Kategorien
Allgemein Gesundheit Philosophie poesie schreiben selbstbestimmung Selbstliebe selbstoptimierung veränderung

Anti-Stress-Notizen: #2 Ein klares Nein tut nicht weh

Ich blicke ins fragende Gesicht meines Gegenübers, gefühlte Minuten vergehen, der Blick stechend, die Augen voller Erwartung und das unbehagliche Gefühl breitet sich in Sekundenschnelle in mir aus wie ein Virus. Ja oder Nein? Das kann doch nicht so schwer sein. Ich bin von mir selbst enttäuscht. In meinem Inneren fühlt es sich an, wie Kilometer 32 eines Marathons. Ich kann keinen klaren Gedanken mehr fassen, bin gestresst und verwirrt.

Was will ich? Warum fiel es mir in diesem Moment so schwer, zu spüren, was Ich möchte? Hatte ich die Verbindung zu mir verloren? Es fühlte sich an, als wäre es meine Aufgabe und für mich bestimmt, immer anderen zu helfen und sie positiv zu stimmen. Ich mochte in keine traurigen und enttäuschten Gesichter blicken und in meinem Inneren hatte ich den Drang, wurde es noch so stressig, alles stemmen zu müssen und einen Weg zu finden, alle Aufgaben unterzubringen.

Was würde ein Nein bewirken? Ich habe viel darüber nachgedacht. Im Endeffekt können viele Gründe können dahinterstecken:

  • Ich möchte gemocht werden
  • Ich möchte nicht enttäuschen
  • Ich möchte mir beweisen, dass ich alles schaffen kann
  • Ich möchte es anderen recht machen
  • Ich möchte Harmonie und dadurch Konflikten entfliehen

Somit fiel es mir nach der Erkenntnis wie Schuppen von den Augen. Ich will es anderen und meinem Glaubenssatz recht machen, der mich in der Pflicht sieht, alles zu managen und zu schaffen.

Wie geht das mit dem Nein sagen? Ehrlich und wertschätzend sollte es sein und dem Gegenüber eine Alternative bieten oder seine Hilfe zu einem späteren, passenderen Zeitpunkt anbieten. Die eigentliche Situation des Nein-Sagens wird oft von uns zu einer seltsamen gemacht, indem wir unser Unwohlsein mit Stammeln und verwirrender Kommunikation ausdrücken. Es passiert dann, dass die Unsicherheit von anderen enttarnt und von der ein oder anderen Person auch noch ausgenutzt wird.

Ich sehe es aktuell wie ein Training und sage mir: Ein Nein ist ein Ja zu mir. Das ist ein Satz, den ich seit meiner Ausbildung mit mir trage und ein Teil meines neuen inneren Systems. Echte Freunde akzeptieren unsere Entscheidungen und vor allem auf der Arbeit ist es ohnehin ratsam Grenzen zu setzen und sich nicht hinten anzustellen.

Alles Liebe, Rox

Foto Credit: maxmann / Pixabay

Kategorien
Gesundheit schreiben selbstbestimmung Selbstliebe selbstoptimierung veränderung

Meine Anti-Stress Notizen

Es war eine Entscheidung, die ich im letzten Jahr aus dem Bauch getroffen habe. Rückblickend betrachtet, waren es wahnsinnig bereichernde 6 Monate, die mich enorm reifen haben lassen, mir zu verstehen gegeben haben, wer ich bin, was mich ausmacht und wie wichtig meine Bedürfnisse sind.

Im März hat sie begonnen, die Ausbildung zur Expertin für Stressmanagement und Burnout-Prävention. Wie sahen meine Erfahrungen mit Stress damals aus? Ich kannte ihn als ein Gefühl, das Besitz von einem ergreift, das meinen Pulsschlag beschleunigt, meine Gedanken wirr werden und mich schwer fokussieren lässt. Sozusagen als Draufgabe beginnen die Emotionen Überhand zu nehmen und kontrollieren in diesem Moment mein Verhalten.

Kam ich gut mit Stress klar?

Großteils gelang es mir gut die verschiedensten Bereiche zu jonglieren und Aufgaben „abzuhaken“ – die Zeit, die ich dafür opferte, war jedoch meine Freizeit und meine Bedürfnisse wurden selbstverständlich hinten angestellt.

Mir kommt es nicht vor als wäre Stress ein Tabuthema, trotz alledem wird immer wieder so getan, als gehöre er fortan zum Leben dazu und als sei es normal jeden Tag gestresst und überarbeitet zu sein.

Was passiert jetzt mit den vielen Informationen, die ich aufgesogen habe?

Ich möchte ab sofort wöchentlich eine meiner Erkenntnisse mit euch teilen. Es wird nicht immer was Neues sein, aber mir reicht es schon, wenn ich eventuell den Einen oder die Andere daran erinnere 😉

Wie geht‘s euch mit Stress und wie geht ihr damit um?

Alles Liebe, Rox

Foto Credit: Rox, Korfu 2021

Kategorien
Allgemein Philosophie poesie schreiben selbstbestimmung Selbstliebe selbstoptimierung Träume veränderung

Samstagsweisheit

Mach das Beste aus Pechsträhnen 🙃

Mit diesem Gedanken geht‘s ins Wochenende. Alles Liebe, Rox

Kategorien
poesie Träume

Ein wahrer Freund

Wahre Freunde sind rar. Je älter ich werde, desto mehr verstehe ich warum. Zum einen verändern wir uns als Individuen und die Schrittfrequenz, mit der wir durchs Leben laufen zu synchronisieren, ist schier unmöglich. Es ist wahnsinnig schwer neben unserem sehr fordernden Alltag, die notwendigen Energien zu mobilisieren, um unsere Freundschaften nicht nur am Leben zu halten, sondern sie auch zu pflegen, sodass sie wachsen und gedeihen.

Eine Bindung, in der beide Personen denselben Wert einnehmen, in der ein offener Austausch erwünscht ist und man einander durch Dick und Dünn begleitet. Das bedeutet wahre Freundschaft für mich.

Das Leben ist viel zu kurz, um unsere Zeit Personen zu schenken, die uns mit negativer anstelle von positiver Energie versorgen.

Freude empfinde ich, wenn ich mit dir beisammen bin.

Es ist eine Reise, auf der wir uns begleiten. Sowohl die Reise unserer Freundschaft, als auch unsere sehr individuellen Reisen als Personen.

Energisch können durchaus auch mal Diskussionen werden, die wir haben und miteinander ausfechten.

Wir unterrichten uns gegenseitig, eine Lektion lehre ich dich, das nächste Mal bist du mein Lehrer.

Auch ein Nein akzeptierst du, ohne mir im Nachgang ein schlechtes Gewissen zu machen.

Ich bin unendlich dankbar für dich.

Alles Liebe, Eure Rox.

Foto Credit

Kategorien
Gesundheit poesie schreiben selbstbestimmung Selbstliebe selbstoptimierung Träume veränderung

Mit dir

Erst heute, als ich diese Blume sah, musste ich an dich denken, doch das ist kein Einzelfall, denn:

In Gedanken bin ich regelmäßig im Gespräch mit dir.

Im Geiste stelle ich mir vor, wie wir auf deiner Terrasse sitzend miteinander lachen und die aktuellsten Neuigkeiten austauschen.

Mit dem Herzen spüre ich nach wie vor die enge Verbundenheit aber auch den tiefen Schmerz des Verlustes.

In meinen Träumen bist du Dauergast und bist mir dadurch nahe. Wir sind beisammen und der Gedanke, es wäre alles wieder wie früher, lässt mich innerlich jubeln. Ich bin glücklich und zufrieden. Ich wache auf und stelle fest, dass es ein Traum war und nicht die Realität.

Mein Körper stellt sich vor wie es wäre dich noch einmal aus tiefstem Herzen zu umarmen, so fest und so lange bis meine Arme schmerzen.

Du bist mit mir und ich bin mit dir – mein Leben lang. Ich vermisse dich.