Enttäuschende daran – Nichts kann diesen Zustand erzwingen oder gar künstlich hervorrufen.

Wie trifft man ihn an?

Authentizität und dich als Person zu kennen, mit all deinen Ecken und Kanten und zu dir stehen ist mit Sicherheit eine wichtige Voraussetzung. Du solltest wissen, was dir Spaß bereitet und bei welchen Tätigkeiten, du die Welt um dich rum vergisst und du keinen Gedanken an Später oder Morgen verschwendest.

Und ihn hast du mit Sicherheit auch schon einmal getroffen:

Meistens, wenn es dir komplett ungelegen kommt, taucht er auf – er ist arrogant, unhöflich und unsympathisch und er bringt dich komplett aus der Fassung. Dein Herz beginnt zu rasen, du wirst hektisch, kannst keinen klaren Gedanken fassen und beginnst Fehler zu machen.

Es fließt nicht mehr. Du steckst fest. Der Freeze Zustand: du fühlst dich wie versteinert, unwohl, verloren, der Weg ist holprig, du empfindest keine Freude und beginnst mechanisch Aufgaben abzuarbeiten. Du fühlst nichts und hörst auch nicht in dich hinein. Verzweiflung, Enttäuschung, Wut, Resignation, viele Emotionen können aufkommen, denn wir haben gelernt einfach zu funktionieren, es zu erledigen ohne es überhaupt näher zu bewerten.

Der Flow Zustand ist keiner, der sich einstellt, wenn du ihn auf Knien anflehst. Lediglich die Voraussetzungen müssten von uns erfüllt werden. Er hat viel zu bieten. Er erhellt unseren Geist, lässt uns aufblühen und uns innerlich umarmen.

In diesem Sinne: Let it flow 🙂

Alles Liebe, Rox

Foto Credit: Pixabay: Zazu70

Kategorien
Allgemein Philosophie poesie schreiben selbstbestimmung Selbstliebe veränderung

Zensur ist aktiviert und los gehts

Die Idee zu dem Beitrag stammt von Sovely – danke dir nochmal fürs Aufwerfen der Frage. Einige Wochen ist es nun her und es hat bei mir im Kopf zwar gerattert, doch möglich war es mir bisher nicht, meine Gedanken dazu auf Papier zu bringen. (Hier nochmal der ursprüngliche Post von MurmelMeister)

Wie kommen Blogger zu ihren Beiträgen? Das ist eine berechtigte Frage, die ich für mich beantworten kann. Am kreativsten bei der Ideenfindung bin ich tatsächlich in der Bewegung – sobald ich meine Laufschuhe anziehe, gute Musik aktiviere und nur mit mir und meinen Gedanken unterwegs bin, schmiede ich an meinem Content Plan. Die zweite Säule ist bei mir, ganz klassisch – das Leben – uns allen widerfährt das Leben und zwar Tag ein und Tag aus. Schöne, neutrale und beschissene Situationen, die uns weiterentwickeln. Das Schreiben ist dabei mein Ventil um zu verarbeiten.

Und hier möchte ich nun einhaken – vom Gedanken eines möglichen Beitrages bis hin zum fertigen Blogpost-Ergebnis – wie komme ich dort hin?

Zu Beginn lege ich mir eine Struktur zurecht (meinen roten Faden), um den Leseflow so einfach wie möglich zu gestalten, sodass der Leser nicht verwirrt abbricht und den Post mit mehr Fragezeichen beendet als zu Beginn.

Danach passiert etwas, das ich mit einem Plug-In vergleichen würde. Unsichtbar, kaum spürbar, still und heimlich ist sie aktiviert, die Zensur. 

Ja, es ist korrekt, ich schreibe über meine Gedanken und verarbeite meine Erlebnisse, aber die Sprache, die ich verwende und die Ansichten, die ich teile, sind authentisch und entsprechen auch der Wahrheit. Doch bin ich auch der Meinung, dass wir alle eine Meinung zu kritischeren Themen haben, bei denen wir gelernt haben, dass wir auf der sicheren Seite sind, wenn wir den Mund verschließen und es zu heikel wäre, unsere Meinung dazu zu teilen.

Da kommen dann so Gedanken auf, wie: „Nur nicht dazu äußern, das könnte Draußen widersprüchlich gesehen werden oder du wirst gar dafür angefeindet.“ Und ja, das würde ich unterschreiben: Eine Meinung zu haben, die nicht der, der breiten Masse entspricht und sie zu verteidigen – komme, was wolle – ist ein hartes Unterfangen. Ich habe davor nie darüber nachgedacht, doch bin ich der Meinung, dass auch meine Zensur im Hintergrund lief und Themen, die vielleicht widersprüchlich in der Gesellschaft gesehen werden, mir gar nicht erst in den Sinn kamen.

Wir haben ja in vielen Situationen gelernt, sie auch in der Öffentlichkeit, im Büro oder mit Freunden nicht anzuschneiden, viel zu hoch ist das Risiko, anzuecken oder sich gar zu streiten. Mein Rückschluss ist, dass wir diese Themen in die hinterste Ecken unseres Gehirns verbannt haben und lieber auf leicht verdauliche Themen zugreifen, bei denen es keinen Gegenwind gibt.

Vielleicht ist es aber auch so, dass wir im Privaten, beim Teilen unserer persönlichen Gedanken, uns lieber für Themen entscheiden, die derzeit präsent in unserem Leben sind. Aktiv habe ich mich nie gegen ein Thema entschieden, da es immer Themen gab, die sich aus meinem alltäglichen Leben herauskristallisiert hatten.

Es soll uns allen frei stehen, unsere persönliche Meinung zu äußern und gerade in Zeiten der Pandemie, in der es scheinbar nur mehr „Schwarz“ oder „Weiß“ gibt, wird es immer wichtiger, einzustehen woran wir glauben. Leute vorschnell zu verurteilen und nicht mehr zuzuhören, ist der falsche Weg. Lernen wir unsere eingebaute Zensur zu deaktivieren.

Foto Credit: Pixabay/NickyPe

Alles Liebe, eure Rox

Kategorien
Allgemein Gesundheit Philosophie schreiben selbstbestimmung Selbstliebe selbstoptimierung veränderung

Zu feminin?

Still und heimlich entstand das Bündnis. Hinter meinem Rücken wurde gesprochen und letztendlich über meine Zukunft entschieden. Sah ich es kommen? Ich würde sagen, es lag nahe, da ich immer mal wieder zu dem Punkt gelange, an dem ich mir genau diese Frage stelle. Nun ist es vor etlichen Wochen passiert, mein innerer Kritiker hat meinen Helfer zuerst versucht zu überreden und als er dabei auf taube Ohren stieß, hat er ihn regelrecht niedergeknüppelt. Es folgt ein kurzer Auszug des Gesprächs bzw. des Monologs:

Sieh sie dir an, sie ist zu mitfühlend, so kommt man nicht weit im Leben. Das muss geändert werden.

Sieh sie dir an, sie ist zu hilfsbereit und will es allen recht machen, so bleibt sie auf der Strecke und entwickelt sich letztendlich zu einem unglücklichen Menschen.

Sieh sie dir an, sie ist zu harmoniebedürftig, um ernsthaft ihre Meinung durchzubringen.

Summa summarum: Sie ist schwach.

Natürlich wusste ich von diesen Sätzen nichts und im Nachhinein bin ich schockiert über die negativen Gedanken des Kritikers. Ich stimme auch nur bis zu einem gewissen Grad mit ihm überein. Wir alle haben Schwachpunkte und sollten in regelmäßigen Abständen unser Leben mit einem kritischen Blick von Außen betrachten. Sind wir, wie wir sein möchten? Sind wir gut zu uns und unseren Liebsten? Behandeln andere Menschen in unserem Leben uns wertschätzend?

Frauen, die mich faszinieren und die ich gerne um mich habe, zeichnen sich durch folgendes aus:

  • Sie sind authentisch und lassen ab und an Schwäche zu, dadurch können sie auch stark für andere sein.
  • Sie lassen es zu, sich mal an einer starken Schulter anzulehnen und entwickeln so genug Kraft, um dann der Fels in der Brandung zu sein, wenn ihre Liebsten, Unterstützung brauchen.
  • Sie hören dir aktiv zu, doch treten dir auch mal in den Allerwertesten, wenn du es verdient hast oder es einfach nur bitter notwendig hast.
  • Sie schätzen Harmonie und haben das Herz am rechten Fleck, aber weisen andere in ihre Schranken, wenn es notwendig ist.

Für mich sind sie echt, spielen keine Rollen und stehen zu ihren Fehlern. Sie machen sich selbst nichts vor und auch den anderen nicht. Sie sind authentisch und wollen nicht von jedem gemocht werden.

Starke Frauen achten auf ihr Seelenheil, ohne andere dafür manipulieren oder herabsetzen zu müssen. Sie tragen das Herz am rechten Fleck und machen die Welt zu einem besseren Ort.

Ich bin froh, viele solche Frauen in meinem Leben zu haben und fordere auch meine Leserinnen dazu auf, zu sein, wie ihr sein wollt, ohne permanent in Rollen gedrückt zu werden, die euch nicht stehen und nicht gut tun.

Foto Credit: pixabay/JacksonDavid

Bis bald ❤ Eure Rox

Kategorien
Allgemein Gesundheit Natur Philosophie selbstbestimmung Selbstliebe selbstoptimierung Träume veränderung

Mehr Meer sehen

Es ist ein heißer Tag auf der Insel, die Sonne strahlt und begrüßt uns mit einem hellen Guten Morgen – ich stehe auf, ein Blick auf die Uhr ist nicht notwendig. Heute steht nichts an, außer glücklich sein und in den Tag hineinleben. Der Alltag ist deaktiviert und Freude und Flexibilität sind dabei, unsere kleine Welt zu erobern. Mein Plan für den Vormittag? Gemütlich frühstücken, die Insel erkunden und mit einer Wanderung den Nachmittag abschließen. Der Abschluss des Tages? Ein schickes Restaurant fürs Abendessen aufsuchen und in die laue Sommernacht bei einem Abendspaziergang eintauchen. Es fehlt uns an nichts und uns gehts gut.

Wehmütig denke ich an dieses „Urlaubsgefühl“ zurück und frage mich, warum es uns so schwer fällt, unseren Alltag mit einer Prise dieser Einstellung zu würzen? 

Mir kommt gerade eine Begegnung vor ca. einem Monat mit einer Zugbegleiterin in den Sinn. Besonders beim Zug Fahren, merke ich mir positive und angenehme Begegnungen, denn zumeist wird man am Morgen nicht mit allzu großer Freundlichkeit beschenkt. Sie öffnete das Abteil, blieb stehen, blickte aus dem Fenster und sprach zu uns vier Damen: „Sehen Sie sich dieses Bild an, der Sonnenaufgang – ist das nicht ein wahnsinnig schöner Anblick? Als wäre das Meer in der Ferne bereits wage zu erkennen.“ Sie blieb stehen, genoss den Moment und ließ uns gemeinsam mit ihr in die Welt der Fantasie abtauchen. Noch lange nachdem Sie das Abteil verließ, lächelte ich und fand die Vorstellung schön, im Hier und Jetzt das Meer zu erblicken. 

Wir sind es gewohnt, dass unser Berufsleben uns alles abverlangt. Mindestens 40 Stunden die Woche wird geschuftet, Erwartungen werden erfüllt und der Stress wird  aufgesogen … Wann ist endlich Freitag?

Der Feierabend wird auch nicht für uns genutzt, da es genügend Rollen gibt, die wir außerhalb der Arbeit inne haben: Wir sind Mütter, Partnerinnen, Freundinnen, Kinder – und in viele dieser Rollen schlüpfen wir und meistens bereits innerhalb eines Abends.

Uns bleiben oft nur 3-5 Stunden des Tages, um uns um Alltägliches zu kümmern, aber auch um den Abend ausklingen zu lassen und es uns gut gehen zu lassen. Wobei – wenn wir ehrlich sind – letzteres ist für viele unter uns gleichzusetzen mit: Wir lassen uns völlig erledigt und gestresst auf die Couch fallen und starren teilnahmslos in den Fernseher, bis uns die Augen signalisieren, dass es Zeit wird, für unsere tägliche Schlafdosis. Ist das gesund? Definitiv nicht.

Wir haben gelernt mit Stress umzugehen und zu funktionieren und zwar auf höchstem Niveau und unter Hochdruck. Nach einem anstrengenden Arbeitstag gibt es kein Ausrasten und Runterfahren – das können wir uns nicht leisten, bzw. gelingt die Vollbremsung oft nicht mehr.

Wo hin mit all dem Stress? Stress ist Gift für unseren Körper, der ihn non-stop in Alarmbereitschaft versetzt und wir müssen Wege finden, um ihn aus unserem angreifbaren System zu leiten.

Eventuell bilde ich es mir mittlerweile ein, aber wenn ich einen stressigen Tag habe, dann schreit mein Körper förmlich nach Bewegung. Ich bekomme Kopfweh, bin gereizt und unruhig und meine Füße beginnen zu kribbeln. „Los, raus mit dir.“

Wie sehen unsere Wochenenden aus? Tja, ich persönlich habe mir angewöhnt, viele Tätigkeiten aufs Wochenende zu schieben, denn da hab ich ja Zeit dafür. Diese Verhaltensweise hinterfrage ich aktuell. Alles mit Maß und Ziel sollte die Devise sein – klar, wird vieles am Wochenende erledigt, aber es sollte zumindest Zeitfenster geben, die wir nur uns und unseren Interessen widmen. Kopf ausschalten und einfach nur sein.

Lange Zeit war es auch für mich so – ich habe auf den nächsten Kurztrip oder die nächste Reise ungeduldig hingefiebert. Nun hat uns Corona seit fast einem Jahr fest im Griff und ich beginne dieses Konzept zu hinterfragen. Plötzlich gibt es ganz VIEL von MIR und UNS. Wie möchten wir unsere Tage verbringen? Was macht uns Spaß und womit vertreiben wir uns am liebsten die freie Zeit?

Es wird Zeit, dass wir unsere Leben und unseren Alltag neu genießen lernen. Wozu immer auf den nächsten Urlaub warten? Machen wir das nächste Meer für uns sichtbar 🙂

Alles Liebe, eure Rox