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Kampfhaltung adé

Und wieder passierte es, das Blut stieg mir in den Kopf, mir wurde heiß, meine Emotionen spielten verrückt, unmöglich wurde es mir meinem Gegenüber weiterhin offen und neutral zuzuhören. In Gedanken hatte ich bereits einen meiner Boxhandschuhe in der Hand und war dabei in mir anzuziehen. Mein Gesprächspartner bekam davon relativ wenig mit, führte seinen Monolog weiter, während ich bereits innerlich meine Kampfhaltung angenommen, Schotten dicht gemacht hatte und den Ausnahmezustand in meinem kompletten Organismus ausgerufen hatte.

Erinnerst du dich, wann es dir zuletzt so erging? Hast du dich dabei ähnlich gefühlt?

Erst im vergangen Jahr habe ich mich sehr bewusst mit diesem Thema beschäftigt. Ich wollte die Trigger verstehen, die mich innerlich ausrasten ließen. Ich wollte in bestimmten Momenten kein Opfer mehr sein und mein Leben aktiv steuern. Doch das beinhaltete auch, einerseits nicht alles zu persönlich zu nehmen, und andererseits Nein sagen zu können und für sich einzustehen, wenn es darauf ankam. Tja und hier beginnt auch zumeist schon das Dilemma – denn das bedeutet, dass man das eine vom anderen unterscheiden können sollte. Bevor die Emotionen uns leiten und klares Denken unmöglich wird, sollten wir für einen kurzen Augenblick einen Wahrheits-Check einleiten.

Tu ich der Person unrecht? Geht es eigentlich um meine Person?

Ich habe mir die Fragen vor allem im letzten Jahr oft selbst beantwortet. Viel zu oft verharren wir gerne in der Opferhaltung, wir machen alles und jeden für unsere Reaktionen verantwortlich. Die Boxhandschuhe sind schnell man angezogen und in dem Moment ist kein klarer Gedanke oder ein Gespräch auf Augenhöhe mehr möglich. Konstant versuchen wir unser Selbstwertgefühl zu verteidigen wie unseren heiligen Gral.

Anstatt unseren Emotionen Einhalt zu gebieten und noch einmal bewusst nachzudenken, reagieren wir überzogen und emotional. Es passiert alles in Sekundenschnelle – das Gespräch ist ab diesem Zeitpunkt für uns beendet.

Meist gelingt es mir zwar noch nicht auf Anhieb in jeder Situation, doch mit ein wenig Abstand und Reflexion habe ich mir zuletzt die Antwort geben können, dass wir unseren Wert höher einschätzen und besser über uns denken sollten. Nur, wenn unser Selbstbewusstsein nicht stark genug ist, lassen wir uns von unserem Gegenüber verunsichern und aus der Bahn werfen.

Was sollten wir tun, wenn unsere Emotionen mal wieder überkochen?

Ruhe bewahren, tief ein- und ausatmen. Einen Schritt zurücktreten und das innere Gespräch mit uns suchen. Was passiert gerade? Anstelle der Boxhandschuhe können wir es mit Verständnis und Nachfragen versuchen. Schieben wir den Fokus von uns auf die andere Person. Versuchen wir das Gesagte und den Hintergrund zu verstehen. Auf keinen Fall sollte es ungeprüft zu unserer Wahrheit werden.

Alles Liebe, eure Rox

Foto Credit: kalhh/Pixabay

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Zu dir finden

Zwei Dinge verleihen der Seele am meisten Kraft: Vertrauen auf die Wahrheit und Vertrauen auf sich selbst.

Seneca

Viel zu lange hatte sie sich blind durch die Welt geschlichen, auf Zehenspitzen, leise und vorsichtig war sie – im Getümmel dieser chaotischen Zeit – auf der Suche nach ihrem Augenlicht.

Da gab es eine Zeit, an die sie sich ziemlich gut erinnern konnte: „Sei still“, „sei leise“, „falle nicht auf“ und achte darauf, welche Meinung du wo vertrittst. Sie dachte viel nach und in Gedanken führte sie Gespräche fort oder beendete sie zu ihren Gunsten. Oft schmerzte am Ende des Tages ihr Kopf, von den vielen Gedanken, die sie nicht mit der Welt teilen konnte.

Je älter sie wurde, desto selbstbewusster, und selbstsicherer wurde sie. Was konnte denn schon passieren? Tja, Menschen konnten sich von dir abwenden, weil sie dich nicht mehr verstanden. Wie würde es dir damit ergehen? Sie dachte nach, das war bei Gott keine leichte Frage.

Dann gab es in ihrem Leben eine Art Übergangszeit, in der sie versuchte mit der Masse zu schwimmen. Wenn die Mehrheit einer Meinung war, dann musste doch was dran sein oder etwa nicht? Die Diplomatie wurde ihr fester Freund und sie konnte sich auf ihn verlassen. Die Partnerschaft war harmonisch und funktionierte gut. Sie merkte, dass sie bei anderen gut ankam und man sie gern mochte.

Eines Tages, sie konnte sich an diesen Moment erinnern, als wäre er gestern gewesen. Obwohl sie stark kurzsichtig war, war es, als hätte sie ihr Augenlicht zurückerhalten, ihr Blick wurde gestochen scharf. Die Stimmen ihrer Gesprächspartner wurden immer lauter und der Klang immer unerträglicher für sie. Je lauter sie wurden, desto stärker wurde ihre innere Stimme und ihr Verlangen zu widersprechen, stieg ins Unermessliche. Sie wurde ungeduldig und begann hin und her zu zappeln. Als beobachtete sie sich selbst von Außen, hörte sie sich das Wort „Nein“ aussprechen – ihr Blick war fest und entschlossen. Sie widersprach – klar und deutlich und führte ihr Nein weiter aus. Nicht noch einen Tag wollte sie gegen ihre Wahrheit sprechen, indem sie schwieg.

Alles Liebe, Eure Rox

Foto Credit: Monsterkoi/Pixabay

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Loslassen geht vielleicht doch einfacher, als gedacht?

Ich möchte eine Geschichte mit dir teilen. Ich suche und lese gerade sehr viele Geschichten und Bücher zum Thema „geduldig sein“, „akzeptieren“, „zufrieden sein, mit dem was man hat“. Dabei bin ich auf diese wunderschöne Geschichte gestoßen, die bei mir ein kleines Aha-Erlebnis ausgelöst und mich daduch ein ganzes Stück weitergebracht hat auf meinem Weg. Vielleicht schafft sie es ja bei dir auch, ich denke schon 🙂 PS: Es zahlt sich aus bis zum Ende zu lesen 🙂

Aus dem Buch „Der Elefant, der das Glück vergaß“ (sehr empfehlenswert kann ich euch sagen!) von Ajahn Brahm (Lotos Verlag, 17. Auflage). Die Geschichte „Alte Mönche lügen nicht“ S 40-47:

***

Ein alter Wandermönch klopfte an die Tür der Kate eines armen Bauern. Da dieser ein gläubiger Buddhist war, bot er dem alten Mönch etwas zu essen und ein Obdach in der Nähe an, obwohl er und seine Familie selbst so gut wie nichts besaßen.

„Ich kann Euch auf einer ruhigen Wiese am Fluss eine einfache Hütte bauen, Ehrenwerter Herr, und meine Frau wird glücklich sein, Euch mit Nahrung versorgen zu dürfen. Alles, was wir dafür erbitten, ist, dass Sie uns lehren und hin und wieder bei der Meditation anleiten.“

Der alte Mönch war einverstanden. Im Laufe der folgenden drei Monate gewannen der Bauer, seine Frau und sogar die Kinder diesen weisen, freundlichen Mann lieb. So sehr, dass die ganze Familie zu weinen begann und ihn zum Bleiben drängte, als der alte Mönch mitteilte, er müsse nun wieder aufbrechen.

„Ich kann nicht länger bleiben“, sagte der alte Mönch. „Weil ich euch aber alle so gut um mich gekümmert habt, würde ich mich gerne revanchieren. Vor ein paar Tagen habe ich in tiefer Meditation einen riesengroßen Schatz gesehen. Den könnt ihr euch holen. Bitte hört mir jetzt gut zu. Wenn ihr euch genau an meine Anweisung haltet, werdet ihr nie mehr arm sein.“

Alle hörten auf zu weinen und lauschten, was der Mönch zu sagen hatte. Sie glaubten ihm, denn alte Mönche lügen nicht.

„Stellt euch bei Morgengrauen mit Bogen und einem einzigen Pfeil auf die Schweille eurer kleinen Kate. Richtet den Bogen auf die aufgehende Sonne aus und lasst den Pfeil in dem Moment los, in dem sie am Horizont auftaucht. Wo er hinfällt, dort werdet ihr den Schatz finden.“

Noch am selben Abend brach der Mönch auf. Am nächsten Morgen war die ganze Familie so aufgeregt, dass alle schon weit vor Tagesanbruch aufstanden. Mit seinem Bogen und einem einzigen Pfeil stellte sich der Bauer auf die Schwelle des kleinen Kate, seine Frau nahm den Sparten zur Hand. An diesem Morgen schien die Sonne eine Ewigkeit zu brauchen, bis sie über dem Horizont aufging. Als es dann aber endlich so weit war, schoss der Bauer den Pfeil in ebendiese Richtung und alle rannten ihm nach. Als sie die Stelle erreicht hatten, an dem er auf den Boden gefallen war, forderte der Bauer seine Frau auf, ein Loch zu graben. Tiefer und immer tiefer buddelte sie. Worauf sie stieß? Auf gar nichts. Nur auf Ärger. Der Pfeil war nämlich auf dem Acker eines reichen Mannes gelandet, der sie prompt dort erwischte.

„Du kannst doch nicht einfach ein Loch auf einem Grundstück graben, das dir nicht gehört“, brüllte der Reiche die arme Frau an. „Ich werde dich verklagen! Im Gefängnis wirst du landen.“

„Er ist schuld“, verteidigte sich die Frau und deutete auf ihren Mann. „Er hat gesagt, ich soll hier graben.“ „Der alte Mönch ist schuld“, entgegnete der Mann. „Er hat uns versprochen, dass wir hier einen Schatz finden.“ „Ein alter Mönch?“ Die Neugier des Reichen war geweckt. „Nun, alte Mönche lügen nicht. Was genau hat er gesagt?“

„Stellt euch bei Morgengrauen mit dem Bogen und einem einzigen Pfeil auf die Schwelle eurer kleinen Kate. Richtet den Bogen auf die aufgehende Sonne aus und lasst den Pfeil in dem Moment los, in dem sie am Horizont auftaucht. Wo er hinfällt, dort werdet ihr den Schatz finden.“

Nachdem er die Anweisung des alten Mönchs vernommen hatte, rief der Reiche aus: „Ah, jetzt weiß ich, was da schiefgegangen ist. Schau dich doch an, Bauer. So schlecht genährt, wie du bist, hast du doch gar nicht genug Kraft, um einen Pfeil so abzuschießen, wie es sich gehört. Ich mache dir einen Vorschlag: Morgen früh komme ich zu eurer Kate, lasse den Pfeil fliegen, und wenn wir den Schatz finden, machen wir halbe-halbe.“

Dem Bauern blieb nichts anderes übrig als zuzustimmen. Also stand der Reiche am nächsten Morgen mit Pfeil und Bogen auf der Schwelle der kleinen Kate, um auf den Sonnenaufgang zu warten. Der Bauer hielt den Sparten bereit (an diesem Tag zu graben war sein Karma, schließlich hatte er am gestrigen seine Frau buddeln lassen). Als die Sonne über dem horizont erschien, schoss der Reiche den Pfeil ab. Diesmal flog er viel weiter. Alle zusammen rannten sie ihm nach und an der Stelle, an der er gelandet war, grub der Bauer ein tiefes Loch.

Worauf er stieß? Auf gar nichts. Nur auf noch größeren Ärger. Der Pfeil war nämlich auf einem Grundstück gelandet, das einem General gehörte, und der erwischte sie.

„Ihr könnt doch mein Land nicht zerstören“, brüllte der General. „Ich lasse meine Soldaten kommen, die köpfen euch!“

„Er ist schuld“, verteidigte sich der Bauer und deutete auf den Reichen. „Er hat gesagt, ich solle hier graben.“

„Der alte Mönch ist schuld“, hielt der der Reiche dagegen. „Er hat versprochen, dass wir hier einen Schatz finden würden.“

„Ein alter Mönch?“ Die Neugier des Generals war geweckt. „Nun, alte Mönche lügen nicht. Was genau hat er denn gesagt?“

„Stellt euch bei Morgengrauen mit dem Bogen und einem einzigen Pfeil auf die Schwelle eurer kleinen Kate. Richtet den Bogen auf die aufgehende Sonne aus und lasst den Pfeil in dem Moment los, in dem sie am Horizont auftaucht. Wo er hinfällt, dort werdet ihr den Schatz finden.“

Nachdem er die Anweisungen des alten Mönchs vernommen hatte, erklärte der General: „Oh, mir ist klar, was da falsch gelaufen ist. Was wisst ihr Zivilisten schon von Pfeil und Bogen? Damit kannnur ein ausgebildeter Kämpfer wie ich richtig umgehen. Ich mache euch einen Vorschlag. Morgen früh schieße ich den Pfeil von der Kate aus ab, und wenn wir den Schatz finden, teilen wir gerecht durch drei.“

Also stand der General am nächsten Morgen mit Pfeil und Bogen auf der Schwelle und wartete auf den Sonnenaufgang. Der Reiche hielt den Spaten bereit. An diesem Tag zu graben war sein Karma. Sobald die Sonne am Horizont erschien, schoss der General fachmännisch den Pfeil ab. Er flog sehr, sehr weit. Alle rannten ihm nach und an der Stelle, an der er gelandet war, musste der Reiche ein großes tiefes Loch graben.

Worauf er stieß? Auf gar nichts. Nur auf noch weit größeren Ärger. Der Pfeil war nämlich im Garten des Königspalastes gelandet und die königlichen Wachen nahmen alle fest. Kurz darauf wurden sie in Ketten gelegt und zum König gebracht.

„Die Zerstörung der königlichen Gartenanlagen ist ein schweres Verbrechen“, sagte der König. „Was hat es damit auf sich?“

„Er ist schuld, Majestät“, sagte der General und deutete auf den Reichen.

„Er ist schuld“, verteidigte sich der Reiche und deutete auf den Bauern.

„Dieser alte Mönch ist schuld, Eure Hoheit“, entgegnete der Bauer. „Er hat uns einen Schatz versprochen, den wir hier finden sollten.“

„Ein alter Mönch?“ Die Neugier des Königs war geweckt. „Nun, alte Mönche lügen nicht. Was genau hat er gesagt?“

„Stellt euch bei Morgengrauen mit dem Bogen und einem einzigen Pfeil auf die Schwelle eurer Kate. Richtet den Bogen auf die aufgehende Sonne aus und lasst den Pfeil in dem Moment los, in dem sie am Horizont auftaucht. Wo er hinfällt, dort werdet ihr den Schatz finden.“

Nachdem der König die Anweisungen des alten Mönchs vernommen hatte, konnte er sich keinen Reim darauf machen. Also schickte er seine Soldaten aus, um den alten Mönch zu finden und ihn in den Palast zu bringen. Es dauerte nicht lange und der alte Mönch stand vor dem König.

„Alter Mönch“, sagte der König respektvoll. „Mit diesem Märchen von dem vergrabenen Schatz habt ihr all diese Leute in große Schwierigkeiten gebracht. Was habt ihr zu eurer Rechtfertigung vorzubringen?“

„Eurer Majestät, das war kein Märchen. Alte Mönche lügen nämlich nicht“, erklärte der alte Mönch. „Sie haben den Schatz nur deshalb nicht gefunden, weil sie nicht richtig zugehört haben.“

„Welchem Teil der Anweisungen sind sie denn nicht gefolgt?, fragte der König, dessen Neugier groß war.

„Eure Hoheit, warum kommen morgen früh nicht alle zur Kate des armen Bauern? Dann zeige ich Euch, dass keiner meiner Anweisungen Folge geleistet hat. Und ich garantiere Euch, dass ihr den Schatz finden werdet. Aber ich bitte darum, dass er zu gleichen Teilen zwischen Eurer Majestät, dem General, dem Reichen und dem Bauern geteilt wird.“

Der König willigte ein. So kam es, dass sich der Bauer nebst Familie, der Reiche, der General, der alte Mönch und der König am frühen Morgen des folgenden Tages alle in der Kate versammelten. Der alte Mönch wiederholte seine Anweisungen.

„Stellt euch bei Morgengrauen mit dem Bogen und einem einzigen Pfeil auf die Schwelle eurer kleinen Kate. Richtet den Bogen auf die aufgehende Sonne aus und lasst den Pfeil in dem Moment los, in dem sie am Horizont auftaucht. Wo er hinfällt, dort werdet ihr den Schatz finden.“

Als der König kurz vor Sonnenaufgang auf die Schwelle der kleinen Kate trat, wandte er sich fragend zu dem alten Mönch um.

„Richtig, Euer Majestät“, bestätigt der alte Mönch.

Der König griff zum Bogen und nahm den Pfeil aus dem Köcher.

„Richtig, Eure Majestät.“

Der König richtete den Bogen auf die aufgehende Sonne hin aus.

„Auch richtig, Eure Majestät.“

Als die Sonne am Horizont erschien, setzte der König gerade zum Schuss an, als der alte Mönch „Halt!“ rief. „Falsch, Eure Majestät.“

Der König hielt inne und starrte den alten Mönch verwirrt an.

„Hört genau zu, Eure Majestät: „Lasst den Pfeil los.“

Der König überlegte eine Weile. Dann endlich begriff er und musste lächeln.

Der König ließ den Pfeil los – und er landete unmittelbar zwischen seinen Füßen, ganau an der Stelle, an der er stand.

Es musst nur ein flaches Loch gegraben werden und zum Vorschein kam ein Schatz, der so gewaltig war, dass ein Viertel davon genügte, um den König zufriedenzustellen, ganz zu schweigen vom General und dem Reichen. Aber wie zufrieden machte der Schatz erst den armen Bauern und seine Familie!

Wenn man dem Ziel, das Glück zu finden, den „Pfeil des Verlangens“ abschießt, erklärte der alte Mönch, findet man gewöhnlich gar nichts, höchstens Ärger. Sobald man den Pfeil des Wollens aber loslässt, landet er genau da, wo man gerade ist, im Hier und Jetzt. An dieser Stelle stößt man dann auf den Schatz der Zufriedenheit, und der ist so gewaltig, dass er sogar einem König Genüge tut. Das kann ich nur bestätigen, denn schließlich bin ich ein alter Mönch, und alte Mönche lügen bekanntlich nicht!

***

Wunderschönes Aha-Erlebnis, oder?

Deine Keks

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Wunderland

Wie Alice im Wunderland

Keine Wahrheit ich fand

Alles Lüge, alles nicht echt

Alles nicht das, was ihr uns versprecht

Schleiche durch die Wälder

Laufe durch die Felder

Es ist wie ein Fluch

Die Lüge ich find, doch die Wahrheit ich such

Der Hase deutet auf die Uhr

Komm ich wieder auf die richtige Spur?

Die Katze grinst mich teuflisch an

Weil ich den Weg zurück nicht finden kann

Es ist noch Zeit, doch nicht mehr viel

Ist vielleicht alles nur ein Spiel?

Bin nicht sicher, ob ich kann gewinnen

Werd ich den Dämonen entrinnen?

Die Zeit läuft ab, es ist soweit

Es ist das Wahre, das in mir schreit

Ich spüre nun das echte Leben

Und weiß jetzt, ein Wunderland soll es nicht geben.

Copyright: Ines Huber