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Willkommen und hereinspaziert?

Erst gestern, da war er bei mir und hat mich besucht. Und die woche davor, war er still und heimlich bei dir und du hast geflucht.

Unangekündigt und unhöflich empfand ich sein Kommen. Und fast unmöglich fand ich es ihm zu entkommen.

Als er seine Forderungen und Urteile los wurde, ist es unser Innerstes, das wir aufbäumen. Warum nicht ehrlich und direkt sein, reinen Tisch machen und mehr träumen?

Wenn wir verstehen und realisieren, wer oder was Stress ist, dann wird es uns möglich, ihm zu entrinnen. Haben wir verstanden, dass wir ihn oft selbst heraufbeschwören und zusätzlich nähren, dann können wir nur gewinnen.

Beim nächsten Mal, wenn er zu dir kommt, möchte ich, dass auch du ihn bemerkst und bekämpfst. Dein Lohn sind die Gelassenheit und die Ruhe, die du dadurch empfängst.

Alles Liebe wünsch ich euch ❤️ Rox

Foto Credit: Fam. Linsenbolz

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Der Reiz vom spontan Sein

Mal etwas Neues ausprobieren, spontan sein, über seinen Schatten springen, mutig sein und die Komfortzone verlassen. Daraus hat wohl jeder von uns schon gelernt und hätten wir in unserem Leben nicht öfter schon etwas gewagt, wären wir nicht erwachsen geworden. Gerade, wenn man einem Kind beim Aufwachsen zusieht, merkt man, wie oft es etwas Neues lernt und die Komfortzone verlassen MUSS, da gibt es kein Wenn und Aber. Genau deshalb ist es wichtig, im Leben auch verlässliche Eckpfeiler zu haben, an die man sich klammern kann, wenn um einen herum vieles wackelt und man das Gefühl hat, heftig wankend den Boden unter den Füßen zu verlieren.

Rituale im Leben der Kinder, aber auch in denen der Erwachsenen, sind wichtig. Durch wiederkehrende Handlungen im Alltag wird Heranwachsenden Vertrauen geschenkt, das ihnen zu einer gesunden Entwicklung verhilft. Und uns Erwachsenen gibt es Halt, oft auch Geborgenheit, Freude und Ruhe

Jeder von uns hat welche: Rituale, die wir für uns entdeckt haben oder die über Jahre hinweg, einfach entstanden sind. Rituale, die wir in unser Leben integriert haben, die uns Halt in einer Welt voller Veränderung geben und Freude bereiten. 

Mein Wochenende wird beispielsweise eingeläutet mit einem Vormittagslauf am Samstag. Je älter ich werde, desto besser verstehe ich mich und habe daher auch gelernt, dass ich am besten in der Aktivität denken kann. Mein Samstags-Date mit mir ist deshalb auch von so großer Wichtigkeit für mich. Ich bewege mich in der Natur und habe zugleich Zeit über mein Leben oder wichtige Entscheidungen, die anstehen, nachzudenken. Oft genug passiert es aber auch einfach, dass ich an nichts denke und meinem eigenen Traben lausche und nur das Zwitschern der Vögel wahrnehme.

Es gibt aber auch jene Rituale, die wir mit anderen genießen und automatisch leben, ohne darüber groß nachzudenken: Sei es der Spieleabend mit den besten Freunden, das Kuscheln mit dem Partner oder aber auch jene Rituale, die wir uns für unser Berufsleben angeeignet haben; das Wechseln der Kleidung oder aber der Heimweg, der nochmal genutzt wird, um die Lieblingsmusik zu hören und den Arbeitstag revue passieren zu lassen.

Unsere Rituale verschaffen unserem Geist, Ruhe & Entspannung. Wir sind immer online, immer verfügbar und müssen immer funktionieren. Klar schreit dann auch einmal unser Verstand nach einer Pause. Er ruft nach Tätigkeiten, die er kennt und mit positiven Emotionen verbindet.

Wie überall im Leben ist es das Maß der Dinge. Fahren wir immer die Relax-Schiene, wird unser Gehirn faul und langsam. Lassen wir permanent Reize auf uns niederprasseln und verlangen wir non-stop von unserem Gehirn, Neues zu lernen oder sich in neuen Situationen zurechtzufinden, dann wird der Körper bald die Notbremse ziehen und uns die Ruhe aufdrücken, die er braucht.

Starten wir am besten noch heute damit, uns die notwendige Pause zu gönnen.

Alles Liebe, eure Rox.

Foto Credit: Pixabay / Free-Photos

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Wenn du in Eile bist, mache einen Umweg (Zen Buddhismus)

Heute möchte ich diesen Spruch mit euch teilen, der uns daran erinnern soll, wie wichtig es ist, im Alltag inne zu halten.

Hier ein paar Gedanken, die mir dazu einfallen:

Sei feinfühlig zu dir selbst

Nimm den Fuß vom Gas, wenn die Anforderungen Überhand nehmen

Lerne deine inneren Treiber kennen und bekämpfe sie, wenn sie außer Kontrolle geraten

Enttarne und kontrolliere dein Ego

Denke positiv, analysiere die Situation und bewerte sie neu

Was möchtest du und was fühlt sich gut und richtig für dich an?

In diesem Sinne, ein schönes Wochenende euch allen 😄 Alles Liebe, eure Rox

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Lautur, meine Muse

„Hörst du sie? Diese ach so vertrauten Trabgeräusche, die näher kommen. Ich sag dir, das ist sie. Heute ist Samstag, das muss sie sein.“ „Oh ja, du hast Recht, ich sehe ihr Gesicht, sie ist es. Sie lächelt. Es dürfte ihr gut gehen.“

Es ist irgendein Samstag diesen Jahres, dessen Vormittag ich in meinem vertrauten Lieblingswald verbringe. Ein perfektes Ritual, um das Wochenende einzuläuten, besteht für mich aus: Wald, Laufen und Ruhe. Gerade letzteres benötige ich, um meine Gedanken wecken und ordnen zu können.
Ich passiere den gelb/blauen Schranken am Eingang des Waldes. Plötzlich nehme ich zwei große Lärchen wahr, die mir sonst nie aufgefallen waren. Ich staune über die menschliche Wahrnehmung und wie wenig – der auf uns einprasselnden Eindrücke – wir letztlich aktiv realisieren. Ich lächle innerlich und atme die Luft bewusst ein und wieder aus und freue mich auf die nächste Stunde nur für mich. 

„Sie hat zu uns aufgeblickt, hat sie uns vielleicht gehört? Ich bin gespannt, wie ihre Woche lief und welche Gedanken sie heute mit uns teilt.“

Die Zeit ist für mich so wohltuend als würde ich eine Stunde auf der Couch eines Therapeuten verbringen. Der Wald als mein Therapeut, einfach und effektiv. Das Laufen und die Natur agiert wiederum als meine Muse. Anfangs hatte ich es kaum wahrgenommen, aber mittlerweile ist es ein Ritual geworden. Ich nehme offene Gedanken, Sorgen oder bevorstehende Entscheidungen zu meinen Läufen mit, um sie durchdenken und lösen zu können. Auch die ein oder andere Ideensammlung ist während eines Laufs entstanden.

Woche für Woche, Monat für Monat – bis ein Jahr vorüber ist, gibt mir das Ritual den Halt, die Sicherheit und die Ruhe, die ich benötige. Verlasse ich den Wald, ist es wie ein „Fortsetzung folgt„, das mir hinterher ruft und eine Woche später werde ich mit einem leisen, kaum hörbaren „Willkommen zurück“ begrüßt. Es fühlt sich an, als würde sich jeder einzelne Baum freuen mich wiederzusehen und genauso ergeht es auch mir. Kaum laufe ich auf ihrem Boden beginnt es, mir besser zu gehen. Mit Sicherheit hängt es auch mit dem Dopamin und den anderen Botenstoffen zusammen, die während eines Laufs produziert werden. Trotz alledem gefällt mir die Vorstellung eines Waldes, der sich an uns erinnert und mit einem Teil in uns in Verbindung treten kann.

Ich blicke auf meine Laufuhr, es sind bereits 70 Minuten und ich konnte förmlich fühlen, wie die Endorphine meinen Körper durchfluten, während das gespeicherte Cortisol aus meinem Körper Stück für Stück entweicht. Langsam nähere ich mich dem Schranken beim Waldeingang. „Bis zu unserem nächsten Date“ denke ich, den Blick an die Lärchen richtend, während ich den Hang hinunterlaufe.

„Siehst du, sie hat uns gehört. Aber es scheint sie offenbar nicht zu erschrecken.“

Was ist euer Ritual und lässt euch alles um euch herum vergessen?

Alles Liebe, eure Rox

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Follow the sun

Dieses Bild verbinde ich mit einer sehr starken Erinnerung aus dem letzten Jahr. Es war Juni und ich fühlte mich ausgelaugt, traurig, schwach und leer. Ich wollte einfach weg, raus aus dem Chaos, abschalten und zu mir finden.

Diese Erinnerung verbinde ich mit einer sehr nährenden Emotion, die ich auch jetzt noch fühle, wenn ich das Bild betrachte.

Folge der Sonne:

  • Es ist ok zu fallen, wenn du wieder gestärkt aufstehst
  • Es ist der Lauf des Lebens, verspüre Dankbarkeit für all die positiven Erinnerungen, die du mit dir trägst
  • Das Leben ist zu schön und kostbar, um es nicht zu genießen und wertzuschätzen
  • Bleib stark, kopiere niemanden, sei du selbst und verfolge deinen Weg

Ich lauschte dem Meeresrauschen, schloss meine Augen und spürte die Wärme der Sonne, die mein Gesicht umgab. Ich spürte Zuversicht für all das, was noch kommen mochte. Mit einer großen Portion Mut möchte ich positiv in die Zukunft schreiten.

Bis dann, alles Liebe

Eure Rox