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Sonntags-Gedanke

„Dein Auge kann die Welt trüb oder hell dir machen: Wie du sie ansiehst, wird sie weinen oder lachen.“

Friedrich Rückert
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Wenn du in Eile bist, mache einen Umweg (Zen Buddhismus)

Heute möchte ich diesen Spruch mit euch teilen, der uns daran erinnern soll, wie wichtig es ist, im Alltag inne zu halten.

Hier ein paar Gedanken, die mir dazu einfallen:

Sei feinfühlig zu dir selbst

Nimm den Fuß vom Gas, wenn die Anforderungen Überhand nehmen

Lerne deine inneren Treiber kennen und bekämpfe sie, wenn sie außer Kontrolle geraten

Enttarne und kontrolliere dein Ego

Denke positiv, analysiere die Situation und bewerte sie neu

Was möchtest du und was fühlt sich gut und richtig für dich an?

In diesem Sinne, ein schönes Wochenende euch allen 😄 Alles Liebe, eure Rox

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Wenn der Herbst dich ausknockt…

Die Sonne scheint seltener, die Tage vergehen zu schnell, die Stimmung rasselt in den Keller und die Reizbarkeit steigt ins Unermessliche. Dieses Jahr stellt mich der Herbst auf eine Probe. Mir schießt dazu ein Bild in den Kopf: ich stehend im Ring, wippend zur Musik, dabei bin ich mir nicht ganz sicher, ob ich genug trainiert habe und passend gekleidet bin, aber ich nehme die Herausforderung an. Ich höre die Glocken läuten, auf geht’s der Kampf beginnt…

Die Vier Jahreszeiten gibt es aus einem bestimmten Grund: im Sommer sind wir aktiv & unternehmungslustig, während wir uns im Winter zurückziehen, in uns gehen, das Jahr revue passieren lassen und viel Zeit grübelnd verbringen. Der Frühling und Herbst waren wohl dazu gedacht, uns langsam auf den bevorstehenden Wechsel vorzubereiten. Nicht immer gelingt das, vor allem nicht immer können und wollen wir mitspielen, sozusagen ein neues Programm in uns starten.

Da wir wohl erzogen sind und uns zivilisiert verhalten sollten, können wir nicht brüllend und grantig durch die Gegend laufen und andere Menschen für unser Innenleben verantwortlich machen. Zugegebenmaßen ist eben dieses Verhalten oft sehr verlockend, vor allem wenn es einem manche Mitmenschen doch sehr einfach machen.

Ich habe mich innerlich die letzten Wochen damit konfrontiert, mich gefragt, ob ich so sein möchte: ängstlich, wütend, lustlos und motivationslos. Mich erfüllt es natürlich nicht mit Freude, wenn ich mich an manchen Tagen selbst nicht riechen kann, aber was wir wohl alle akzeptieren müssen ist, dass es Zeit benötigt sich an neue Gegebenheiten anzupassen. Wir sind Menschen und sollten lernen unsere Gefühlsregungen zu akzeptieren, was natürlich nicht bedeutet, dass wir es grundlos an anderen Personen auslassen sollten. Damit meine ich eher, dass wir zulassen sollten, dass wir an manchen Tagen mehr Zeit mit uns selbst verbringen möchten, in uns gehen wollen, möglicherweise einen Tag im Pijama verweilen, während wir an anderen Tagen die Nacht durchtanzen oder wir von Glück erfüllt sind, wenn die Familie zusammen kommt und alle gesund sind.

Das Leben hat viele Facetten, es gibt stürmische, verschneite Abende, aber auch  heiße Sommertage, die wir im Bikini am Pool verbringen.

Bis zum nächsten Mal.

Eure Rox

 

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Wunderland

Wie Alice im Wunderland

Keine Wahrheit ich fand

Alles Lüge, alles nicht echt

Alles nicht das, was ihr uns versprecht

Schleiche durch die Wälder

Laufe durch die Felder

Es ist wie ein Fluch

Die Lüge ich find, doch die Wahrheit ich such

Der Hase deutet auf die Uhr

Komm ich wieder auf die richtige Spur?

Die Katze grinst mich teuflisch an

Weil ich den Weg zurück nicht finden kann

Es ist noch Zeit, doch nicht mehr viel

Ist vielleicht alles nur ein Spiel?

Bin nicht sicher, ob ich kann gewinnen

Werd ich den Dämonen entrinnen?

Die Zeit läuft ab, es ist soweit

Es ist das Wahre, das in mir schreit

Ich spüre nun das echte Leben

Und weiß jetzt, ein Wunderland soll es nicht geben.

Copyright: Ines Huber

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Die Angst vorm Alleinsein und warum wir dadurch viel verpassen

Und wieder hat keiner meiner Freunde Zeit und wieder überkommt mich das schon allzu bekannte Gefühl, ich müsste auf etwas verzichten, was mir eigentlich enorm viel Spaß gemacht hätte. Nur wie sieht denn das aus, alleine unterwegs zu sein? Wie armselig würde ich mich fühlen mit Familien und Pärchen im Bus sitzend, am Weg zu den bekannten Stauseen? Wenn ihr ganz tief in euch hineinfühlt, seid ehrlich zu euch, wie oft habt ihr euch das schon gedacht und den Gedanken ein einen Tag mit euch ganz allein wieder verworfen? Es fühlt sich ein bisschen an, wie einen Teil von mir, der sich gefreut hätte, zu versetzen.

Nein. Dieses Mal würde ich es nicht tun. Ich würde mir beweisen, wie mutig ich war und diesen Ausflug ganz auf mich alleine gestellt, durchziehen. Ich ertappte mich sogar dabei, aufgeregt zu sein, mir Fotos und Routen im Internet rauszusuchen und mir den bevorstehenden Tag in Gedanken auszumalen. Irgendwie hatte es auch etwas, einmal über acht Stunden auf niemanden Rücksicht zu nehmen, außer auf mich. Keine Kompromisse, keine Diskussionen, schlicht und einfach kein In-der-Mitte-treffen, es ging und mich und meine Wünsche. So war es zumindest in meiner Vorstellung – doch traf das auch in der Realität zu? Das werde ich später auflösen 🙂

Als ich den kommenden Tag in Gedanken durchspielte, stelle ich mir auch immer wieder die Frage, warum es heutzutage etwas Außergewöhnliches ist, alleine auf Reisen zu sein. Man wird ein bisschen wie ein Außenseiter behandelt, der keine Freunde hat und diese schönen Erinnerungen nie mit jemandem teilen kann. Von klein auf sind wir es gewohnt: wir haben Geschwister, Freunde, Partner, schlicht weg Wegbegleiter, mit denen wir Neues entdecken, Spaß haben und Abenteuer erleben. Viel zu oft vergessen wir jedoch, auch Schönes mit uns selbst zu entdecken. Immerhin kann einen das auch ganz schön bereichern, die Ruhe zu genießen, mit anzusehen wie ein Konflikt, den man schon seit Tagen mit sich rumschleppt, sich in Luft auflöst, die Schönheit des Gesehenen in sich aufzunehmen und für eine Zeit alles rund um sich zu vergessen.

Ihr möchtet nun bestimmt wissen, wie es mir ergangen ist? War es ein furchtbarer Tag? Ist alles schief gelaufen? Wurde mir langweilig? Ich kann euch entwarnen – es war sogar viel besser als erwartet. Ich hatte meinen Rucksack mit meinem Kindle, Wasser, einer Banane, meinem Mobiltelefon fürs Fotos Schießen und Geld gepackt und mich auf den Weg gemacht. Mein Tag war bestimmt von: ganz kurz Leute beobachten, das macht oft auch wirklich Spaß, gerade wenn man für längere Zeit im Bus sitzt 😉 (es gibt zwar selten jemand zu, aber es tut doch wirklich jeder), bergauf und bergab zu einer Alm zu wandern, gut zu speisen, mir einen gemütlichen Platz zu suchen um zu lesen und ganz viel Staunen und Gespräche mit mir (natürlich in Gedanken ;))

Ich würde es jederzeit wieder mit mir alleine aushalten wollen.

Liebe Grüße und bis bald

Roxy