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Blumiger Duft sagt Hallo

Kennst du das Gefühl, langsam kriecht dir ein betörender, frischer und blumiger Duft in die Nase, der sich vertraut anfühlt und dir ein gutes Gefühl vermittelt? Die letzten Wochen habe ich ihn immer mal wieder wahrgenommen, doch so schnell er da war, entwich er mir auch wieder.

Bereits im Frühling und im Sommer letzten Jahres begann ich sensibel auf den Duft zu werden. Ich wusste nicht, wie ich ihn einordnen soll, nicht was er zu bedeuten hatte, noch wie ich angemessen darauf reagieren konnte. Wurde ich aufgefordert zu handeln? Als ich mich langsam an den Geruch gewöhnte, entschwand er mir wieder.

10 Tage ist es nun her, dass er permanent an mir klebt, ich rieche gut und mein Umfeld stellt dies ebenso fest. „Du wirkst verändert und glücklich“ Ja das bin ich und ich bin froh, dass ich das auch ausstrahle.

Der Duft der Veränderung hatte mich besucht, kroch durch die Nase in mein Innerstes und begann dort die Chemie wirken zu lassen. Wie ein Zauber wirkt er und sortiert vieles in uns neu.

Wann hast du diesen Duft zuletzt aktiv wahrgenommen? Hast du ihn ernst genommen und an dir gehalten oder ihn wieder verloren?

Alles Liebe, eure Rox ❤

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Der Wald als Therapeut

Die Tatsache, dass das Wochenende angebrochen ist, ist eigentlich genug Grund um gut gelaunt zu sein, doch was mich an diesem jenen Samstag noch mehr erfüllt, ist, dass die Sonne scheint und die Vorfreude auf meinen Wochenendlauf durch meinen Lieblingswald ins Unermessliche steigt.

Rasch ziehe ich mir die Laufschuhe an, überlege kurz wie viel Schichten wohl Sinn machen und begebe mich auf den Weg – mit im Gepäck meine neue Polar-Tracking Uhr, die auch zum ersten Mal zum Einsatz kommt. Es ist kalt, doch die Sonne beginnt langsam stärker zu werden und wärmt auch mich bei meinem 70-minütigen Lauf. Es ist definitiv der erste Lauf seit Langem, der Spaß macht und mich voll und ganz ablenkt und vergessen lässt, was im Alltag so rund um mich passiert.

Ein längerer Abschnitt führt mich durch den Wald und lässt mich kurz in mich hineinlächeln – das Leben macht Spaß und wir sollten den Moment und das Hier und jetzt mehr genießen und schätzen. Ich bin dankbar dafür, dass ich diesen Gedanken habe und so schließe ich mit mir selbst den Pakt, mich weniger zu stressen und wieder mehr das Hier und Jetzt zu schätzen, nicht immer in der Vergangenheit oder Zukunft zu verweilen. Zugegeben ich werde mich oft ermahnen und erinnern müssen, aber Pakt ist Pakt 🙂

Wie gehts mir bisher?

  • Ich fühle mich, als wäre ich an der Abzweigung richtig „abgebogen“
  • Sport tut mir allgemein gut, das körperliche Auspowern hilft in schwierigen Situationen
  • Ich entscheide mich oft bewusst gegen Dinge, die mir aktuell nicht gut tun oder mich eher stressen würden

Wie gehts euch in den Wintermonaten? Kommen euch auch vermehrt Gedanken in den Sinn, die euch durch die lange und kalte Jahreszeit helfen?

Eure Rox

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Neuer Job, neues Glück

Für viele unter euch ist es nichts Neues, für mich war es nach fast 4 1/2 Jahren Zeit, mich von meinem alten Job zu trennen. Es kam unerwartet, es kam vor allem schleichend, wie wir es von Beziehungen kennen, deren letztes Stündlein geschlagen hat. Es gibt kein Miteinander mehr, keine Gemeinsamkeiten, kein gemeinsames Lachen, kein Streiten aber auch kein Reden. Jede Partei verfolgt eigene Ziele, abstimmen und Kompromisse ist nur mehr etwas für Weicheier – dieses Stadium ist dann auch zumeist schon das letzte bevor das „Projekt“ scheitert.

Wie ist es nun mir ergangen? Es fühlte sich in der Tat ein klein wenig wie eine Trennung an:

  • die Einsicht, dass es so nicht weitergehen kann bzw. es kein Miteinander mehr gibt, muss geschehen (und dies passiert leider nicht immer so einschneidend wie in den Hollywood Blockbustern)
  • kurzes gedankliches Zurückrudern: es könnte ja doch noch irgendwie klappen. Es war ja doch auch schön und nicht alles zum Scheitern verurteilt
  • das Aufraffen und nach Neuem zu suchen, erwies sich als schwierige Prüfung. Plötzlich ist es wieder Zeit sich selbst ins perfekte Licht zu rücken und sich quasi von seiner Schokoladenseite zu präsentieren. Das liegt nicht jedem – vor allem fiel es mir schwer, exakt in den 60 Minuten, die man Zeit hatte, zu 100% zu „performen“ und überzeugen.

Nach etlichen Wochen hatte ich bei ca. 10 bis 15 Firmen Platz genommen und gefühlte 15 Mal die selbe Geschichte erzählt, das kann ganz schön anstrengend werden und auch die Ungewissheit macht einem währenddessen zu schaffen. Doch dann passiert es: Man „verliebt“ sich im wahrsten Sinne des Wortes neu. Bereits im Sommer habe ich die Zusage erhalten und konnte somit den heißen Sommer gewissermaßen mit einem erleichterten Gefühl genießen 🙂

Was ich von den letzten Wochen mitnehme:

  • Wenn du nicht mehr glücklich bist, ändere DU selbst etwas dran und warte nicht, bis dir andere die Entscheidung abnehmen
  • Glaub an dich selbst, lass Selbstzweifel nicht aufkommen, niemand ist perfekt und wenn es von dir erwartet wird, dann bist du in diesem Moment, für diese Sache, nicht die richtige Person
  • Mach dich locker und lass gewisse Dinge auch einfach mal auf dich zukommen.

Ein Kapitel ist beendet, ein neues startet. Eine Chance sich neu zu erfinden, das macht doch auch irgendwie Spaß 🙂

PS: Mal schauen, ob sich aus der ersten „Verliebtheit“ mehr entwickelt.

Bis zum nächsten Mal.

Eure Rox

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Die (vorwurfs)volle To Do Liste des Sommers

Ich seh sie vor mir liegen, mein Blick bleibt haften auf ihr, die Liste ist voll mit vielen Abenteuern, Städten, Büchern, aber auch mit vielen nervenaufreibenden Tätigkeiten, für die wir alle unterm Jahr wenig Zeit haben. Was ist das nun für eine Liste? Ich weiß nicht, ob ihr auch so eine habt oder ich nur zu unspontan bin: Ich spreche von meiner Sommer To Do Liste. Gut offen gesprochen, befinde ich mich gerade im Jobwechsel, weshalb die Liste auch heuer ein wenig länger wurde. Ich habe die Aufstellung mit Büchern bestückt, die ich lesen möchte, Städte notiert, die ich mit dem Auto oder Zug erreichen möchte, Spanisch wollte ich lernen, aber auch meine Wohnung sollte ich von unnötigen Dingen bzw. Krümpel befreien.

Die Liste gab mir ein gutes Gefühl, vielleicht kennt ihr das, dieses befreiende Gefühl, so als wären die Dinge schon zu 50% erfüllt, bloß weil sie auf einen Zettel geschrieben stehen und sie aus dem Kopf „verschwunden“ sind.

Was passiert dann? Dann passiert das Leben, mal wird man spontan eingeladen, man bleibt zum Beispiel beim Gucken von Game of Thrones kleben oder man hat einfach keine Lust an den freien Tagen To Do Listen zu sehen. Der Alltag ist ohnehin voll davon, kaum aus der Arbeit rausspaziert, wird die private Liste an Erledigungen aus der Tasche gekramt, kein Raum für Entspannung entsteht.

– Ich denke wir sollten nicht vergessen, wie schön es ist, im Hier und Jetzt zu leben, ohne ständig auf eine Liste blicken zu müssen, die uns daran erinnert was wir tun und lassen sollen.

– Wir sollten uns weniger mit Terminen stressen, mehr Spontanität zulassen

– Wir sollten auch unterm Jahr mal beginnen zu malen oder sonst irgendwas Neues ausprobieren, wer weiß vielleicht entdecken wir ein neues Hobby?

– Wir sollten uns nicht immer zu allem zwingen und überreden, es soll auch noch Tage geben dürfen, an denen wir mit Leggins und Shirt auf der Couch zu Hause rumgammeln 😉

Wie gehts euch damit? Hattet ihr eine Liste? Ist sie Ende des Sommers einfach nur voll oder doch „vorwurfsvoll“? 😉

Bis bald, eure Roxy

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Und wöchentlich grüßt der Schweinehund

Es ist ein bisschen wie nach einem schlechten Date, also nach so einem Date, das man unter keinen Umständen wiederholen möchte. Keine Verabredung von der Sorte: „Ich halte ihn mir warm“. Doch dann meldet er sich wieder … Der Schweinehund. Ich dachte, die Antisympathie hätte in dem Fall auf Gegenseitigkeit beruht, dem war wohl nicht so. Es ist mir nicht gelungen ihn zu vertreiben, ich war wohl wieder einmal unwiderstehlich 😉 Scherz beiseite, aber ich hatte einen guten Lauf, ich fühlte mich fit und wohl in meiner Haut. Nichts könnte sich dazwischen stellen oder mich von meinem Weg abbringen. Doch was ist dann passiert?

„You gotta have Faith“ – es dröhnt die Stimme von George Michael aus den Boxen und wie Recht er nicht hat. Es wäre wohl zu einfach gewesen, der Schweinehund ist einmal besiegt und er meldet sich nicht mehr wieder. Dann hätten wir wohl alle 90-60-90 Maße, es sei denn wir wollen das überhaupt? Der Punkt ist oder das Wichtige daran ist, immer wieder seinen Rhythmus zu finden, auch wenn äußere Umstände sich ändern, unser Rad muss immer wieder angepasst werden, sodass es sich weiter drehen kann. Wir müssen daran glauben, daran glauben, dass wir es schaffen.

Ich hatte meinen Rhythmus gefunden, nachdem ich mit Yoga begonnen hatte, musste er leicht angepasst werden, aber es brachte mich noch nicht ins Wanken. Doch dann? Überstunden, danach Unzufriedenheit im Job, gefolgt von Auseinandersetzungen und zunehmenden Stressituationen im privaten Bereich. Immer öfter verspürte ich ein Gefühl von Stress: Stress beim Aufrufen der What’s App Nachrichten, Stress beim in den Kalender-Schauen und alles unter einen Hut bringen zu wollen und Stress beim Zeit Finden für meine regelmäßigen Sporteinheiten. Mein Rad kam ins Wanken – es lief nicht mehr einwandfrei und begann immer öfter zu streiken. Das nahm mir verständlicherweise die Lust an all den Dingen, die mir früher Spaß gemacht haben: ein Morgenlauf durch meinen Lieblingswald, die Yoga Session mit all den Gleichgesinnten oder das Entdecken einer neuen Laufroute.

Fast hatte er mich so weit – der Schweinehund und ich, wir hatten uns dann doch einige Male getroffen und irgendwie war er doch nicht so übel wie anfangs angenommen. Trotzdem musste ich mir treu bleiben und mir eingestehen, dass er nicht der Richtige war 😉 Ich habe mir Zeit gelassen, wieder ins Laufen gefunden und keinen Druck aufgebaut. Doch beim Laufen trifft es leider wirklich zu – man muss sich oft dazu überreden, um im Nachhinein dann festzustellen, dass es genau das war, was einem gefehlt hat.

Ich hoffe ich höre jetzt länger nichts vom Schweinehund, dieses Mal muss es aber richtig angekommen sein – hoffe ich zumindest 😉

Bis bald!

Roxy