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Der Wald als Therapeut

Die Tatsache, dass das Wochenende angebrochen ist, ist eigentlich genug Grund um gut gelaunt zu sein, doch was mich an diesem jenen Samstag noch mehr erfüllt, ist, dass die Sonne scheint und die Vorfreude auf meinen Wochenendlauf durch meinen Lieblingswald ins Unermessliche steigt.

Rasch ziehe ich mir die Laufschuhe an, überlege kurz wie viel Schichten wohl Sinn machen und begebe mich auf den Weg – mit im Gepäck meine neue Polar-Tracking Uhr, die auch zum ersten Mal zum Einsatz kommt. Es ist kalt, doch die Sonne beginnt langsam stärker zu werden und wärmt auch mich bei meinem 70-minütigen Lauf. Es ist definitiv der erste Lauf seit Langem, der Spaß macht und mich voll und ganz ablenkt und vergessen lässt, was im Alltag so rund um mich passiert.

Ein längerer Abschnitt führt mich durch den Wald und lässt mich kurz in mich hineinlächeln – das Leben macht Spaß und wir sollten den Moment und das Hier und jetzt mehr genießen und schätzen. Ich bin dankbar dafür, dass ich diesen Gedanken habe und so schließe ich mit mir selbst den Pakt, mich weniger zu stressen und wieder mehr das Hier und Jetzt zu schätzen, nicht immer in der Vergangenheit oder Zukunft zu verweilen. Zugegeben ich werde mich oft ermahnen und erinnern müssen, aber Pakt ist Pakt 🙂

Wie gehts mir bisher?

  • Ich fühle mich, als wäre ich an der Abzweigung richtig „abgebogen“
  • Sport tut mir allgemein gut, das körperliche Auspowern hilft in schwierigen Situationen
  • Ich entscheide mich oft bewusst gegen Dinge, die mir aktuell nicht gut tun oder mich eher stressen würden

Wie gehts euch in den Wintermonaten? Kommen euch auch vermehrt Gedanken in den Sinn, die euch durch die lange und kalte Jahreszeit helfen?

Eure Rox

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Weil in der Natur nichts das ganze Jahr über blüht …

Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr auf der Suche seid, nach einer Beschreibung für euer aktuelles Seelenleben bzw. nach aufmunternden Worten in einer beschwerlichen Situation und ihr plötzlich genau die Sätze lest, die euch aus der Seele sprechen? Tja, dieses Gefühl hatte ich vergangene Woche als ich dieses Zitat auf Pinterest gefunden habe oder besser gesagt, die passenden Worte meinen Weg gekreuzt haben.

Hätte mich vor einem Jahr jemand zu meinem Befinden befragt, hätte ich gestrahlt und wohl nicht viel mehr erwidern müssen, meine leuchtenden Augen hätten den Rest mitgeteilt. Vor genau 365 Tagen schien mir die Sonne in Thailand ins Gesicht und wir lebten in den Tag hinein, ganz ohne auf die Uhr zu sehen oder irgendwelchen lästigen Verpflichtungen nachzukommen. Wir genossen eine wunderbare Zeit und exakt 365 Tage später dann die Bewährungsprobe, so als würde sich jemand ganz oberflächlich die Frage stellen „Wir wissen sie kann entspannen, doch wie geht sie mit schwierigen Situationen um?“

Und nun steh ich hier und wünschte mir, ich könnte die Zeit zurückdrehen. Aktuell fühle ich mich wie ein Baum Anfang Oktober, der im stürmischen Wind all seine Blätter verliert. Doch weil in der Natur nichts das ganze Jahr über blüht, wird meine Zeit bestimmt wieder kommen, in der die leuchtenden Farben meiner Blüten andere blenden.

Bis bald.

Eure Rox.

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Die Prophezeiung des Glückskeks

„Na mach ihn schon auf“ – die Augen meiner Freundin taxieren meine Finger wie ich vorsichtig den Glückskeks öffne, sie ist wohl genau so neugierig wie ich, was das neue Jahr für mich denn laut dem Glückskeks so alles bereithält. Ich lese den Satz, halte inne, grinse und lese ihn anschließend nochmals laut vor. Innerlich wische ich mir den Schweiß von der Stirn und bin erleichtert, dass die Prophezeiung so neutral ausfiel. „Genießen Sie eine Woche auf Wolke sieben“ lautete mein Satz für 2018. Im Nachhinein betrachtet, muss ich mir eingestehen, dass der Mensch eigenartig ist, warum interessiert uns denn was ein industriell hergestellter Glückskeks mit zufällig vorgedruckten Sätzen uns zu sagen hat? Theoretisch nichts, aber wenn der Satz gut ausfällt, sind wir zufriedener.

Warum benötigen wir einen Glückskeks der uns vorhersagt, wie das kommende Jahr wird?

Meiner Meinung nach, benötigen wir etwas zum Festhalten, am besten eine Bestätigung. Im Idealfall natürlich nicht in der Form eines Glückskeks. Die Vorsätze werden oft zu vorschnell wieder verworfen. Das Bild in der Gesellschaft ist auch sehr negativ geprägt, es hat oft den Anschein, als dürfte man seine Vorsätze nicht halten.

Wir sollten bereits in den letzten Monaten des Vorjahres in uns gehen und gedanklich an den Vorsätzen fürs nächste Jahr arbeiten. Bei mir gab es immer wieder 2-3 Themen, die sich wiederholten. Sie störten mich innerlich und ich weiß, dass ich sie für meinen Seelenfrieden ändern muss bzw. lernen muss, sie zu kontrollieren.

Wie gelangen wir zu unseren Zielen und wie erreichen wir sie?

Ich möchte es mir am ehesten mit einem Bild verinnerlichen. Die Ziellinie in Rot stellt das Ende des Jahres 2018 dar und wir stehen aktuell im Startbereich, rücken unsere Kleidung zurecht, schnüren die Laufschuhe fester und bereiten uns mental auf den Start vor. Laufen wir am Beginn zu schnell weg, geht uns bereits nach 40 Minuten die Puste aus, das würde bedeuten, wir verlieren ab der Hälfte des Laufs an Tempo. Starten wir gemächlich, so wie es uns gut tut und wir auch noch die Umgebung und die Natur genießen können,  haben wir bei der Mitte immer noch die Möglichkeit einen Zahn zuzulegen.

Mir hat es geholfen, mir klar zu werden, was mir in Themen wie: Arbeit, Sport, Ernährung, Beziehungen, Freizeit, etc. wichtig ist und mir jeweils kleine, messbare Ziele zu definieren – aber es soll ja nicht ausarten und basiert natürlich auch alles auf Freiwilligkeit 😉 – es gibt kein Richtig oder Falsch. Nach ein paar Wochen sollten wir mal reflektieren, ob wir uns noch am richtigen Weg zu unseren neu gesetzten Zielen befinden. Vielleicht sind wir aber auch so frei, den RESET Knopf im Februar zu drücken und wir definieren neue Ziele, weil wir im alten Jahr nicht klar dachten und zu viel Sekt intus hatten 😉

Mal sehen, was uns das neue Jahr bringt.

Wünsche euch allen alles Gute im Jahr 2018.

Eure Rox

 

 

 

 

 

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Wo ist denn der Knopf für die innere Motivation?

Einmal die Woche ist es mir passiert, ER hat wieder zugeschlagen, der Schweinehund. In letzter Zeit sehe ich ihn öfters, manchmal huscht er an mir vorbei manches Mal macht er sich neben mir breit und weicht nicht von meiner Seite. Ich denke auch er spürt es, wenn jemand besonders empfänglich für ihn ist, reibt sich die „Pfoten“ und freut sich, auf ein gefundenes Fressen. Ich war doch so motiviert am Vorabend. Die Vorstellung vor dem Arbeitstag laufen zu gehen, fand ich schön. Ich dachte an einen sonnigen, zugegeben sehr kühlen Mittwoch Morgen, freute mich aber darauf. Am besten noch neue Musik mit auf die Route nehmen und der Tag kann eigentlich nur gut werden oder?

Als am Mittwoch um 6 Uhr 40 mein Wecker klingelte und ich die Augen öffnete, war nichts von der Motivation vom Vorabend mehr vorhanden. Es war finster und nass draußen und unter meiner Bettdecke war es warm und gemütlich. Ich haderte mit mir, stellte den Wecker 15 Minuter weiter, nur um, als er erneut klingelte, festzustellen, dass sich an meiner Lustlosigkeit nicht viel verändert hatte. Ja, ich gebe es zu, ich hab weiter geschlafen und es auf den nächsten Tag verschoben, da wäre dann auch sicher das Wetter besser. Dicht an mich gekuschelt, der Schweinehund mit einem Grinsen im Gesicht. Er hatte es geschafft, ich war bei ihm geblieben.

Ich versuchte es so hinzunehmen, Donnerstag ist ja auch noch ein Tag. Den Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ wollte ich nur ungern imitieren, daher lief es am Donnerstag Morgen besser als am Tag davor. Die Sonne empfing mich und ich begann mich langsam umzuziehen und mich gedanklich auf die Laufrunde vorzubereiten, sozusagen einzustimmen. Als ich aus dem Schlafzimmer ging, erhielt ich einen vorwurfsvollen Blick vom Schweinehund. Ich denke, er ist kurz davor, die Beziehung zu beenden, zutiefst enttäuscht ist er von meinem Entschluss.

Ich startete meine Runde und fror mir buchstäblich den Hintern ab. Doch die Sonne begann zu scheinen und mit jedem Meter mehr den ich lief, begann ich innerlich breiter zu lächeln. Langsam wurde mir wärmer und ich konnte auch nicht widerstehen, Fotos zu machen, als hätte ich die Sonne seit Monaten nicht mehr gesehen. Zuhause angekommen, zog ich meine Laufschuhe aus und fühlte mich gut, ich war stolz, mich überwunden zu haben und die Bewegung tat mir gut.

Warum schaffen wir es an manchen Tagen uns zu überwinden und uns stückweit auszutricksen und an manchen wollen wir nicht mal einen Zeh aus dem Bett strecken? Ich denke jeder Mensch hat seine eigenen Motivatoren – meiner war an diesem Morgen die Sonne, ich wollte sie unbedingt wiedersehen und das wars mir wert 🙂

Eure Rox.

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Pendel

~ Dein Herz ist ein Pendel, es schlägt und schlägt aus. Solang’s sich bewegt, bewegst du dich auch. Dein Herz ist im Wandel, wann immer du glaubst, du wärst am Boden, zieht’s dich nach oben. Lass es noch weiterschwingen, es wird dich weiterbringen. Das Herz ist ein Pendel. Es schlägt und schlägt aus.~

(Yvonne Catterfeld)

Bist du mutig genug, um dich auf den Wandel einzulassen? Das Pendel loszulassen? Damit es schwingen kann, und noch höher schwingt?

Kogong. Kogong. Ich lass jetzt los …

Deine Keks