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Was ich mal werden möchte, wenn ich groß bin…

Mit leuchtenden Augen liefen wir als Kind auf und ab und erzählten jedem, was wir später mal werden möchten. Leicht zu begeistern versetzte uns jede neue Tätigkeit und alles, was wir neu kennen lernten in einen euphorischen Zustand. Heute frage ich mich, wo diese oftmals kindliche Begeisterung bei uns Erwachsenen geblieben ist? Wann sind wir eigentlich so „erwachsen“, unflexibel und abgestumpft geworden?

Zugegeben die Einleitung hört sich ziemlich drastisch an, aber beobachten wir Kinder, wie sie durch die Welt gehen, wünschte ich mir manchmal, ich könnte ab und zu, wenn mir das Erwachsenendasein über den Kopf wächst, für 24 Stunden tauschen. Eine Art Tarnkappe, schnell mal weg und Kraft tanken, Gehirn abschalten und einfach tun, worauf ich Lust habe. Ich steige aus aus den Zwängen und bin einfach nur ICH.

Wann hören wir auf ICH zu sein?

  • Wenn wir anstatt der 40 Stunden plötzlich 50 plus arbeiten und wir auf die subtilen Zeichen unserer Körpers nicht mehr Acht geben
  • Wenn wir andere zufriedenstellen und dabei nicht auf das hören, worauf unser Körper und unsere Seele aktuell Lust haben
  • Wenn wir nicht mehr aus vollem Herzen lachen
  • wenn wir mehr negative als positive Gedanken hegen

Das Leben hat viel zu bieten und es liegt in unseren Händen. Kurz inne halten und reflektieren, das sollten wir uns alle in regelmäßigen Abständen gönnen, denn dann stellen wir eventuell Entwicklungen fest, denen wir besser entgegen wirken.

Mehr „Kind sein“ bedeutet für mich, positiv, ehrlich, neugierig und voller Mut durchs Leben zu gehen. Doch irgendwann auf unserem Weg verlieren wir einiges davon. Ich wäre dafür, dass wir die Eigenschaften nach und nach wieder erlernen und auf unserem Lebensweg einsammeln. Vielleicht ist auch das der Sinn des Lebens, die Grundeigenschaften des Kind-seins nichts verlieren und sie auf unserem Weg durch die Welt zu schützen. Ist auf alle Fälle ein schöner Gedanke 😉

Bis bald. Eure Rox.

 

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Neuer Job, neues Glück

Für viele unter euch ist es nichts Neues, für mich war es nach fast 4 1/2 Jahren Zeit, mich von meinem alten Job zu trennen. Es kam unerwartet, es kam vor allem schleichend, wie wir es von Beziehungen kennen, deren letztes Stündlein geschlagen hat. Es gibt kein Miteinander mehr, keine Gemeinsamkeiten, kein gemeinsames Lachen, kein Streiten aber auch kein Reden. Jede Partei verfolgt eigene Ziele, abstimmen und Kompromisse ist nur mehr etwas für Weicheier – dieses Stadium ist dann auch zumeist schon das letzte bevor das „Projekt“ scheitert.

Wie ist es nun mir ergangen? Es fühlte sich in der Tat ein klein wenig wie eine Trennung an:

  • die Einsicht, dass es so nicht weitergehen kann bzw. es kein Miteinander mehr gibt, muss geschehen (und dies passiert leider nicht immer so einschneidend wie in den Hollywood Blockbustern)
  • kurzes gedankliches Zurückrudern: es könnte ja doch noch irgendwie klappen. Es war ja doch auch schön und nicht alles zum Scheitern verurteilt
  • das Aufraffen und nach Neuem zu suchen, erwies sich als schwierige Prüfung. Plötzlich ist es wieder Zeit sich selbst ins perfekte Licht zu rücken und sich quasi von seiner Schokoladenseite zu präsentieren. Das liegt nicht jedem – vor allem fiel es mir schwer, exakt in den 60 Minuten, die man Zeit hatte, zu 100% zu „performen“ und überzeugen.

Nach etlichen Wochen hatte ich bei ca. 10 bis 15 Firmen Platz genommen und gefühlte 15 Mal die selbe Geschichte erzählt, das kann ganz schön anstrengend werden und auch die Ungewissheit macht einem währenddessen zu schaffen. Doch dann passiert es: Man „verliebt“ sich im wahrsten Sinne des Wortes neu. Bereits im Sommer habe ich die Zusage erhalten und konnte somit den heißen Sommer gewissermaßen mit einem erleichterten Gefühl genießen 🙂

Was ich von den letzten Wochen mitnehme:

  • Wenn du nicht mehr glücklich bist, ändere DU selbst etwas dran und warte nicht, bis dir andere die Entscheidung abnehmen
  • Glaub an dich selbst, lass Selbstzweifel nicht aufkommen, niemand ist perfekt und wenn es von dir erwartet wird, dann bist du in diesem Moment, für diese Sache, nicht die richtige Person
  • Mach dich locker und lass gewisse Dinge auch einfach mal auf dich zukommen.

Ein Kapitel ist beendet, ein neues startet. Eine Chance sich neu zu erfinden, das macht doch auch irgendwie Spaß 🙂

PS: Mal schauen, ob sich aus der ersten „Verliebtheit“ mehr entwickelt.

Bis zum nächsten Mal.

Eure Rox