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Virus im Kopf

Ich frage mich, ob ER dafür zuständig ist, die Kopfschmerzen werden immer unerträglicher und einen klaren Gedanken zu fassen, wird in diesem Moment schier unmöglich.

Als der dumpfe Schmerz endlich von mir ablässt, beginnen sie wie wild zu kreisen, die dunklen Wolken brauen sich allmählich zu einem Gewitter zusammen. Es sind doch nur Gedanken denke ich, sie können nicht so einen großen Einfluss haben und unser Leben kontrollieren. Ich versuche es mir einzureden, doch fällt es mir zunehmend schwer mir diese Geschichte abzukaufen.

Hast du den Virus einmal im Kopf ernährt er sich am liebsten von negativen, zweifelnden Gedanken. Er dringt weiter ein und beginnt deine Festplatte neu zu schreiben. An ein Eingreifen ist in diesem Moment kaum mehr zu denken.

Wie merkst du, dass er bereits in deinem System ist?

Leicht ist es definitiv nicht, zu einer Diagnose zu gelangen. Am besten ist es, dich über einen längeren Zeitraum zu beobachten und niederzuschreiben, wie deine Tage laufen, was du denkst und wie es dir geht. Es schwarz auf weiß niedergeschrieben zu sehen, macht es oftmals mehr als offensichtlich.

Tja, und wie wirst du ihn wieder los?

So schleichend er in dein Leben gekommen ist und versucht hat die Kontrolle über dich und deine Gedanken zu erlangen, so mühsam und kräfteraubend ist es, ihn wieder loszuwerden.

Es wird ein knallharter Ringkampf werden, er wird ausholen und dich einige Male k.o. schlagen wollen, sei daher bereit und verteidige dich und dein psychisches Wohlbefinden. Am besten du legst dir zudem gedanklich viele positive Erlebnisse und Gedanken zurecht, um voller Energie und Zuversicht standhalten zu können. Dein System zu stärken, steht an vorderster Front.

Bist du ihn losgeworden, gibt es keine Garantie dafür, dass du nun immun bist. Er kann dich wieder heimsuchen, aber am leichtesten fällt es ihm, in schwache, vulnerable Systeme einzudringen. Investiere in deine Stabilität und setze auf positive Gedanken und zwar täglich. Je positiver du denkst, desto sicherer wird dein System – der natürliche Virenschutz powered by yourself.

Gutes Gelingen, eure Rox

Foto Credit: skitterphoto/Pixabay

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Sonntags-Gedanke

„Dein Auge kann die Welt trüb oder hell dir machen: Wie du sie ansiehst, wird sie weinen oder lachen.“

Friedrich Rückert
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730 Tage

Sie irrte umher, lautlos gefangen in einer Blase, die sie umhüllte und zugleich abschirmte. Wann wurde ihre Welt zu einer dumpfen Welt ohne Freude? Fast fühlte sie sich wie in einem fremden Land, dessen Sprache und Kultur sie nicht kannte und zu der sie sich nicht zugehörig fühlte.

Wann sich ihre Welt verändert hatte, wusste sie: Vor genau 730 Tagen begann die Transformation in ein neues Leben. Zu gut hatte sie noch all jene Ratschläge von Personen im Kopf, die meinten, es würde schon wieder alles besser und das gehörte zum Leben dazu. Theoretisch wusste sie es, aber praktisch half es ihr nicht, ihre Gefühle davon zu überzeugen. Es war wie ein Kampf auf verlorenem Posten.

Geht es uns allen so? Ja, all unsere Leben verändern sich, wir, unser Umfeld, die Gesellschaft, vieles verändert sich für jeden einzelnen von uns. Die Zeitpunkte variieren natürlich und auch die Transformation in ein neues Leben ist für jeden anders. Positiv, neutral und negativ könnte man den Wandel vereinfacht unterteilen, ich bin mir jedoch nicht sicher, ob eine rasche Bewertung in jedem Fall angemessen ist. Oft benötigen wir Zeit ins neue Leben zu schreiten und dort auch anzukommen und mir fällt auch des Öfteren auf, dass es den jeweiligen Personen selbst schwer fällt, ihre positive Veränderung und die Entwicklung selbst zu würdigen.

Wie ging es ihr nun damit und wie gestaltete sie ihr Leben?

Etwas fehlte, da war sie sich sicher, es fühlte sich nach wie vor so an, als wäre ein Teil ihres Herzens abgestorben und ihr Sinn im Leben verloren gegangen. Doch sie entschied sich dafür Sinn im neuen Leben zu finden, positiv und voller Zuversicht die schöne Seite des Lebens zu sehen. Insgeheim hoffte sie, dass es dann auch irgendwann ihre Realität wurde und sie sich wieder vollständig fühlte.

Alles Liebe, eure Rox

Foto Credit: Larisa-K/Pixabay

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Mittwochsweisheit

Die Sklaven von heute werden nicht mit Peitschen, sondern mit Terminkalendern angetrieben.

John Steinbeck
Aus dem Urlaub ganz ohne Kalender und Termine
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Das Gehirn im Chill-Modus?

Unser Gehirn scannt nach Katastrophen und möchte auf zukünftige Gefahren vorbereitet und ausreichend dafür gewappnet sein. Je mehr ich mich mit diesem Thema beschäftige, desto eher verstehe ich, warum die meisten Menschen sich aufs Negative in ihrem Leben fokussieren. Es ist ein Leichtes das Leben als ein halb leeres Glas anzusehen. Kompliziert wird es erst dann, wenn wir gegen unser eigenes Gehirn arbeiten und gegen sein natürliches Verhalten ankämpfen.

Uns allen kommen Sätze, wie jene bekannt vor:

Du musst durchs Leben hasten und keiner hilft dir oder hält dich auf?

Wir sind unglücklich und fühlen uns der Situation ausgeliefert.

Ich bin unzufrieden und kritisiere mich andauernd selbst. Warum mache ich mir mein Leben selbst zur Hölle?

Sie sind anderen alles neidig und versprühen ihren Missgunst wann immer sie können.

Du bewertest und bist ängstlich. Wovor versteckst du dich?

Wir streiten und hassen uns. Warum kämpfen wir gegeneinander?

Ich bin mit mir unzufrieden, wenn ich meine To Do Liste nicht schaffe. Warum habe ich dann das Gefühl, ich tauge nichts?

Ich bin dafür, und halte es für gesund und notwendig, dass wir jegliche Gefühle zulassen. Das bedeutet daher nicht, dass wir alle negativen Gedanken unterdrücken und verteufeln sollen. Auch sie haben ein Recht gelebt zu werden. Werden Gedanken und Gefühle zu oft weggeschoben, holen sie uns – wie ein wiederkehrender Albtraum – nur immer wieder ein. Es ist schon gut, dass wir ein katastrophisches Gehirn haben, das auf uns achtet und uns sicher durchs Leben bringen möchte. Nur, wenn es beginnt, unsere Gedanken permanent mit Negativität zu infiltrieren, dann wird ein Entkommen für uns fast unmöglich und ein Zusammensturz unseres inneren Systems wird immer wahrscheinlicher.

Wir sollten es uns zum Ziel machen, unser Gehirn viel öfter in einen Chill-Modus zu versetzen. Damit würde es lernen, dass die Welt nicht untergeht und wir nicht umgehend zur Beute eines Säbelzahn-Tigers werden.

Gutes Gelingen. Eure Rox