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5 Tipps um dein Stressmonster zu bändigen

Wenn ihr meinen Blog schon länger verfolgt, dann könnt ihr euch bestimmt noch an meine Anti-Stress Notizen erinnern. In diesen 5 Kurz-Zusammenfassung zu bestimmten Themen wollte ich Wichtiges – einerseits für mich zusammenfassen, um es tiefer zu verankern und andererseits – meine Erkenntnisse mit euch teilen. Hier könnt ihr den letzten Beitrag dazu nochmal nachlesen.

Bereits während aber auch nach meiner Ausbildung wurde ich des Öfteren zum Geheimrezept befragt, um Stress erfolgreich zu managen. Eine weitere Annahme, die auch zig Mal getroffen wurde – „Du musst ja nun eine Expertin auf diesem Gebiet sein, komm erzähl mir alles, was du weißt.“ Meine nächsten Zeilen sind mit Sicherheit sehr enttäuschend und desillusionierend 😉 Es gibt weder ein Geheimrezept, da Stress-Management ein sehr individuelles Thema ist, noch gibt es einen Zeitpunkt im Leben, an dem das Level „Expertentum“ erreicht wird. Ich bin der Meinung, dass wir unser Leben lang auf die Probe gestellt werden und daran arbeiten sollten, unser Stressmonster nicht zu überfüttern und je nach Situation die Entscheidung zwischen langer und kurzer Leine gefällt werden sollte. Trotz alledem hab ich mir 5 Tipps überlegt, die in jedem Fall helfen, um die Wahrnehmung dafür zu schärfen, wie man mit Stress umgeht.

  1. Lerne dich als Person kennen, was beschäftigt dich? Was treibt dich in den Wahnsinn? Worin bist du besonders gut? Welchen Themen versuchst du immer auszuweichen? Blühst du im Chaos so richtig auf oder bevorzugst du eine strikte To-Do Liste, die dir hilft, deinen Alltag zu managen? Welche Glaubenssätze schlummern tief in dir und motivieren, hemmen, aktivieren oder zerstören dich?
  2. Wovon lebt dein innerer Kritiker und welche Sätze musst du dir von ihm/ihr täglich anhören? Versuche dem gegenzuwirken und sie in etwas Positives zu verwandeln.
  3. Kenne deine Leistungskurve – wichtig ist zu verstehen, wann du konzentriert und fokussiert arbeitest, wann dir Dinge leicht von der Hand gehen, aber auch, wann dein Konzentrationslevel stark absinkt und du kaum mehr leistungsfähig bist. Es macht wenig Sinn, zu viele Aufgaben, privat oder beruflich, in einen Zeitraum zu drücken, in dem du weder produktiv noch aufnahmefähig bist.
  4. Achte auf deine Bedürfnisse und fahre nicht stur ein Programm, das du dir vorgenommen hast – das richtet sich speziell an die Planer:innen oder euch. Lass Spontanität auch mal zu, vieles im Leben kann und sollte nicht geplant werden.
  5. Stell dir die Frage: „Warum“ – ich selbst praktiziere das nun auch schon seit einigen Wochen, wobei es mir nicht immer gelingt und ich es dann oftmals auch wieder vergesse. Hinterfrage Dinge, die du tust. „Warum ist es wichtig, dass es genau jetzt passiert?“ Du fühlst dich heute nicht gut – du würdest lieber den Abend mit dir und einem guten Film verbringen? Warum dann zu einer Aktivität zwingen? Warum muss der Haushalt genau heute in 3 Stunden erledigt werden? Warum ist es wichtig, dass du jetzt noch eine Stunde in der Arbeit dranhängst, wenn du die Aufgabe morgen Früh in 30 Minuten erledigen kannst? Lerne zu hinterfragen und vergeude nicht im Autopiloten Zeit, die nicht mehr wieder kommt. Zeit ist so unendlich kostbar und wir verschenken sie oft ohne nachzudenken.

Wie du wahrscheinlich schon bemerkt hast, das Stressmonster, das uns beherrscht, sind wir selbst. Es gibt zwar äußere Stressoren, die wir nicht eliminieren können, aber der meiste Stress, den wir uns machen, machen, ist hausgemacht. Wir lassen Menschen zu oft, ungefragt unsere Grenzen überschreiten. Wir sagen viel zu selten Nein, wenn wir möchten, wir achten nicht auf unsere Bedürfnisse und unterwerfen uns unseren Glaubenssätzen, als wären sie unsere einzig wahre Religion. Meine Formel oder mein Geheimrezept ist daher: Jeden Tag daran zu arbeiten und uns immer wieder bewusst aus unserem Autopiloten zu holen.

Ich wünsche euch gutes Gelingen.

Bis bald. Eure Rox

Foto Credit: StockSnap / Pixabay

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Zu dir finden

Zwei Dinge verleihen der Seele am meisten Kraft: Vertrauen auf die Wahrheit und Vertrauen auf sich selbst.

Seneca

Viel zu lange hatte sie sich blind durch die Welt geschlichen, auf Zehenspitzen, leise und vorsichtig war sie – im Getümmel dieser chaotischen Zeit – auf der Suche nach ihrem Augenlicht.

Da gab es eine Zeit, an die sie sich ziemlich gut erinnern konnte: „Sei still“, „sei leise“, „falle nicht auf“ und achte darauf, welche Meinung du wo vertrittst. Sie dachte viel nach und in Gedanken führte sie Gespräche fort oder beendete sie zu ihren Gunsten. Oft schmerzte am Ende des Tages ihr Kopf, von den vielen Gedanken, die sie nicht mit der Welt teilen konnte.

Je älter sie wurde, desto selbstbewusster, und selbstsicherer wurde sie. Was konnte denn schon passieren? Tja, Menschen konnten sich von dir abwenden, weil sie dich nicht mehr verstanden. Wie würde es dir damit ergehen? Sie dachte nach, das war bei Gott keine leichte Frage.

Dann gab es in ihrem Leben eine Art Übergangszeit, in der sie versuchte mit der Masse zu schwimmen. Wenn die Mehrheit einer Meinung war, dann musste doch was dran sein oder etwa nicht? Die Diplomatie wurde ihr fester Freund und sie konnte sich auf ihn verlassen. Die Partnerschaft war harmonisch und funktionierte gut. Sie merkte, dass sie bei anderen gut ankam und man sie gern mochte.

Eines Tages, sie konnte sich an diesen Moment erinnern, als wäre er gestern gewesen. Obwohl sie stark kurzsichtig war, war es, als hätte sie ihr Augenlicht zurückerhalten, ihr Blick wurde gestochen scharf. Die Stimmen ihrer Gesprächspartner wurden immer lauter und der Klang immer unerträglicher für sie. Je lauter sie wurden, desto stärker wurde ihre innere Stimme und ihr Verlangen zu widersprechen, stieg ins Unermessliche. Sie wurde ungeduldig und begann hin und her zu zappeln. Als beobachtete sie sich selbst von Außen, hörte sie sich das Wort „Nein“ aussprechen – ihr Blick war fest und entschlossen. Sie widersprach – klar und deutlich und führte ihr Nein weiter aus. Nicht noch einen Tag wollte sie gegen ihre Wahrheit sprechen, indem sie schwieg.

Alles Liebe, Eure Rox

Foto Credit: Monsterkoi/Pixabay

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Samstagsweisheit

Fear is like fire, you can warm your hands on it.
Fear is like fire, you can burn your house down with it.

Fink, „Fear is like fire“
Foto Credit: Pixabay / 12019
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Fauxpas 2021

Es lag mir immer fern, mich politisch zu äußern, denn dieses Thema wollte ich von meinen Gedanken und Beiträgen fernhalten, doch das war bevor die Politik mit psychischer Gewalt in unser aller Leben vorgedrungen ist. Was aktuell passiert, ist für mich kein Fauxpas – also kein „falscher Schritt“ sondern eine falsche Richtung, in der man seit geraumer Zeit unterwegs ist.

Seit zwei Jahren wird unter der Gürtellinie kommuniziert, nichts als Angst verbreitet, Personen, die anderer Meinung sind, werden diffamiert, die neutrale Berichterstattung wurde abgeschafft und all jene Meldungen, die nicht die Ansicht der Bundesregierung vertreten, werden gelöscht!

Was ist aus der Welt geworden? Das Leben, mein Leben hat für mich an Logik verloren. Die Realität, in der wir aktuell leben, fühlt sich an wie ein schlechter Film. In letzter Zeit stelle ich mir viele Fragen:

  • Warum wird diese Art von Propaganda von der breiten Maße akzeptiert und befürwortet?
  • Wie konnte es passieren, dass der selbst denkende und selbst entscheidende Mensch zu einem dummen Verschwörungstheoretiker degradiert wurde?
  • Seit wann gehört es nicht mehr zum guten Ton objektiv zu bleiben, Verständnis zu zeigen und anderen Menschen zuzuhören? Es gibt keinen offenen Diskurs mehr, der wurde mit der Pandemie abgeschafft.
  • Wie konnte es so einfach passieren, dass unsere Demokratie und das Recht auf Freiheit und Selbstbestimmtheit abgeschafft wurde?
  • Seit wann ist es in Ordnung, Menschen vorschnell in Schubladen zu stecken und sie bestimmten Lagern zuzuordnen? Erinnert mich stark an eine Zeit, die wir schon sehr lange zurückgelassen haben.
  • Seit wann darf es eine Regierung geben, die mit menschenverachtender Kommunikation dazu beiträgt, dass sich eine Gesellschaft spaltet?

Ich rufe all jene auf, denen es derzeit ähnlich wie mir geht: Bleibt standhaft! Lasst euch zu nichts zwingen, das ihr nicht selbst wollt und für richtig haltet. Mit dem Einführen des Mundschutzes, wurden wir nicht zu mundtoten Marionetten gemacht, vergesst das nicht.

Alles Liebe und bleibt stark,

Eure Rox

Foto: Gesichtet im August auf Korfu (2021) und für sehr passend befunden

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Komm, Unikat

Ich schätze du bist mutig und ich könnte Gesellschaft brauchen. Begleite mich in eine Welt, in der Kompromisslosigkeit und Unverständnis regiert – das Reich des Zer.

Dort zerbrechen jeden Tag Millionen von Träumen und Herzen.

Menschen zerstreiten sich aufgrund von Nichtigkeiten, anstelle zu lernen dem Gegenüber zuzuhören. 

Wie wäre wohl eine Welt, in der Gesagtes nicht augenblicklich bewertet wird und die eigenen Emotionen besser in Schach gehalten werden?

Du fragst mich, warum der Ort ist, wie er ist? Ich denke, wir haben nie gelernt adäquat zu kommunizieren. Gespräche finden nicht miteinander statt, sondern unsere inneren, kindlichen Begleiter werfen sich ungefiltert Dinge an den Kopf, um den eigenen Selbstwert zu schützen. Oft versprechen wir uns, in dem wir uns nicht angemessen ausdrücken. Zersprochen haben wir uns wiederum dann, wenn alle verbindenden Brücken für immer gekappt werden.

Millionen von Paare zerlieben sich jeden Tag. Noch vor kurzem war ein Leben ohne den anderen kaum vorstellbar, mittlerweile wird jeder Kontakt vermieden und bereits die bloße Anwesenheit des anderen lässt einen erschaudern. Emotionen bleiben auf jeder Seite zurück: Unverständnis, Enttäuschung, Trauer und oft sogar Hass.

Vielleicht hast du es bereits bemerkt, aber Zer’s Regime ist uneinsichtig und die Interessen jedes Einzelnen zählen mehr, als die Gemeinschaft und das große Ganze. Trostlos ist sie, diese Welt. 

Wie wäre es, wenn wir die alte Gedankenwelt zersprengen und eine neue aufbauen? Ich träume von einem Ort, der bereits sehr bald Wirklichkeit werden könnte.

Komm, Unikat folge mir in eine Welt, in der Über regiert.

Menschen überleben nicht nur, sie sind glücklich und zufrieden.

Es wird übergeliebt und mehr gegeben als genommen. ÜBER-geben nicht aus Schock und Panik, sondern aus Nächstenliebe und Verständnis. Jeder Einzelne wird geschätzt und als Individuum respektiert. 

Millionen von Übereinkünften werden fast täglich getroffen. Es wird wertschätzend miteinander kommuniziert und Kompromisse werden geschlossen.

Liebe und Verständnis regieren an diesem Ort.

Die Bewohner in Über haben gelernt, einander zuzuhören, für sich einzustehen, aber auch auf die Bedürfnisse jedes Einzelnen Rücksicht zu nehmen. 

Kommt Unikate, lasst uns mutig sein und für eine bessere Welt einstehen. Bauen wir uns die Welt, widde widde wie sie uns gefällt.

Foto Credit: bertvthul/Pixabay