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Blumiger Duft sagt Hallo

Kennst du das Gefühl, langsam kriecht dir ein betörender, frischer und blumiger Duft in die Nase, der sich vertraut anfühlt und dir ein gutes Gefühl vermittelt? Die letzten Wochen habe ich ihn immer mal wieder wahrgenommen, doch so schnell er da war, entwich er mir auch wieder.

Bereits im Frühling und im Sommer letzten Jahres begann ich sensibel auf den Duft zu werden. Ich wusste nicht, wie ich ihn einordnen soll, nicht was er zu bedeuten hatte, noch wie ich angemessen darauf reagieren konnte. Wurde ich aufgefordert zu handeln? Als ich mich langsam an den Geruch gewöhnte, entschwand er mir wieder.

10 Tage ist es nun her, dass er permanent an mir klebt, ich rieche gut und mein Umfeld stellt dies ebenso fest. „Du wirkst verändert und glücklich“ Ja das bin ich und ich bin froh, dass ich das auch ausstrahle.

Der Duft der Veränderung hatte mich besucht, kroch durch die Nase in mein Innerstes und begann dort die Chemie wirken zu lassen. Wie ein Zauber wirkt er und sortiert vieles in uns neu.

Wann hast du diesen Duft zuletzt aktiv wahrgenommen? Hast du ihn ernst genommen und an dir gehalten oder ihn wieder verloren?

Alles Liebe, eure Rox ❤

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Ihr Gedanken, so kommet doch all

Sobald du dich aus dem Traumland entfernt hast, wach geworden bist und kurz auf den Wecker schaust, durchströmen dich bereits einige Gedanken: „Was, wenn ich einfach liegen bleibe?“ „Doofer Gedanke, ich muss jetzt los, sonst verpass ich noch den Zug.“ Die Jalousien werden nach oben gezogen und der nächste Gedanke steht in den Startlöchern: „Nebelig und finster, wie sehr hätte ich mir heute ein paar Sonnenstrahlen gewünscht.“ Die Morgenroutine ist meistens eine, die automatisch passiert, es wird nicht viel nachgedacht und jede Entscheidung, die getroffen werden müsste, nimmt uns unser Ritual ab. Schon während wir frühstücken, fließen sie weiter unsere Gedanken. Halten wir einen Moment inne, dann realisieren wir, welcher Natur sie meistens entstammen – Zweifel, Angst, Stress und Unsicherheit.

Mein Tag geht weiter und als ich mein Auto abschließe, schießt mir der nächste Gedanke ein: „Ich muss mich beeilen, 7 Minuten hab ich noch, sonst fährt der Zug ohne mich.“ Schnell noch die Maske aufsetzen und zum Zug hasten. Im Zug denke ich bereits an die Arbeit und die To-Dos, die mir bevorstehen. Ich befinde mich bereits 40 Minuten in der Zukunft und lasse es passieren, 40 Minuten meines Tages habe ich im Endeffekt verloren, ohne es zu merken. Und so schreitet mein Tag voran und auch auf der Arbeit befinde ich mich zeitweise mit den Gedanken bereits im Feierabend.

Am Weg nach Hause, beobachte ich meine Mitmenschen, wie sie ihre Social Media Apps durchscrollen. Zeitvertreib steht hoch im Kurs, immerhin hat doch jeder sein Smartphone in der Hand. Was sollten wir denn sonst tun? Miteinander sprechen? Sich anlächeln? Hört sich wohl für viele skurril an. Und so wurden uns wieder 40 Minuten unserer Lebenszeit abgezogen. Sind die eigenen Gedanken und das Beschäftigen mit uns selbst, denn wirklich so schlimm?

60.000 Gedanken denkt ein durchschnittlicher Mensch pro Tag. Diese Zahl ist schwer vorstellbar und plötzlich machen die Zeilen Sinn, die ich schon des Öfteren gelesen hatte – Negative Gedanken machen Menschen krank – man übt quasi Psychoterror an einem selbst aus.

Auch der Gedanke an diese 60.000 Gedanken hat mich nicht los gelassen 😉 Zuerst hab ich mich mit meinen Gedanken beschäftigt und deren Zusammensetzung – ich habe mich in einen durchschnittlichen Tag hineinversetzt. Die Gefühle, die bei mir vorherrschen: Stress und Vorausplanen. Viel zu oft bin ich bereits mit dem Kopf wo anders. Anschließend habe ich die Übung fortgesetzt und jene Aktivitäten niedergeschrieben, die mich nicht mehr an Gestern, aber auch nicht an Morgen denken lassen. Ich verliere die Zeit und genieße jede Sekunde – das sind jene Momente, in denen ich glücklich bin.

Möchte ich meine Gedanken abschalten und an nichts mehr denken?

Ja und dies sollte täglich für einen gewissen Zeitraum bei jedem von uns passieren und zwar bewusst herbeigeführt. Dennoch bin ich der festen Überzeugung, dass wir den Großteil der 60.000 Gedanken brauchen (bestimmt nicht alle von ihnen), die uns pro Tag besuchen. Wichtig ist die Natur der Gedanken, wie viele davon sind positiv oder aber auch neutral und wie viele von ihnen bereiten uns die Hölle auf Erden?

Sie selbst steuern zu können, sie bewusst wahrzunehmen und ihnen Aufmerksamkeit zu schenken und sie wiederum aber auch bewusst leise zu stellen, wenn mir danach ist, ist ein schönes Gefühl. Die Besuche unserer Gedanken können uns auch zu massiven Erkenntnissen führen und die Updates unserer Software anstoßen.

Im Wort „Gedanken“ steckt das Wort „Danke“ und ich bin dankbar für die innere Stimme, die mich lebendig macht – wir müssen nur die Überhand behalten und uns nicht Stück für Stück innerlich selbst verbrennen.

Bis dann, eure Rox.

Foto Credit: Pixabay/StockSnap

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Hier kommt die Sonne

Über Monate vermehren sie sich, die dunklen Wolken, die deinen Himmel düster erscheinen lassen. Augenblicklich fühlst du dich in einer aussichtslosen Welt gefangen, in der du dich alleine gelassen fühlst. Für dich ist es unvorstellbar, dass die Sonne mit ihren starken, hellen Strahlen dabei behilflich sein könnte, die dunklen Wolken für dich zu beseitigen. Warum sollte gerade sie für dich kämpfen?

Und da passiert es, schleichend hilft sie dir, deinen Himmel neu zu sortieren. Eine Reinigung von all der Negativität, den schlechten Schwingungen und den hemmenden Gedanken, die dich im Kreis drehen lassen und dich am Weiterziehen hindern, passiert und plötzlich strahlt die Sonne so stark, dass du geblendet wirst und nichts anderes mehr wahrnehmen kannst.

Du gehst in dich und fühlst eine wohltuende Dankbarkeit aufsteigen, du bist dankbar für all die Menschen, die dir geholfen haben die Kraft deiner Sonne zu mobilisieren und stolz auf dich, dass du trotz der schweren Zeit stark und geduldig geblieben bist. Es ist okay, sich oftmals verloren oder schwach und ausgelaugt zu fühlen. Wir dürfen das Vertrauen in uns und unsere Sonne nicht verlieren, die oft ungeplant erscheint und uns zur Seite steht.

Bis bald,

Eure Rox

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Überrollt

Es passiert mir in letzter Zeit öfters, dass ich in einer bestimmten Handlung innehalte, mir eine Erinnerung in den Kopf schießt und ich einen Stich ins Herz bekomme. Dann überrollt mich der Schmerz lawinenartig und ich kann nicht mehr atmen. Von einer Sekunde auf die andere fühle ich mich wie in einem Albtraum gefangen, eine Welt, in der es dich nicht mehr gibt.

Du besuchst mich regelmäßig in meinen Träumen und das sind die einzigen Treffen, die ich mit dir habe. Die einzige Möglichkeit, dich zu sehen. Der Nebel der letzten 2 ½ Monate löst sich schön langsam auf und auch die Erinnerungen der letzten fast 2 Jahre, die du trotz deiner Krankheit gut gemeistert hast, treten in den Hintergrund.

Immer öfter sehe ich dich gesund und lächelnd vor mir stehen.

Ich höre deine fröhliche Stimme, als wir telefoniert haben und du dich über meinen Anruf gefreut hast.

Ich spüre deine herzliche und warme Umarmung, die ich zur Begrüßung immer erhalten habe.

Ich fühle mich unbeholfen und kann mit der Situation nicht umgehen. Als ich im Nebel stand und nur wie ein Roboter funktioniert habe, ging mir alles leichter von der Hand. An vielen Tagen versuche ich mich abzulenken und ertappe mich dabei, dass ich es für kurze Zeit vergesse. Dann rollt die Welle an. Ich entscheide, dann je nach Gefühl, ob ich sie zulasse oder die Erinnerungen versuche wegzuschieben.

Was mir bleibt sind die positiven Erinnerungen an dich und mir hilft es, die Momente der Trauer zuzulassen und an dich zu denken. Ich weiß tief im Inneren, dass es dir jetzt besser geht und du nicht mehr leiden musst. Es mag wie eine Floskel klingen, aber das Leben, das du zuletzt gelebt hast, hast du erduldet, aber du warst sehr traurig und um deine Unabhängigkeit komplett beschnitten.

Danke, dass du immer ein Vorbild warst und ich durch dich zu einem besseren Menschen geworden bin. Vieles verstehe ich erst jetzt und es hilft mir, dir auf diese Weise zu danken.

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Und es schließt sich die Tür

Und es schließt sich die Tür und diesmal hab ichs im Gespür. 

Dolch ins Herz, sag mir spürst du ihn, den Abschiedsschmerz?

Veränderung, Abschied, Loslassen oder wie auch immer du es nennen magst, kein Wort wird dem unwohlen Gefühl des Verlusts gerecht. 

Es ist einerseits Erleichterung, die du spürst, wenn etwas Schlechtes dein Leben verlässt, andererseits macht sich ein Ohnmachtsgefühl breit, das dich von innen vergiftet, wenn etwas Schönes plötzlich vorbei sein soll. 

In einem Moment, in dem wir wieder einmal alles zu viel wird, schließe ich meine Augen und stelle mir vor, Ich stehe in einem großen, weitläufigen Raum, von dem aus ich Zugang zu einer Handvoll Türen erhalte. Jede Tür steht für eine meiner lieb gewonnenen Gewohnheiten. Hinter den Türen, die den Raum hell erstrahlen lassen, verstecken sich Menschen, die mir Glück bereiten, Laufrunden in der Natur, die mir den Kopf durchpusten und mich gleichzeitig therapieren, Wanderungen mit Freunden und endlose Stunden voller Glück mit den Menschen, die ich liebe. Ich spüre das pure Glück aus meinem Herz emporsteigen und fühle mich beflügelt, gleichzeitig füllt sich mein Energietank.

Mein  Blick schweift von links nach rechts, alle Türen sind einen Spalt geöffnet, sodass man hindurch spazieren könnte, bis eine von ihnen lautstark ins Schloss fällt! Ich bin fassungslos, verstehe nicht, was geschieht.

Und es schließt sich die Tür und diesmal hab ichs im Gespür. 

Dolch ins Herz, sag mir spürst du ihn den Abschiedsschmerz?

Ich rüttle an der Tür, versuche sie zu öffnen, doch versage kläglich. Erinnerungen durchströmen mich augenblicklich und ich realisiere, welche Tür sich geschlossen hatte. 

Das war es nun also? Jahrelang hatten wir uns Erinnerungen aufgebaut, die nun alles waren, wovon wir für den Rest unseres Lebens zehren konnten? Nie wieder würde ich sie sehen? Mit ihr sprechen? Ihren Zuspruch und ihre Geborgenheit um mich spüren? Warum hatte man kein Erbarmen mit mir gehabt oder mich in irgendeiner Art und Weise vorgewarnt. Wie kam man darauf, dass ich bereit war für dieses einschneidende Erlebnis?  Ich fühle mich vom Leben nicht gut genug darauf vorbereitet. 

Ich merke, wie ich nach Luft ringe und in die Schnappatmung übergehe. Ich kann keinen klaren Gedanken fassen. Es will nicht in meinen Kopf, dass schöne Gewohnheiten, die zu meinem Leben gehören, nun einfach vorbei sein sollen. Dass plötzlich Menschen aus meinem Leben treten, weil deren Zeit gekommen war, will ich nach wie vor nicht realisieren. 

Ist das das Leben? Der Schmerz, den ich spüre?

Und es schließt sich die Tür und diesmal hab ichs im Gespür. 

Dolch ins Herz, sag mir spürst du ihn den Abschiedsschmerz?

Bis bald.

Eure Rox