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Samstagsweisheit

Mach das Beste aus Pechsträhnen 🙃

Mit diesem Gedanken geht‘s ins Wochenende. Alles Liebe, Rox

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Bist auch du neu „eingekleidet“?

Ich öffne den Schrank und blicke in ein Meer voller Farben. Bunte Jeans, Röcke, T-Shirts und Kleider werden binnen weniger Sekunden von meinen Augen erfasst. Bei genauer Betrachtung, entspricht vieles nicht mehr meiner Persönlichkeit und ich bin im wahrsten Sinne herausgewachsen. Bevor ich mir nun neue Kleidung zulege, habe ich es mir zum Ziel gesetzt, großzügig auszusortieren. … Mission „Altes raus“ ist aktiv.

Die wichtigsten Faktoren, die Kleidung für mich erfüllen soll: Sie muss gefallen und der Wohlfühlfaktor muss gegeben sein. Zwickts hier oder kneifts an einer anderen Stelle – dann war das definitiv das erste und das letzte Mal, dass ein Kleidungsstück getragen wurde. Der Kleidungsstil ermöglicht es uns, unser Wesen nach Außen zu tragen und uns auszudrücken. Bestimmt kennst auch du das eingangs erwähnte Gefühl, dass eine gewisse Kleidung dich als Person nicht mehr widerspiegelt und du dich nicht mehr wohlfühlst darin.

Was mir zudem immer öfter auffällt, wenn es um Mode & Trends geht: Menschen legen enormen Wert darauf, wie sie sich kleiden und präsentieren. Das Äußere wird schön herausgeputzt und präsentiert, während das Innere oft extrem vernachlässigt wird. Es mangelt an Aufmerksamkeit und es wird nicht hingesehen. Hier gibt es keinen regelmäßigen „Frühjahrsputz“, lediglich Ablenkungsmanöver, um nicht zu genau hinsehen zu müssen. Wie es in vielen Menschen innen aussieht, ist oftmals nicht sichtbar und versteckt. Würde jeder von uns ein Accessoire zum Thema „Wohlbefinden“ mit sich tragen, wäre binnen Sekunden klar, wie es um uns bestellt ist.

Wenn wir mit unserem Inneren im Reinen sind, macht es umso mehr Spaß, uns den schönen Dingen zu widmen, wie schöner Kleidung und wie wir unsere Persönlichkeit nach Außen tragen.

… „Altes raus“ Vorgang abgeschlossen.

Wann steht dein Termin?

Alles Liebe, deine Rox

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Kein Stop, eine Pause

Da prasseln sie auf uns ein, eine Erwartung folgt der nächsten. Ganz schön lange ist sie, die Erwartungsschlange. Jeder zieht ein Ticket und wartet ungeduldig auf den Moment endlich an der Reihe zu sein und angehört zu werden.

Eine Gruppe der Wartenden sind jene Erwartungen, die wir an uns selbst stellen und das sind oft jene, die am lautesten schreien. „Ich warte schon länger, ich möchte sofort angehört werden!“

Auch die Informationsflut möchte sich in die Schlange eingliedern, der Mangel und das zu erfüllende Bedürfnis der wartenden Gruppe wird zunehmend kräftiger, während wir schwächer werden. Bloß keinen Jammerer und Forderer mehr, bitte niemanden mehr, der evaluiert und dessen Bedürfnis jetzt sofort erfüllt werden möchte!

Die letzte Gruppe, die auch einen Platz in der Schlange finden möchte, ist die, der To Dos, die uns Tag ein und Tag aus begleiten und schwer auf uns lasten, sie werden immer mehr zur Last und rauben uns unsere kostbare Zeit.

Ich halte einen Moment inne und blicke zu all jenen, die von mir „bedient“ werden möchten. Die Schlange der Erwartungen reicht kilometerweit und die fordernden und ungeduldigen Gesichter brennen sich ein.

Ich merke wie ich gestresst werde und mein Puls steigt, ich muss sie alle anhören und rasch fertig werden. Viele von ihnen warten schon seit Tagen oder gar Wochen. Hauptsache die Schlange wird kürzer! Ich beginne mit der Beratung und merke wie ich abdrifte, ich bin nicht bei der Sache und möchte irgendwo anders sein. Ich verstumme bei der aktuell stattfindenden Beratung und blicke in verblüffte und überrasche Gesichter. Ich wende mich ab. Ich räuspere mich und rufe so laut, dass es bestimmt jeder hören kann: „Pause! Ich brauche eine Pause.“

Der Alltag trifft uns alle, umso wichtiger, werden kleine Momente, in denen es uns möglich ist, den PAUSE Knopf zu drücken. Pause von uns, den anderen und allem, was auf uns einprasselt. Uns zu spüren und zu wissen, was wir jetzt im Moment benötigen, ist ein Gefühl, das uns oft abhanden gekommen ist. Wir sollten es alle wiederbeleben und unsere inneren Stimmen – vor allem den Kritiker und Diktator in uns – ab und an mal die Stirn bieten 😉

Wann merkt ihr, dass ihr eine Pause braucht und was ist es, das eure Tanks wieder volllädt?

Eure Rox

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Der Kreislauf des Lebens

Du kennst sie bestimmt: Jene Phasen, in denen einfach alles läuft wie geschmiert. Wie ein Puzzle, das sich von alleine zu einem mächtigen Bild zusammenfügt. Jedes einzelne Puzzleteil findet seinen Partner wie von selbst, dem Magnetismus komplett ausgeliefert. Alles, was du tust, ist innezuhalten und zu genießen. Du vertraust auf dich und der Einzigartigkeit deines Lebens, souverän und vorausschauend blickst du in die Zukunft.

Yin bedingt Yang – Licht wiederum Schatten und der Tag braucht die Nacht. Auf jede Hochphase in deinem Leben folgt gewiss eine Zeit, in der dein Zug nicht gut auf der Spur liegt und sich holprig auf den Schienen vorwärts bewegt. Du bist froh, dass er dich zumindest von A nach B bringt und hoffst insgeheim auf bessere Zeiten.

Im Laufe unseres Lebens entgleisen wir einige Male, wir erleiden Verluste, verkraften Schicksalsschläge und lernen auch schmerzlich all jene Dinge im Leben zu akzeptieren, die wir aktiv nicht beeinflussen können. Wir stecken fest im Kreislauf – der Spirale des Lebens. Das Leben nimmt uns Menschen, schenkt uns manches Mal wiederum neue, die unser Leben bereichern und zu einem besseren Ort machen. Jobs werden uns genommen und der Kreislauf lässt uns danach wiederum in neue Herausforderungen hineinwachsen. Freundschaften aber auch Partnerschaften, sind oftmals nicht für immer, sie kommen und gehen. Das Leben verlangt von uns Flexibilität, Aktivität und Anpassungsfähigkeit.

Nun denn, wir sitzen alle im selben Boot oder aber auch im Zug, um der Metapher mit der Schiene treu zu bleiben 😉

Wer oder was bringt dich wieder in die Bahn, wenn dein Zug entgleist? (oder kurz davor ist)

Wer ist für dich da, wenn du an dir zweifelst und dir nicht sicher bist, ob du in die richtige Richtung fährst und du bisher die passenden Abzweigungen genommen hast?

  • Steh zu dir selbst und sei dir darüber im Klaren, was du willst und was dich glücklich macht.
  • Akzeptiere das Leben mit all seinen schönen und stürmischen Zeiten.
  • Umgib dich mit Menschen, die dich sein lassen, wie du bist.
  • Bringe Humor in dein Leben und nimm dich selbst nicht zu ernst.
  • Lerne ehrlich und wertschätzend zu kommunizieren. Unsere Egos zu kontrollieren, ist jedoch kein einfaches Unterfangen.

Wie bist du aktuell unterwegs? Hat dein Zug bereits Fahrt aufgenommen? Oder zögerst du noch?

Alles Liebe, eure Rox

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Wann finden wir die Balance?

„Balance is not something you find, it is something you create.“ Jana Kingsford

Da stand er, ein simpler Spruch in Verbindung mit einem Foto, das für mich eine große Portion Ruhe ausstrahlte. Mir schien, als hätte er nur darauf gewartet, von mir gelesen zu werden. Manchmal werden wir offenbar doch bewusst gefunden oder aber wir interpretieren die Dinge so, wie sie in unser Leben im aktuellen Moment passen.

Starten wir mal ganz vorne, was bedeutet Balance überhaupt für mich? Man könnte mit dem Wort „Gleichgewicht“ eigentlich die Schnittmenge zwischen dem Zu Viel und dem zu Wenig beschreiben. Somit also kurz gesagt ein Status der Zufriedenheit. Ich möchte sie finden und selbstverständlich bin ich davon ausgegangen, dass man das Gefühl des Gleichgewichts nicht erzwingen oder herzaubern kann. Nun denn, dann ist es wohl so ähnlich wie mit der Liebe, die ja auch nicht plötzlich unangemeldet vor unserer Tür steht und uns erklärt, wie beschwerlich es war, uns zu finden. Daraus könnte man nun schließen, dass wir alle aktiv werden müssen. Aber ist es dann nicht doch ein erzwungener Zustand? Sollten wir nicht lieber einmal ein wenig die Kontrolle abgeben, um bei uns selbst ankommen zu können? Theoretisch ja, aber es lässt sich doch nicht so einfach beantworten. Ich möchte ein paar Gedanken mit euch teilen, und zwar jene, die ich als sehr wichtig erachte für ein zufriedenes und ausgeglichenes Leben:

  • Denke gut. Und zwar über dich und auch über andere. Versuche den Hass hinter dir zu lassen.
  • Achte auf deinen Körper und deinen Geist: Dies beginnt bei dem Treibstoff, den du dir selbst zuführst, den Gedanken, die du dir tagtäglich machst und geht bis hin zu den Dingen, die du tust.
  • Nimm deine Bedürfnisse ernst und höre auf deine innere Stimme.
  • Lerne dich von Negativem zu distanzieren. Alles, was dir kein gutes Gefühl gibt, ist Gift für dich.
  • Stehe zu dir und sage Nein, wenn es das Gefühl ist, das in diesem Moment bei dir aufkommt.
  • Nimm nicht alles zu ernst und bringe Humor in dein Leben.

Wir finden unser Gleichgewicht, wenn wir lernen gut für uns zu sorgen und auf verschiedensten Ebenen für uns selbst Partei zu ergreifen. Lassen wir uns fließen, ohne zu reflektieren und ohne uns weiterzuentwickeln, driften wir oftmals ins Ungewisse ab. Oft ist es dann ein Sumpf aus Selbstmitleid, Neid, Unzufriedenheit und Zorn.

Ihr kennt ihn alle diesen einen Satz, der sich für mich eine Zeit lang sehr gehaltlos angehört hat: „Du bist für dein Leben selbst verantwortlich“ Doch zu verstehen, was diese Verantwortung genau für jeden Einzelnen bedeutet und wie es gelingt sein eigenes Seelenheil aufrechtzuerhalten, ist ein schwieriges Unterfangen.

Nun denn, dann versuchen wir auf der Balance zu reiten, wie ein Surfer, beim umbeständigen Wellengang. Gutes Gelingen 🙂

„Without balance, a life is no longer worth the effort.“ Olen Steinhauer

Alles Liebe, eure Rox

Foto Credit: Pixabay/ un-perfekt