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Dein F.i.t.-Score für 2022

Ich fühle mich aktuell, als hätte ich all meine verfügbaren Worte für 2021 bereits aufgebraucht 😉 Daher möchte ich den Beitrag kurz halten und ihn für mich aufs Wesentliche reduzieren.

Bei all dem Trubel, dem wir immer wieder ausgesetzt sind, hier ein paar Fragen an dich:

  • Wie körperlich fit fühlst du dich auf einer Skala von 1 (Warte kurz, durchs Rascheln der Chips-Packung habe ich dich nicht verstanden) bis 10 (Erübrigt sich die Frage denn nicht bei meinem Anblick)?
    Ich habe für mich festgestellt: Je mehr ich mich bewege und draußen aufhalte, desto klarer fühle ich mich im Kopf und es lässt mich optimistischer und kreativer werden. Mich rund um die Uhr drinnen aufzuhalten, killt sowohl meine Laune, als auch meine Kreativität.
  • Wann hast du das letzte Mal aktiv auf deine Bedürfnisse Rücksicht genommen? Bei all dem Termindruck und der Oberflächlichkeit, die uns begegnen, wird oft vergessen, wie wichtig unsere mentale Gesundheit ist.
    Gerade in der aktuellen Zeit, die von Machtlosigkeit, Negativität und Kontrollverlust geprägt ist, sollten wir im Freundes- und Bekanntenkreis genau hinsehen und uns nicht damit beschäftigen, Recht haben und unser Ego ständig verteidigen zu wollen.
  • Wann hast du das letzte Mal wirklich zugehört und versucht eine andere Meinung zu verstehen? F.I.T. (Frieden In uns Tragen) – Wir sollten aufhören mit uns und anderen so hart ins Gericht zu gehen. Hören wir aktiv zu, lernen wir, uns unsere eigene Meinung zu bilden und nicht nur blind zu vertrauen und begegnen wir anderen Meinungen mit Offenheit und Respekt.

Ich hoffe es gelingt uns allen, unseren F.I.T. Score im nächsten Jahr zu erhöhen.

Gutes Gelingen!

Alles Liebe, eure Rox

Foto Credit: Pixabay/StockSnap

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Fauxpas 2021

Es lag mir immer fern, mich politisch zu äußern, denn dieses Thema wollte ich von meinen Gedanken und Beiträgen fernhalten, doch das war bevor die Politik mit psychischer Gewalt in unser aller Leben vorgedrungen ist. Was aktuell passiert, ist für mich kein Fauxpas – also kein „falscher Schritt“ sondern eine falsche Richtung, in der man seit geraumer Zeit unterwegs ist.

Seit zwei Jahren wird unter der Gürtellinie kommuniziert, nichts als Angst verbreitet, Personen, die anderer Meinung sind, werden diffamiert, die neutrale Berichterstattung wurde abgeschafft und all jene Meldungen, die nicht die Ansicht der Bundesregierung vertreten, werden gelöscht!

Was ist aus der Welt geworden? Das Leben, mein Leben hat für mich an Logik verloren. Die Realität, in der wir aktuell leben, fühlt sich an wie ein schlechter Film. In letzter Zeit stelle ich mir viele Fragen:

  • Warum wird diese Art von Propaganda von der breiten Maße akzeptiert und befürwortet?
  • Wie konnte es passieren, dass der selbst denkende und selbst entscheidende Mensch zu einem dummen Verschwörungstheoretiker degradiert wurde?
  • Seit wann gehört es nicht mehr zum guten Ton objektiv zu bleiben, Verständnis zu zeigen und anderen Menschen zuzuhören? Es gibt keinen offenen Diskurs mehr, der wurde mit der Pandemie abgeschafft.
  • Wie konnte es so einfach passieren, dass unsere Demokratie und das Recht auf Freiheit und Selbstbestimmtheit abgeschafft wurde?
  • Seit wann ist es in Ordnung, Menschen vorschnell in Schubladen zu stecken und sie bestimmten Lagern zuzuordnen? Erinnert mich stark an eine Zeit, die wir schon sehr lange zurückgelassen haben.
  • Seit wann darf es eine Regierung geben, die mit menschenverachtender Kommunikation dazu beiträgt, dass sich eine Gesellschaft spaltet?

Ich rufe all jene auf, denen es derzeit ähnlich wie mir geht: Bleibt standhaft! Lasst euch zu nichts zwingen, das ihr nicht selbst wollt und für richtig haltet. Mit dem Einführen des Mundschutzes, wurden wir nicht zu mundtoten Marionetten gemacht, vergesst das nicht.

Alles Liebe und bleibt stark,

Eure Rox

Foto: Gesichtet im August auf Korfu (2021) und für sehr passend befunden

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Hör mir zu

Wenn du sprichst, wiederholst du nur, was du bereits weißt … Aber wenn du zuhörst, lernst du vielleicht etwas Neues.

Dalai Lama

Ich holte Luft, fast verfiel ich in die Schnappatmung. Viel zu oft kam in mir der Impuls hoch, meine Sicht der Dinge zu schildern und meine persönliche Antwort auf das eben Gesagte kundzutun. Wurde ich dazu aufgefordert? Nein. Ist es sinnvoll? Wirklich nicht immer.

Viel zu oft nutzen wir ein Gespräch mit unserem Gegenüber letztendlich dafür, um unsere eigene Geschichte mitzuteilen. Denn: Wir lieben es über uns selbst zu reden und uns mit anderen zu messen. Wir möchten Sieger sein und uns auch so fühlen.

Oft habe ich es bereits geübt, das Aktive Zuhören. Dabei habe ich bemerkt, wie schwer es fällt, die Gedanken zu bändigen und sich wirklich nur auf die neutrale Aufnahme des Erzählten zu konzentrieren. Im Endeffekt könnte man sich innerlich zurücklehnen und einfach dem anderen Menschen lauschen. In der Realität schwanken wir jedoch zwischen: „Hör zu, jetzt erkläre ich dir, wie du es machen solltest“ oder „Oje, das tut mir aber leid“ während wir einen mitleidigen Blick aufsetzen oder aber „Also bei mir war das zuletzt viel schlimmer.“ Unsere Antwortoptionen sind daher zumeist:

  • belehrend
  • bemitleidend
  • egoistisch und Raum einnehmend

Was dann passiert, ist: Es wird kein Gespräch auf Augenhöhe zwischen zwei Personen, sondern aneinander vorbei redende Monologe zweier Personen, die immer wieder Momente der Stille suchen, um das Gesprächsruder an sich zu reißen. An dieser Stelle sei gesagt, dass es in manchen Situationen durchaus angemessen ist, dies zu tun. Wir kennen sie alle, jene Personen, die man bewusst unterbrechen muss, um auch die Möglichkeit zu ergattern, etwas erwidern zu können.

Wie schaffen wir es nun, ein wertschätzendes Gespräch ohne Vorurteile, Mitleid, Konkurrenz-Denken und Ego-Spielchen zu führen? Ich selbst habe dafür auch noch keine Zauberformel und bin aktuell selbst dabei, mehr Aufmerksamkeit auf meine individuellen Reaktionen zu richten.

Ein paar Gedanken – bzw. Ideen, die uns aber helfen könnten:

  • Ehrliches Interesse ist ein wichtiger Punkt. Nichts vorheucheln und sich ernsthaft dafür zu interessieren, was der Gesprächspartner zu erzählen hat.
  • Aktiv zuhören, ausreden lassen und nicht andauernd bewerten, was man eben gehört hat.
  • Ratschläge sind oft gut gemeint, aber ungefragt sollte man auch nicht permanent andere Menschen belehren und ihnen die persönliche Meinung – die ja in unserem kleinen Universum unsere ultimative Wahrheit ist – aufdrücken.

Viel Spaß beim nächsten Gespräch und all euren Beobachtungen, die ihr vornehmt 🙂

Bis bald. Eure Rox.

Foto Credit: Pixabay / ROverhate

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Wärst du ein gutes Date?

Gespannt blicke ich ihr in die Augen, hinter ihr liegt ein 2-wöchiger Dating-Marathon und einerseits bin ich furchtbar neugierig und auf der anderen Seite frage ich mich, wie sie noch den Überblick behält ohne die unterschiedlichen Dates und Männer durcheinanderzubringen. Als ich förmlich vor Neugierde platze, erlöst sie mich endlich und beginnt mit einem Lächeln im Gesicht zu erzählen:

„Weißt du, sie sind nett, aber bei den meisten, vermisse ich das Funkeln in den Augen, das ernsthafte Interesse an meiner Person und den Humor. Ich bin ja nun doch nicht so wählerisch, aber wenn mich jemand 3 Mal unterbricht, dazwischen auf seine Uhr blickt und die Gespräche langweilen, dann habe ich das starke Gefühl, ich hätte meine Zeit verschwendet.“

Ich denke über den Kommentar meiner Freundin nach. Funkelnde Augen – ja, die hatte ich schon oft gesehen, aber man darf auch nicht vergessen, dass solch magische Momente, höchstwahrscheinlich nicht beim ersten Date unter enormer Nervosität in Erscheinung treten. Oft sind wir auch selbst viel zu abgelenkt und unaufmerksam, um manch ein Funkeln als eines wahrzunehmen.

Zum zweiten Punkt: Zeigen wir umgekehrt ernsthaftes Interesse, wenn sich aus dem Dating ein Sport entwickelt hat? Dates als Punkte auf einer To-Do Liste, die abgehakt und bewertet werden. Ich weiß nicht, wie ihr es seht, aber ich vermisse ein wenig die Romantik. Es kann aber auch sein, dass ich den Single Markt schon zu lange nicht betreten habe, und mittlerweile nicht mehr am neuesten Stand bin 😉

Warum vielen Frauen, Humor wichtig ist, kann ich zu 100% nachvollziehen. Das Leben mit einem Augenzwinkern zu betrachten, nicht alles zu ernst zu nehmen und über die selben Dinge lachen zu können, schweißt unheimlich zusammen und lässt einen geborgen fühlen.

Wann wurde nun aus dem Daten ein „Business Pitch“?

„Du hast genau 30 Minuten Zeit, um mich zu überzeugen.“ Nach einem ersten – nicht zufriedenstellenden Eindruck – haben viele ohnehin schon eine Entscheidung getroffen, jetzt wird nur mehr abgewartet, bis der Anstand es erlaubt, die Rechnung zu verlangen und endlich abhauen zu können.

Ich stelle mir die Frage, wie fair es ist, solche Erwartungen an sein Gegenüber zu stellen? Knallhart wird bewertet, entweder mithilfe eines Punktesystems, beliebt sind hier Skalen von 1 bis 10 oder aber auch mithilfe des bekannten Notenschlüssels. So nun richten wir mal ganz kurz den Scheinwerfer auf uns selbst:

  • Wie oft waren wir verabredet, waren nicht bei der Sache und haben dem Gegenüber kaum bis wenig Aufmerksamkeit geschenkt?
  • Wie oft haben wir nicht aktiv zugehört und nur eine zuhörende Rolle vorgespielt und ab und zu mit einem Nicken oder einem teilnahmslosen „Aha“ geantwortet?
  • Wann funkeln eigentlich unsere Augen? Abgekämpft vom Alltag und all dem Stress, den wir uns Tag ein, Tag aus widmen, fällt es oftmals sehr schwer. Wie fair ist es dann, es von anderen Menschen zu erwarten?

Was will ich denn nun mit meinem langen Aufsatz sagen? Wenn wir das nächste Mal beginnen, jemanden kritisch zu beäugen und knallhart zu bewerten, stellen wir uns doch einfach mal die Frage, ob wir denn nun das perfekte Date abgegeben haben.

Und eines sei noch gesagt, wenn der Funke nicht überspringt, dann ist das doch auch ein guter Indikator dafür, zu entscheiden, ob ein weiteres Treffen, Sinn macht oder nicht.

Wichtig ist, dass wir authentisch bleiben, um es nicht wie Angelina Jolie machen zu müssen 😉

„I always play women I would date“ – Angelina Jolie

Alles Liebe, Eure Rox und

PS: Viel Spaß bei eurem nächsten Date

Foto Credit: Pixabay/Timbigger