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Internet aus, Sternenhimmel an

Plötzlich sitzen wir nebeneinander und beobachten den klaren Sternenhimmel. Die Anstrengung der letzten Stunden lässt von uns ab. Auch die Enttäuschung darüber, dass wir auf der Hütte nicht duschen konnten, war bereits verflogen. Kurz bevor wir die Sterne beobachteten, flackerte bei mir der Wunsch auf meine Social Media Apps zu checken. Doch es gab hier keinen Fernseher und kein Internet und das war gut so.

Ich befürchte fast, dass es uns in der schnelllebigen Zeit fast allen ähnlich geht, keine What’s App Chats dürfen wir unbeantwortet lassen, alles und jeden wollen wir unterbringen, in der Arbeit wollen wir uns vierteilen und in der Zeit dazwischen hocken wir am Handy und scrollen durch die ach so tollen News.

  • Wo bleibt denn hier der Mehrwert für uns als Individuen?
  • Wann tun wir was für uns selbst und vor allem wann blocken wir Social Media und all seine Tücken? Die wichtigste aller Fragen ist für mich…
  • Wann hab ich aufgehört im Moment zu leben und selbstverantwortlich zu handeln?

Richtig bewusst ist mir das am Wochenende beim Wandern zu zweit geworden. Endlich hatten wir wieder Zeit für Gespräche, neue Erlebnisse und dazwischen Zeit für unsere Gedanken. An diesem Tag habe ich für mich die Antwort auf viele offene Fragen gefunden und zwar nicht indem ich mir krankhaft vorgenommen habe, darüber nachzudenken und einen Entschluss zu fassen, sondern indem ich nichts vor hatte außer einen Schritt vor den anderen zu setzen und den Antworten den Weg zu mir finden zu lassen.

Was ich auch an diesem Wochenende merkte, der Stress viel ab und ich genoss es regelrecht als ich am Handy das Zeichen sah, dass wir keinen Empfang hatten. Aber um ehrlich zu sein, stellte sich diese Erleichterung erst nach kurzer Zeit ein, nachdem ich panisch an alle Leute dachte, denen ich Bescheid geben musste.

Fazit für mich wiederum: Ich brauche mehr von diesen Wochenenden und sollte lernen das Smartphone gezielt auf Flugmodus zu stellen und mir Auszeiten zu gönnen und nicht darauf warten, dass es mir aufs Aug gedrückt wird.

Bis zum nächsten Mal.

Eure Rox.

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