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An wen hast du deine Seele verkauft?

Was ist unser Wert? Ist der Wert der Seele denn nicht unbezahlbar? Und noch viel wichtiger, was sind wir uns selbst wert? Das sind essenzielle Fragen für mich. Viel zu oft im Leben hab ich mich selbst nicht so behandelt, als würde ich mich als etwas Wertvolles einstufen. Und das Schlimme daran, wir merken es nicht: Oft ist es eine Stimme von Außen, ein negativer Schlüsselmoment oder ein paar Kabeln in unserem Kopf fügen sich endlich zusammen und lassen uns die Wahrheit erkennen.

  • Wir arbeiten für Arbeitgeber, die uns ungerecht und respektlos behandeln. 
  • Wir treffen uns mit Personen, die uns Energie stehlen und davon ihre eigenen Akku laden.
  • Wir leugnen, was wir möchten, um es anderen recht zu machen. Ein leise gedachtes Nein, wird dann schnell ein ausgesprochenes, gequältes „Na gut.“

Gerade der letzte Punkt, das Helfergen kann eine sehr positive Sache sein, doch benimmt es sich wie ein nimmersattes Monster und irgendwann gibt es kein Ende und es kennt keine Grenze mehr. Immer mehr geben und Recht machen und immer weniger selbstbestimmt leben, um den Erwartungen und Wünschen unserer Mitmenschen zu entsprechen.

Lange Zeit hab auch ich es nicht eingesehen. Ich hab doch – wie immer alles unter Kontrolle – und tue ja im Endeffekt nichts, was ich nicht auch möchte. Aber ist das denn so oder belüge ich mich nicht eher selbst? Die Tatsache, dass wir tun, was andere wollen und sie damit glücklich machen, verhilft uns noch lange nicht zu einem zufriedenen Leben und einer friedvollen Seele.

Auch ich hatte meine Seele verkauft, wenn man so möchte. Ich wusste es nicht, vielmehr war es wohl eine stillschweigende Zustimmung und nun steckte ich fest?

Es gab Schlupflöcher, so wie in vielen Verträgen. Mühsam kämpfte ich mich raus, denn der Preis, den ich dafür bezahlte, schien mir schlichtweg nicht fair zu sein. Meine Seele ist mein ein und alles. Sie ist ein Unikat.

Versteht mich nicht falsch, ich bin schon der Meinung, dass wir Pakte im Laufe unseres Lebens schließen und unsere Seele hängt da immer ein stückweit drinnen. Die Frage ist nur, was erhalten wir im Gegenzug? Ist es Verständnis? Liebe? Glück? Geld? Es muss sich für uns gerecht anfühlen und die Waage halten. Es ist ein Geschäft, bei dem beide Parteien profitieren sollten. Entdeckst du ein Ungleichgewicht bedeutet das nicht sofort, dass du den Vertrag auflösen musst, ein Anfang könnte sein, das Gespräch zu suchen und ggf nachzuverhandeln.

Wie viele stillschweigende Pakte habt ihr geschlossen?

Alles Liebe, eure Rox

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Deine Energie ist ein kostbares Gut

Und wieder sehe ich mich in einer Situation gefangen, in der man rein äußerlich betrachtet Menschen sieht, die miteinander Zeit verbringen, im Gespräch vertieft sind, bzw. wohl eher wild gestikulierend miteinander diskutieren. Was jedoch im Hintergrund passiert und ich stelle es mir gern bildlich vor, die Person hält meine Hand, sieht mich eindringlich an und saugt mir dabei meine Energie aus. Währenddessen werde ich immer bleicher und die Energie, die ich mir mühsam in meinen Körper geladen hatte, entweicht aus meinem Körper.

Vielleicht versetzt es mich nur deshalb in so einen Schock, denke ich über die letzte Woche nach, da im Urlaub vor 14 Tagen meine einzigen Sorgen waren, was wir essen und welche Sehenswürdigkeiten wir uns ansehen würden. Es war eine Pause, eine Pause vom Alltag und von all den Menschen, die sich regelmäßig an unserer Energie bedienen. Natürlich ist es viel einfacher sich die Energie von jenen Menschen zu holen, die regelmäßig gefüllte Tanks haben. Doch wann war es so weit gekommen, dass ich zum Spielball wurde und wann wäre der Zeitpunkt erreicht gewesen, aufzuschreien und mich selbst zu schützen?

Solch Analysen starte ich meistens in der Bewegung, meine liebste Aktivität in mich zu gehen und nachzudenken, ist das Laufen. Die trabende Bewegung und die Natur hilft mir dabei  Antworten zu finden. Folgendes versuche ich mir in Gedanken zu beantworten:

Bin ich zu gut? Lasse ich mich etwa ausnutzen? Warum stelle ich die Harmonie manches Mal über ein klares Nein, das mir lieber über die Lippen kommen würde?

Ein Entschluss lässt sich leicht fassen, schwer ist wie immer die Umsetzung und die Konsequenz im Verfolgen der Ziele. Aktueller Stand ist, dass ich an mir arbeite, ich bastle mir derzeit sozusagen mein eigenes Schutzschild. Herauszufinden, wann ich es einsetze und wann ich es lieber versteckt halte, ist jedoch die große Kunst.

Wie geht es euch damit und wie versucht ihr euch vor solch Energiefressern zu schützen?

Bis bald.

Eure Rox

 

 

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Internet aus, Sternenhimmel an

Plötzlich sitzen wir nebeneinander und beobachten den klaren Sternenhimmel. Die Anstrengung der letzten Stunden lässt von uns ab. Auch die Enttäuschung darüber, dass wir auf der Hütte nicht duschen konnten, war bereits verflogen. Kurz bevor wir die Sterne beobachteten, flackerte bei mir der Wunsch auf meine Social Media Apps zu checken. Doch es gab hier keinen Fernseher und kein Internet und das war gut so.

Ich befürchte fast, dass es uns in der schnelllebigen Zeit fast allen ähnlich geht, keine What’s App Chats dürfen wir unbeantwortet lassen, alles und jeden wollen wir unterbringen, in der Arbeit wollen wir uns vierteilen und in der Zeit dazwischen hocken wir am Handy und scrollen durch die ach so tollen News.

  • Wo bleibt denn hier der Mehrwert für uns als Individuen?
  • Wann tun wir was für uns selbst und vor allem wann blocken wir Social Media und all seine Tücken? Die wichtigste aller Fragen ist für mich…
  • Wann hab ich aufgehört im Moment zu leben und selbstverantwortlich zu handeln?

Richtig bewusst ist mir das am Wochenende beim Wandern zu zweit geworden. Endlich hatten wir wieder Zeit für Gespräche, neue Erlebnisse und dazwischen Zeit für unsere Gedanken. An diesem Tag habe ich für mich die Antwort auf viele offene Fragen gefunden und zwar nicht indem ich mir krankhaft vorgenommen habe, darüber nachzudenken und einen Entschluss zu fassen, sondern indem ich nichts vor hatte außer einen Schritt vor den anderen zu setzen und den Antworten den Weg zu mir finden zu lassen.

Was ich auch an diesem Wochenende merkte, der Stress viel ab und ich genoss es regelrecht als ich am Handy das Zeichen sah, dass wir keinen Empfang hatten. Aber um ehrlich zu sein, stellte sich diese Erleichterung erst nach kurzer Zeit ein, nachdem ich panisch an alle Leute dachte, denen ich Bescheid geben musste.

Fazit für mich wiederum: Ich brauche mehr von diesen Wochenenden und sollte lernen das Smartphone gezielt auf Flugmodus zu stellen und mir Auszeiten zu gönnen und nicht darauf warten, dass es mir aufs Aug gedrückt wird.

Bis zum nächsten Mal.

Eure Rox.