Kategorien
Allgemein Gesundheit Natur Philosophie poesie selbstbestimmung Selbstliebe selbstoptimierung Träume

Follow the sun

Dieses Bild verbinde ich mit einer sehr starken Erinnerung aus dem letzten Jahr. Es war Juni und ich fühlte mich ausgelaugt, traurig, schwach und leer. Ich wollte einfach weg, raus aus dem Chaos, abschalten und zu mir finden.

Diese Erinnerung verbinde ich mit einer sehr nährenden Emotion, die ich auch jetzt noch fühle, wenn ich das Bild betrachte.

Folge der Sonne:

  • Es ist ok zu fallen, wenn du wieder gestärkt aufstehst
  • Es ist der Lauf des Lebens, verspüre Dankbarkeit für all die positiven Erinnerungen, die du mit dir trägst
  • Das Leben ist zu schön und kostbar, um es nicht zu genießen und wertzuschätzen
  • Bleib stark, kopiere niemanden, sei du selbst und verfolge deinen Weg

Ich lauschte dem Meeresrauschen, schloss meine Augen und spürte die Wärme der Sonne, die mein Gesicht umgab. Ich spürte Zuversicht für all das, was noch kommen mochte. Mit einer großen Portion Mut möchte ich positiv in die Zukunft schreiten.

Bis dann, alles Liebe

Eure Rox

Kategorien
Allgemein Gesundheit Philosophie poesie schreiben selbstbestimmung Selbstliebe selbstoptimierung Träume

Warum sind meine Notizen eigentlich violett? (purplenotes)

Ich kann es kaum glauben, dass ich den Blog nun schon seit Mai 2017 betreibe. Begonnen hat er ursprünglich als Gemeinschaftsprojekt, wir waren zu dritt und irgendwie hat er sich dann in mein Baby entwickelt. Lange habe ich drüber nachgedacht, warum ich ihn weiter betreiben möchte und was mein persönliches Ziel damit ist. Für mich ist es eine Art Tagebuch, ich verarbeite, was ich erlebe oder was mich beschäftigt. Daher habe ich auch rasch den Gedanken verbannt, den Blog zu bewerben und ihn aktiv zu promoten – zu viel Persönliches, das mich verletzlich macht, steckt da drin. Letztes Jahr habe ich mich für eine eigene Domain entschlossen und lange überlegt, wie ich ihn nenne, den Blog. Im Nachhinein hätte ich nicht lange überlegen müssen und der Name macht definitiv Sinn 😊 Purple = meine Lieblingsfarbe und Notes = tja, meine Gedanken, sozusagen Notizen davon.

Das neue Jahr hat begonnen und heute ist bereits der 8. Tag des neuen Jahrs und ich musste schockierender Weise feststellen, dass ich – obwohl ich es gerne tue – noch nie über das Schreiben an sich berichtet habe. Ich nutze zwar den Akt des Schreibens als Art Befreiungsschlag, werde hilfreiche, notwendige, aber auch lästige Gedanken für einen Moment los und es geht mir dadurch besser, aber wirklich gehuldigt habe ich dem Schreiben dafür nie. Somit möchte ich die nächsten Zeilen dafür verwenden.

Während meiner Laufrunde gestern habe ich mir die Frage gestellt, was ich mit „Purple Notes“ verbinde und ob der Blog auch noch im neuen Jahr für mich eine große Bedeutung hat.

  • Für mich bedeutet das Schreiben Magie, es sind nicht nur irgendwelche bedeutungslosen Wörter aneinandergereiht und auf ein Blatt Papier gekritzelt. Meist sind es Gefühle aus meinem tiefsten Inneren, oft sind es Zeilen oder Emotionen, derer ich mir noch gar nicht richtig bewusst gewesen bin und die erst durchs Niederschreiben für mich zur Realität werden. Es ist die Magie, meinen Geist zu reinigen.
  • Was für mich einerseits Magie bedeutet, bedeutet auf der anderen Seite – harte Realität. Oft stelle ich während ich schreibe fest, dass mich ein Thema nach wie vor belastet oder ich in Wahrheit auf meinem Weg gar noch nicht weiter bin und immer noch feststecke, verwirrt und ohne zu wissen, wo der Pfad für mich weiter verläuft.
  • Ich reflektiere sehr viel und bin mir höchstwahrscheinlich schon vielen Themen bewusst, bevor ich sie in einen Blogbeitrag verfasse. Dennoch tue ich das nicht mehr nur für mich. Ich hoffe, dass ich den ein oder anderen Leser da draußen, zum Denken anrege oder inspiriere – es reicht mir aber auch vollkommen, wenn meine Beiträge einfach nur gerne gelesen werden.

Was bedeutet für euch das Schreiben und wie fühlt ihr euch währenddessen oder danach?

„Ich schreibe, weil ich nicht weiß, was ich denke, bis ich lese, was ich zu sagen habe.“ Flannery O’Connor

Bis dann, eure Rox

Bild: SamuelFrancisJohnson /pixabay

Kategorien
Allgemein Gesundheit Natur poesie selbstbestimmung Selbstliebe selbstoptimierung Träume

Ihr Gedanken, so kommet doch all

Sobald du dich aus dem Traumland entfernt hast, wach geworden bist und kurz auf den Wecker schaust, durchströmen dich bereits einige Gedanken: „Was, wenn ich einfach liegen bleibe?“ „Doofer Gedanke, ich muss jetzt los, sonst verpass ich noch den Zug.“ Die Jalousien werden nach oben gezogen und der nächste Gedanke steht in den Startlöchern: „Nebelig und finster, wie sehr hätte ich mir heute ein paar Sonnenstrahlen gewünscht.“ Die Morgenroutine ist meistens eine, die automatisch passiert, es wird nicht viel nachgedacht und jede Entscheidung, die getroffen werden müsste, nimmt uns unser Ritual ab. Schon während wir frühstücken, fließen sie weiter unsere Gedanken. Halten wir einen Moment inne, dann realisieren wir, welcher Natur sie meistens entstammen – Zweifel, Angst, Stress und Unsicherheit.

Mein Tag geht weiter und als ich mein Auto abschließe, schießt mir der nächste Gedanke ein: „Ich muss mich beeilen, 7 Minuten hab ich noch, sonst fährt der Zug ohne mich.“ Schnell noch die Maske aufsetzen und zum Zug hasten. Im Zug denke ich bereits an die Arbeit und die To-Dos, die mir bevorstehen. Ich befinde mich bereits 40 Minuten in der Zukunft und lasse es passieren, 40 Minuten meines Tages habe ich im Endeffekt verloren, ohne es zu merken. Und so schreitet mein Tag voran und auch auf der Arbeit befinde ich mich zeitweise mit den Gedanken bereits im Feierabend.

Am Weg nach Hause, beobachte ich meine Mitmenschen, wie sie ihre Social Media Apps durchscrollen. Zeitvertreib steht hoch im Kurs, immerhin hat doch jeder sein Smartphone in der Hand. Was sollten wir denn sonst tun? Miteinander sprechen? Sich anlächeln? Hört sich wohl für viele skurril an. Und so wurden uns wieder 40 Minuten unserer Lebenszeit abgezogen. Sind die eigenen Gedanken und das Beschäftigen mit uns selbst, denn wirklich so schlimm?

60.000 Gedanken denkt ein durchschnittlicher Mensch pro Tag. Diese Zahl ist schwer vorstellbar und plötzlich machen die Zeilen Sinn, die ich schon des Öfteren gelesen hatte – Negative Gedanken machen Menschen krank – man übt quasi Psychoterror an einem selbst aus.

Auch der Gedanke an diese 60.000 Gedanken hat mich nicht los gelassen 😉 Zuerst hab ich mich mit meinen Gedanken beschäftigt und deren Zusammensetzung – ich habe mich in einen durchschnittlichen Tag hineinversetzt. Die Gefühle, die bei mir vorherrschen: Stress und Vorausplanen. Viel zu oft bin ich bereits mit dem Kopf wo anders. Anschließend habe ich die Übung fortgesetzt und jene Aktivitäten niedergeschrieben, die mich nicht mehr an Gestern, aber auch nicht an Morgen denken lassen. Ich verliere die Zeit und genieße jede Sekunde – das sind jene Momente, in denen ich glücklich bin.

Möchte ich meine Gedanken abschalten und an nichts mehr denken?

Ja und dies sollte täglich für einen gewissen Zeitraum bei jedem von uns passieren und zwar bewusst herbeigeführt. Dennoch bin ich der festen Überzeugung, dass wir den Großteil der 60.000 Gedanken brauchen (bestimmt nicht alle von ihnen), die uns pro Tag besuchen. Wichtig ist die Natur der Gedanken, wie viele davon sind positiv oder aber auch neutral und wie viele von ihnen bereiten uns die Hölle auf Erden?

Sie selbst steuern zu können, sie bewusst wahrzunehmen und ihnen Aufmerksamkeit zu schenken und sie wiederum aber auch bewusst leise zu stellen, wenn mir danach ist, ist ein schönes Gefühl. Die Besuche unserer Gedanken können uns auch zu massiven Erkenntnissen führen und die Updates unserer Software anstoßen.

Im Wort „Gedanken“ steckt das Wort „Danke“ und ich bin dankbar für die innere Stimme, die mich lebendig macht – wir müssen nur die Überhand behalten und uns nicht Stück für Stück innerlich selbst verbrennen.

Bis dann, eure Rox.

Foto Credit: Pixabay/StockSnap

Kategorien
Allgemein Gesundheit Natur Philosophie poesie selbstbestimmung Selbstliebe selbstoptimierung Träume

Blau + Gelb = Grün

In der Farblehre ist es eindeutig, mischt man beispielsweise Blau mit Gelb erhält man Grün. Es gibt kein Ausdiskutieren oder Hinausreden auf Ansichtssache. Mischt du bestimmte Farben miteinander erhältst du ein gewisses, sehr vorhersehbares Resultat – es ist wie das Amen im Gebet.

Der Gedankengang kam mir, als ich mich letzte Woche darüber geärgert hatte, wie sehr ich dieses Jahr überrascht wurde und wie schön es gewesen wäre, Vorwarnungen zu erhalten. Wie dem auch sei, vielleicht gab es sie und ich hab sie nicht bemerkt.

  • Warum kämpfen wir des Öfteren mit unserem sehr unvorhersehbarem Leben?
  • Warum kreuzen immer wieder Menschen unser Leben, die offenbar ihre eigene verdrehte Logik besitzen und uns mit ihren „interessanten“ Sichtweisen überraschen?

Wir lieben unsere Gewohnheiten und unsere Routine und genießen es auch bei all diesen Themen Herr oder Frau der Lage zu sein. Es gibt Momente, in denen wir ausbrechen möchten: einfach mal nichts planen und vorausdenken, einfach mal nicht zuallererst an andere denken und mal ruhigen Gewissens egoistisch sein zu können. Doch im Prinzip sind wir Gewohnheitstiere und werden ziemlich verärgert, wenn das Leben seinen eigenen individuellen Plan mit uns hat. Wie Spielfiguren werden wir oft „genötigt“ und in komplett neue Umgebungen gesetzt, ab und an dürfen wir unseren eigenen Kopf durchsetzen und uns selbst verwirklichen, aber bei vielen Themen wird plötzlich – wie von Geisterhand – eingegriffen. Es sind oft Wege, die wir bestimmt nie eingeschlagen hätten, die uns zu unserem wahren Ich oder näher an unsere Mitte heranführen. Gerade in diesem Jahr muss ich mich – auch jetzt noch beim Schreiben dieser Zeilen – davon überzeugen. Ich bin noch immer innerlich gekränkt und traurig, dass ich einige Prüfungen im Jahr 2020 absolvieren musste, deren Resultate mich sehr überrascht hatten.

Jeder von uns ist einzigartig – keiner gleicht dem anderen. Im Laufe unseres Lebens werden wir viele Gleichgesinnte treffen, aber auch Personen, die uns enttäuschen, verletzen und uns letztendlich zu einem anderen Menschen machen. Zu akzeptieren, dass mein Blau in den Augen jemand anderes ein Grün ist, ist nicht immer einfach.

  • Warum ist dein Glas halb leer während meines halb voll ist?
  • Warum bist du voller Hass und Neid gegen alles und jeden während ich mit offenen Armen und voller Erwartung im Leben stehe?
  • Warum ist deine Realität eine so kalte und von Egoismus geprägte während meine eine harmonische und barmherzige ist?

Die Wahrheit ist, dass jeder Mensch Abzweigungen im Leben nimmt und damit auch Entscheidungen fällt. Wir können uns aktiv dafür entscheiden, sie zu akzeptieren, auch wenn sie uns missfallen. Oder doch stehen bleiben und die Menschen davon überzeugen, dass die von dir gewählte Abzweigung die richtige ist? Nein, denn sonst schreiten wir auf unserem Weg nicht voran und dort gibt es doch noch so viel zu entdecken.

Bis dann. Eure Rox!

Kategorien
Allgemein poesie selbstbestimmung Selbstliebe selbstoptimierung Träume

The outstanding blogger award

Nominated by Sovely (murmelmeister.com)

My posts are normally written in German but I do my best to write in a proper English 😉 I’ve been writing quite some time now and for a long time I had the feeling to be writing just to myself like doing weekly journaling.

It feels good to be seen and to receive positive words by other bloggers, it lifts all of us – we share mutual admiration – we share the love for words and express our deepest thoughts by using them. Sovely, thanks for reading my posts and for your nomination ❤

Your questions are very tough I have to admit. Without thinking a lot I answered to your 7 questions.

  • If there is anything transcendental existing, what is it you believe in?

I actually started googling the word to be 100% sure with my answer. I don’t want to say I believe that ghosts exist but I do think that the souls of people don’t vanish and don’t cease to exist. Thinking that way gives me a better feeling.

  • What is the perfect gift?

To me the perfect gift is not something a person buys, the perfect gift is a compliment someone gives me, it’s sharing laughter with a soulmate, it’s having strength in me and expressing it. The perfect gift to me for example are my weekly runs to process the thoughts in my head.

  • Which favorite tradition do you like to hold on to?

I would not actually say it’s a tradition, maybe it’s a routine – I like starting my weekend with me, my running shoes and nature 😊 It’s the best way to start a weekend and it always helped me to get stronger mentally.

  • Somewhere over the rainbow you find…?!

flower meadow and birdsong

  • What’s your favorite time of the year?

I know it sounds like a cliché but I love spring and autumn. I feel that I have missed this year’s autumn and all its colours.

  • Please describe „the right combination“ from your perspective!?

The right combination is harmony, good feeling, no negative feelings, no doubt – simply creating a unity.

  • Which kind of shoes do you prefer and why?

At the moment my white sneakers but this can change 😊 I love my running shoes, I feel free, natural and authentic when wearing them. It’s like expressing the real Me.

MY NOMINEES ARE:

( I read a lot good stuff, those are just a hand full of bloggers that first came to my mind, thanks for your work and the stories you share with us)

MY QUESTIONS ARE:

  • When do you feel „just“ happy?
  • What was this year’s challenge for you and your life?
  • What makes a person“real“ in your eyes?
  • How do you react when hearing your favourite song?
  • What makes you angry?
  • How is the person you admire most like?
  • When did you last have a laughing fit and why?

THE RULES OF THE OUTSTANDING BLOGGER AWARD:

  • Provide the link to the creator’s original award post, (very important: see why in last step)
  • Answer the questions provided
  • Create 7 unique questions
  • Nominate 10 bloggers. Ensure that they are aware of their nomination. Neither the award’s creator, nor the blogger that nominated you can be nominated
  • At the end of 2020, every blog that ping-backs the creator’s original post will be entered to win the 2020 Outstanding Blogger Award!..
  • This award was created by Colton Beckwith originally…

All the best, we read each other, your’s Rox.