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Schreibe dein neues Kapitel…

„Was bisher geschah“… Diesen lästigen Start unserer Lieblingsserie kennen wir wohl alle und spielen wir nur zu gern weiter. Zu sehr möchten wir nach dem Cliffhanger der Folge davor wissen,  was weiter passiert. Ich muss mir gerade vorstellen, dass es möglich wäre, unschöne Szenen unseres Lebens schneller vorzuspulen und jene Momente, die wir  länger genießen mochten, zu  pausieren oder in Zeitlupe ablaufen zu lassen. Kurz kommt mir der Gedanke, wie meine  letzten Jahre dann wohl ausgesehen hätten.

Mein Jahr 2019 endet in der Natur mit einer Wanderung und läutet gleichzeitig die frischen 12 Monate ein:

Ein paar der Vorsätze und Fetzen davon, die mir im Kopf herum schwirren:

Ich werde noch fitter werden

Ich gönne mir mehr Egoismus

Ich mache mehr von den Dingen, die glücklich machen.

Zugegeben hört sich ein wenig nach Einheitsbrei an und klingt nach generischen Vorsätzen, bei denen man ohnehin weiß, man würde sie brechen. Doch ist nicht unser Leben immer eine Mischung aus Planung, Struktur und Willkür? Vielleicht versuche ich stattdessen gelassener zu werden und lasse mein Leben auch mal neue Wege einschlagen?

Das ist das Schöne und Schockierende zugleich: keiner kann uns zu unserem Leben und auch nicht zu den nächsten 12 Monaten spoilern.

Auf ein gutes neues Jahr für uns alle.

Eure Rox

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Auf zur Energietankstelle

Der innere Alarm läuft wohl bei jedem anders ab, bei manchen ist es ein leises Ticken, bei anderen wiederum ist es ein schrilles Kreischen, das binnen Sekunden abgestellt werden sollte, ehe man den Verstand verliert.

Ich nahm weder ein Ticken, noch ein Kreischen wahr, es war eher ich als Person, die aus der Haut fuhr und zu kreischen begann, da meine Geduld am Ende war und ich bemerkte, wie ich emotional wurde und es mir schwer fiel, neutral und sachlich zu bleiben.

Die Beherrschung verlieren ist keineswegs ein schönes Gefühl und ich stellte fest, dass ich Grenzen aufzeigen musste, sich an meiner Energie und an meinen vollen Tanks zu bedienen, das musste aufhören. Ich überlegte, was ich am Wochenende tun könnte, um meine Batterien wieder aufzuladen. Die Entscheidung stand relativ schnell fest, ich plante eine Wanderung inklusive Hüttenübernachtung, mit im Gepäck meine beste Freundin. Kurz vor Jahresende hatten wir es uns zum Ritual gemacht, unser Jahr revue passieren zu lassen, normalerweise war es im Zuge einer Laufrunde, dieses Jahr hatten wir uns für eine ausgedehnte Wanderung entschieden.

Ich merkte, wie sich mein Herzschlag beruhigte und ich ruhiger wurde und ich mein Leben ganz plötzlich wie von Außen betrachten konnte. Jede von uns erzählte ihre Geschichte der letzten 12 Monate und als es zu schneien begann, fand ich es so kitschig schön, dass sich meine Augen mit Tränen füllten.

Ich fasste einen Entschluss, mein Leben gehörte mir und ich sollte mich nicht dauernd nach anderen richten oder mich mit Negativität beeinflussen lassen. Klar, einen Entschluss zu fassen, ging leicht, doch ihn durchzusetzen, verlangte Stärke, Durchsetzungsvermögen und auch regelmäßige Reflexion.

Was mir die Wanderung wieder mal vor Augen geführt hat war: Wir sind keine einsamen Wanderer in unserem Leben und ich bin froh, eine handvoll Wegbegleiter zu haben, die mit mir an meiner Seite gehen, und zwar bei Wind und Wetter.

Bis dann.

Eure Rox

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Heute MUSS ich nicht

Struktur gibt uns oft Halt, sei es in der täglichen Routine im Privatleben oder im Job, wir benötigen sie, damit uns der Tagesablauf leichter von der Hand geht. Es gibt uns ein sicheres Gefühl, wenn wir die Kontrolle über das Geschehen behalten und meist zu 80% prophezeien können, was in welcher Form geschehen wird. Auch ich bin hier keine Ausnahme. Die goldene Mitte oder das oft herbei geträumte „Mittelding“ ist wie so oft das Ergebnis, das wir anstreben.

Meine letzten Wochen hatten zu viel von „Du musst“ und zu wenig von „Ich will“. Ich musste in der Arbeit Leistung erbringen, fokussiert sein und von Montag bis Freitag immer dasselbe Level an Qualität abliefern. Auch privat sollte ich verfügbar sein, meine sozialen Kontakte wollten gepflegt werden und zu guter Letzt erfüllten sich auch die lästigen Pflichten noch nicht von selbst. Die Wochenenden wurden dazu genutzt um Freunde und Familie zu besuchen und die Wohnung auf Vordermann zu bringen. Die letzten Wochen hatte ich das Gefühl die Arbeitswoche hätte 6 Tage und das Wochenende hielt nur mehr einen Tag zum Abschalten bereit.

Wie ein kleines Kind auf Weihnachten hatte ich mich die letzten Wochen auf 4 Tage Italien gefreut. ENDLICH konnte ich 4 Tage machen, wonach mir der Sinn stand und es existierte kein Plan, keine Uhr und keine Verpflichtungen. Am allermeisten genoss ich, dass ich in den Tag hineinlebte und nicht wusste, wie spät es war und meistens auch nicht, was die nächsten Stunden passieren würde. Der Urlaub endete mit einem Abend, den wir tanzend in einem Club verbrachten – auch hier bemerkte ich, wie entladend und entspannend 3 Stunden tanzen sein können 🙂

Nun bin ich wieder im Alltag angekommen, ich verwende bewusst die Formulierung „stecke fest“ nicht, denn ich habe die letzten Tage reflektiert und festgestellt, wie schnell es geht, dass wir uns in Wochen wiederfinden – die wir zwar selbst gestalten können – die uns aber ziemlich schnell aus dem Ruder laufen können. Ich bin selbst für meine Wochen verantwortlich und wer hindert mich daran „NEIN“ zu sagen? Wer hindert mich daran mir einen entspannten Abend alleine zu gönnen? Niemand. Wir selbst stehen uns viel zu oft im Weg, wir möchten überall dabei sein, es jedem Recht machen und wundern uns, dass Körper und Seele bei dem Tempo irgendwann nicht mehr mithalten können.

Morgen werden ich den Tag mit einer Radrunde starten und danach spontan entscheiden, wonach mir der Sinn steht. 🙂

Bis bald. Eure Rox

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Power of the Pack – die Macht des Frauenrudels

Es ist ein Klischee und dieses bewahrheitet sich leider viel zu oft. Eine Gruppe von Frauen, die die Köpfe zusammenstecken und mit schneidenden Blicken ihr Opfer begutachten und es regelrecht in Gedanken zerfleischen. „Seht euch die an, die denkt doch sie wäre etwas Besseres“, das sind nur wenige der Sätze, die wir oberflächlich vor uns hin denken oder gar oft aussprechen. Warum müssen wir uns immer vergleichen und mit anderen messen? Warum müssen wir immer den Wettbewerbsgedanken mit uns tragen?

Ich habe am eigenen Leib erfahren, dass wir Frauen uns etwas Gutes tun, wenn wir uns gegenseitig ermutigen, Komplimente machen, zuhören und auch die jeweiligen Schwächen annehmen. Doch das war nicht immer so, vor etlichen Jahren hatte ich beruflich mit einer Frau zu tun, die nichts als Neid und Missgunst empfand und bei jeder Gelegenheit versuchte, mich schlecht dastehen zu lassen, wurde ich gelobt oder befördert, fand sie dafür nur abwertende Worte oder versuchte mich bei meinem damaligen Chef schlecht zu machen. Dieses Verhalten hat lange an mir genagt und mich unsicher werden lassen. Die Situation war neu für mich, da ich mich mit meinen Arbeitskollegen gut verstand und bei unterschiedlichen Meinungen immer meine diplomatischen Fähigkeiten anwandt. Ich verstand nicht, was sie gegen mich hatte und noch weniger verstand ich, warum sie nicht damit aufhörte mich fertig zu machen. Irgendwann ging mir ein Licht auf und ich realisierte, dass sie nur mit sich selbst unzufrieden war und unsicher, da war etwas an mir oder in meinem Leben, das sie gerne hätte und so äußerte sie ihren Unmut. Als ich damals gekündigt hatte, habe ich lange mit dem Gedanken gespielt, mit ihr das Gespräch zu suchen und ihr meine Sicht der Dinge darzulegen, aber so schnell der Gedanke aufkam, so rasant war er auch wieder abgebogen – es hätte ja doch nichts gebracht, sie hätte es nicht verstanden und noch weniger zugegeben, dass ich Recht mit meiner Annahme hatte. Sie lief weiter mit ihrer Fassade durch die Gegend und das würde sie sicher nicht wegen eines Gesprächs mit mir aufgeben.

Heute sehe ich, wie ich mich fühle, wenn ich Lob oder konstruktives Feedback von Kolleginnen erhalte, an dem ich wachsen kann. Ich wiederum versuche es auch gleich zu tun. Auch im Privatleben sollten wir danach streben, die Schwester und die besten Freundinnen dicht bei uns zu halten. Lasst uns von einander lernen und lasst uns gemeinsam besser werden. Es ist doch viel schöner unsere Energie auf schöne Dinge zu richten 🙂

Bis bald.

Eure Rox.

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Wie wir uns wehren abzustumpfen

Je älter wir werden, desto dicker wird die Haut, manch einer hat begonnen sich Stacheln wachsen zu lassen, die sich ab und an zeigen und meistens dann auch jene Menschen verletzen, die oft nur Gutes im Sinn hatten. Je mehr wir enttäuscht werden und Ungerechtes am eigenen Leib erfahren oder um uns herum wahrnehmen, desto abgebrühter werden wir. Unlängst habe ich mich gefragt, ob ich das möchte? Mache ich mir damit selbst einen Gefallen, anderen zu misstrauen und permanent ans Schlechte und Negative im Menschen zu denken?

Mit der Masse oder gegen den Strom?

Ich habe die Antwort auf die Frage für mich gefunden und sie ist – so wie vieles im Leben – eher ein Mittelding zwischen „Ich bin vorsichtig“ und „ich verteufle nicht gleich alles und jeden“. Eine Situation kann nicht immer 1:1 mit einer anderen verglichen werden und muss oft auch erst analysiert werden um angepasst darauf reagieren zu können. Gerade das Leben in der Großstadt lässt einen irgendwann anders werden, man wird zum Großstadtmenschen – eine Spezies, die eher ablehnend und ignorant durchs Leben geht. Menschen, die lächelnd in der U-Bahn stehen, werden als verrückt abgestempelt und gemieden – ja nicht Blickkontakt wechseln und um Himmels Willen schon gar kein Gespräch beginnen.

Seit ich zumindest 5 Tage die Woche in der Großstadt lebe und mir dieses abgebrühte Verhalten eher widerstrebt, kämpfe ich gegen meine schleichende Verwandlung an. Nein, ich möchte nicht schnaubend in der U-Bahn stehen und um mich herum alle mit schneidenden Blicken töten – Nein, das widerstrebt mir und entspricht nicht meinem Wesen. Stattdessen wundere ich mich, warum es komisch oder eigenartig eingestuft wird, wenn man zum Beispiel einer Wildfremden sagt, dass sie eine hübsche Tasche trägt oder ihr die Frisur optimal stehe. Schade, dass sich diese positiven Züge nicht durchgesetzt haben, denn es sind wie immer im Leben die kleinen Dinge, die doppelt geschätzt werden. Ich starte meinen Tag wesentlich fröhlicher und ausgeglichener, wenn ich mir 45 Minuten für einen Pre-Work-Lauf genommen habe oder ich eine humorvolle Unterhaltung in der U-Bahn mitbekommen habe und ich grinsend Blickkontakt wechsle, der dann auch noch in positiver Weise erwidert wird.

Sich über kleine Dinge im Leben freuen zu können, bedarf eigentlich nicht viel aber doch zumindest der Auseinandersetzung mit sehr mächtigen Begriffen (Vergangenheit, Glück, Wer bin ich), der man sich erst einmal stellen muss. Ich selbst habe meine „Schatzkiste“ sozusagen auch erst dann ausgegraben, als ich begonnen habe mehr Bewegung zu machen und mich intensiv mit meinen Gedanken und Gefühlen auseinanderzusetzen.

Wie lernst du dich über ein Herz in einer Walnuss zu freuen? 🙂 

  • Lerne für den Moment aufgeschlossen zu sein und verweile nicht zu oft in den Negativ-Spiralen, die sich in deinem Kopf abspielen.
  • Lerne mit offenen Augen durchs Leben zu gehen, vermeide den Tunnelblick
  • Sei aufgeschlossen, tausche dich mit anderen aus und versuche von anderen zu lernen
  • Sei mutig und entwickle dich stetig weiter; bleibt nicht immer in deiner Komfortzone
  • Sei gut zu dir und pflege die Beziehung zu dir selbst. Tu dir Gutes und achte darauf, dass du glücklich bleibst

Die Liste könnte ich glaube ich ewig weiterführen, dieses Thema liegt mir sehr am Herzen, denn am Ende sind es immer die kleinen Dinge, die uns ein Lächeln ins Gesicht zaubern oder uns mit dem Moment verschmelzen lassen.

Bis bald.

Eure Rox

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Das After-Yoga Gefühl

Ich schließe die Tür des Yoga Studios hinter mir, mein Körper fühlt sich fit ein, gedehnt und mein Geist so als wurde er gestreichelt und 90 Minuten gut behütet. Am 45-minütigen Heimweg ärgere ich mich weder über Dinge, die mich davor belastet hatten, noch lass ich mich in negative Spiralen fangen. Müsste ich das Gefühl, das ich nach jeder Stunde habe, mit einem Bild vergleichen, würde ich folgendes sehen: Es ist ein schöner Septembertag, ich bin mit einer leichten Weste bekleidet unterwegs, die Sonne scheint, ich bleibe kurz stehen, lasse mir die Sonne ins Gesicht scheinen, ich blicke durch die Bäume hindurch, nichts lässt mich abschweifen, an heutige, morgige Pläne  oder an Vergangenes denken. Ich habe das Gefühl im Hier und Jetzt angekommen zu sein.

Ich stelle fest, je mehr um uns herum passiert, je mehr wir unterwegs sind, desto mehr sehnen wir uns nach langweiligen Abenden zu Hause, an denen wir spontan entscheiden können wonach uns ist und selbst wenn wir einfach alleine bleiben, was ist schon dabei? Wir sollten uns auch in unserer eigenen Gesellschaft gut fühlen, diese Beziehung muss aber selbstverständlich auch erst aufgebaut werden und gewissermaßen reifen. Dazu sollten wir auch wissen, was uns glücklich macht, denn womit wollen wir uns unsere kostbare Zeit vertreiben, wenn laut Kalender mal nichts ansteht?

Ich für meinen Teil bin unglaublich froh, dass ich zum Schreiben gekommen bin und liebe diese Art mich auszudrücken. Ich bin auch dankbar dafür, dass es Menschen gibt, die ab und an diese Zeilen lesen.

Namaste 🙂

Alles Liebe.

Eure Rox

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Persönlicher Jahresrückblick im Schnellraffer

Nicht real, ein wenig wie im Film, als würde der Bösewicht teuflisch zu lachen beginnen, während er mit den Fingern zu schnippen beginnt. Sekunden später wache ich auf und stelle fest, das Jahr ist um. Wo sind die 12 Monate hin und warum geht die Zeit von Jahr zu Jahr schneller um?

Mein Jahr hat begonnen mit meinem 30er, gefolgt von einem persönlichen Schicksalsschlag, der mich nachdenklich stimmte. In den ersten drei Monate lief somit eher das Programm „Einfach funktionieren“ und hoffen, dass die Phase bald wieder vorüber ist.

Ab April gab es einen Höhenflug auf der Arbeit und es begann langsam Spaß zu machen, die ersten Dienstreisen standen an und ich hatte endlich die Möglichkeit Erfahrungen zu sammeln. Privat ging es mir gut, mich zog es in die Natur und das Wandern verschaffte mir schöne Auszeiten.

Ab Mai wurde es wieder schwierig, ich musste mir eingestehen, dass mir die Arbeit keinen Spaß machte und ich die Firmenkultur, wie sie gelebt wurde, nicht für gut empfand. Es dauerte aber bis ich den Entschluss fasste – bereits nach einem Jahr – wieder zu kündigen. Was mir zu dieser Entscheidung verhalf, waren ehrliche Gespräche und auch Feedback von Arbeitskollegen, die ich lieb gewonnen hatte.

Ich kündigte im August und fuhr dann 2 Wochen auf Urlaub, die beste Entscheidung überhaupt, ich hatte die Zusage des neuen Arbeitgebers und bin mit freiem Kopf und mit meiner besten Freundin in den Urlaub geflogen. Ein Kapitel wurde beendet und der Urlaub läutete das neue ein.

Die letzten drei Monate haben mich beruflich wieder wachsen lassen, Aufgaben, die mir Spaß bereiteten und mir auch lagen, verhalfen mir wieder zu mehr Selbstbewusstsein. Ich wurde wieder die Alte. Auch stelle ich fest, dass diese drei Monate gefühlt noch viel schneller vorbei gezogen sind. Wenn ich mir den Beitrag nun so durchlese, realisiere ich, dass mein Jahr 2018 wieder sehr geprägt vom Thema „Job“ war. Fürs nächste Jahr wünsche ich mir in der Hinsicht Ruhe und Stabilität 😀

Ich krame meinen Jahresziele Zettel von 2018 raus, überfliege ihn schnell und komme zum Entschluss, dass viele kleine Dinge im Leben, die Halt geben und auf dies auch ankommt, gut funktioniert haben:

  • Ich habe viel gelesen
  • Ich hatte sehr intensive gute Zeiten mit meinen Lieben
  • Ich war viel in der Natur
  • Ich war regelmäßig laufen, auch wenn der Plan mit den Halbmarathons nicht ganz aufging
  • Ich hab mich im Yoga verbessert
  • Ich habe mich bewusst ernährt und mehr auf das geachtet, was ich esse
  • Ich habe regelmäßig gebloggt und das Texten genutzt um mir selbst zu helfen 😉
  • Ich habe mehr auf mich und mein Bauchgefühl geachtet

Ich hoffe euer Jahr ist gut verlaufen und es gibt viele Dinge, auf die ihr stolz seid. Ich werde mir definitiv wieder grobe Ziele für 2019 setzen.

Alles Gute im neuen Jahr und danke für alle, die ab und an Beiträge von mir lesen.

Eure Rox

 

 

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Abhaken und gut fühlen

Es ist Freitag 15 Uhr, das letzte Häkchen auf der To Do Liste wurde gemacht, du fühlst dich gut, das Wochenende hast du dir verdient. Kurzer Blick auf deinen privaten Kalender, mal gucken was so ansteht die nächsten 48 Stunden Freiheit.

Du hetzt dich zum Weihnachtsshopping, kramst nach der Liste auf der sich alle Wünsche befinden und hakst sie gedanklich nach und nach ab. Anschließend erledigst du den Einkauf damit du die nächsten 48 Stunden keine Gedanken an lästige Pflichten wie Lebensmitteleinkäufe verschwenden musst.

Nach 2 Stunden kommst du kaputt zu Hause an wo die Haushalts-To-Do Liste auf dich wartet. Genau hier ist der Punkt wo ich mich frage ob es überhaupt ein Leben ohne diese lästigen Aufgabenlisten gibt. Mir scheint wir finden sie in jedem Bereich wieder und wir sind gewohnt sie abzuarbeiten wie wir es auch als anständige Angestellte gelernt haben. Ich hab ein wenig gemischte Gefühle, einerseits brauche ich diese Ordnung und Struktur so habe ich das Gefühl ich behalte die Kontrolle und andererseits fühle ich mich gefangen und ständig getrieben. Wo bleibt die Flexibilität und Spontanität? Wo bleibt das im Hier und Jetzt Leben, wenn alles immer geplant ist und sogar oft mit Dauer versehen weil man sonst zum nächsten Termin zu spät erscheinen würde?

Wäre ein Leben ohne To Do Listen Anarchie oder fahrlässig oder gar chaotisch und kopflos? Vielleicht macht es uns auch glücklicher? Ich spiele mit dem Gedanken es mal wieder für ein Wochenende auszuprobieren so ganz ohne Pläne und Verpflichtungen.

Es ist Arbeit und gar nicht so einfach sich nicht von der erlebnissüchtigen und leistungsgetriebenen Gesellschaft mitreißen zu lassen. Sich zu beugen ist jedoch für mich auch keine passable Alternative, man brennt auf kurz oder lange aus. Wir müssen nichts was wir nicht möchten und sich nicht richtig anfühlt. „It’s ok to not do it all“

Eure Rox

Foto: Stacie Swift (instagram @stacieswift)

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„Be a good person but don’t waste time to prove it“ (Manas Disoriya)

Haben wir es nicht alle schon mal erlebt? Wir blicken in enttäuschte Gesichter, wir werden mit Distanz bestraft oder mit schnippischen Aussagen beworfen? Instinktiv kommen bei uns Selbstzweifel auf, wir haben das Gefühl etwas Falsches getan zu haben. Daraus wird oft schlussgefolgert: „Ich bin kein guter Mensch.“ Manch einer reflektiert, andere wiederum haben wohl bei der Geburt ein bisschen zu viel Selbstvertrauen in die Wiege gelegt bekommen und stellen nicht einmal annähernd das eigene Verhalten in Frage. Die Frage, die sich mir in diesem Zusammenhang stellt, ist: Wollen wir uns selbst als eine gute Person betrachten oder dass unsere Mitmenschen uns für eine halten?

Der Mensch sehnt sich nach Bestätigung und Wertschätzung. Ist uns jemand wohlgesonnen, könnte es im weitesten Sinne bedeuten, dass wir als guter Mensch gesehen werden. Sätze wie: Ich bin okay, ich bin ein guter Mensch“ fühlen sich für uns gut an und für viele Menschen ist es das Non-Plus-Ultra ein guter Mensch zu sein und sich am Ende des Tages im Spiegel betrachten zu können und sich nicht zu wünschen jemand anders zu sein.

  • Warum reicht uns oftmals nicht unsere eigene Beurteilung aus, um uns innerlich zu loben oder uns im geistigen Auge einen Orden zu verleihen für eine spezielle Handlung?
  • Warum ist es nicht „gut“ und nicht gern gesehen, natürlichen Egoismus anzuwenden und sich bewusst Zeit für sich selbst zu gönnen und andere hinten anzustellen?
  • Warum fühlt es sich für uns oft nicht „gut“ an Entscheidungen zu treffen, die unserem seelischen Gleichgewicht gut tun? Warum wird dieses Verhalten oft als egoistisch und schlecht dargestellt? Für mich wird die Zeit mit mir selbst immer knapper und gleichzeitig immer wertvoller.

Die Antwort auf meine Fragen ist eigentlich ganz simpel: Weil wir der Bestätigung von Außen mehr Gewicht geben, wir harmoniebedürftig sind, nicht anecken wollen und als „gut“ betrachtet werden wollen, koste es was es wolle, selbst, wenn wir uns selbst hinten anstellen und unsere seelische Balance gefährden.

Je älter ich werde, desto mehr beschäftige ich mich mit dem Thema ‚Selbstreflexion‘, dabei stelle ich auch immer wieder fest, dass diejenigen, die es bitter notwendig hätten ihr Verhalten zu hinterfragen, meist die Menschen sind, die mit Scheuklappen herumlaufen und sich wundern, warum die Welt voller Idioten ist.

Bis bald,

Eure Rox.

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„Focus on how to be social, not on how to do social“ (Jay Baer)

Vielleicht habt ihr den letzten Beitrag gelesen, er diente mir quasi als offizielle Selbsterkenntnis, kein Leugnen mehr und kein Schönreden. Ich hatte vermehrt das Gefühl meine kostbare Zeit mit Social Media zu verschwenden, das mir weder einen schöneren Alltag bereitete, noch mich sonst irgendwie weiterbrachte. Time is running und wir sollten sie besser mit positiven, freudigen Gedanken verbringen.

Mein Fazit war: Es muss sich etwas ändern, ICH muss mich ändern. Kleine Schritte bringen uns ja bekanntlich zum Erfolg und genau das hatte ich vor. What’s App, Facebook etc. zu löschen, erschien mir zu radikal und nicht sinnvoll. Ich wollte einen Weg wählen, der mich auf die Dinge fokussieren lässt, die mir gut tun, trotzdem aber ab und an die Möglichkeit zu haben ein wenig „social zu tun“ und sich nicht komplett auszugrenzen.

Gesagt getan: Den Weg in die Arbeit verbringe ich nun die letzten Tage damit Podcasts zu hören und Bücher zu lesen (dafür dass ich anfangs ein Kindle-Gegner war, hab ich mich ganz schön in dieses Teil verliebt ;)). Podcasts höre ich zu Themen, die mich interessieren und gleichzeitig bilden, meist dreht es sich um Gesundheit, Psychologie oder Sport. Ist es nur eine neue Theorie oder eine Abkürzung, die ich gelernt habe, sogleich fühle ich mich wohl und bin motiviert für den bevorstehenden Büroalltag.

Facebook und Instagram liegen nun nicht mehr auf meiner ersten Seite am Smartphone und siehe da, es hat sich viel gebracht – ab und zu sehe ich was es Neues gibt, aber das Verlangen nach „Frischfleisch“ hat sich enorm verringert. Lediglich What’s App bereitet mir immer wieder Kopfzerbrechen, ein Missverständnis jagt das andere und wir haben irgendwie verlernt zu telefonieren, außer mit den älteren Generationen, die What’s App nicht bedienen können. Viel mehr würde ich mir wieder eine Welt wünschen, in der sich Freunde telefonisch melden und die wilde, teilweise unnötige Schreiberei verschwindet.

Es ist schön, wenn wir die Zeit, die wir mit uns alleine verbringen können, sinnvoll nutzen, dabei geht es darum den Fokus auf unser Innenleben zu richten und Abstand vor dem Vergleichen mit Anderen zu nehmen 🙂

Alles Liebe!

Eure Rox.