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Das Gehirn im Chill-Modus?

Unser Gehirn scannt nach Katastrophen und möchte auf zukünftige Gefahren vorbereitet und ausreichend dafür gewappnet sein. Je mehr ich mich mit diesem Thema beschäftige, desto eher verstehe ich, warum die meisten Menschen sich aufs Negative in ihrem Leben fokussieren. Es ist ein Leichtes das Leben als ein halb leeres Glas anzusehen. Kompliziert wird es erst dann, wenn wir gegen unser eigenes Gehirn arbeiten und gegen sein natürliches Verhalten ankämpfen.

Uns allen kommen Sätze, wie jene bekannt vor:

Du musst durchs Leben hasten und keiner hilft dir oder hält dich auf?

Wir sind unglücklich und fühlen uns der Situation ausgeliefert.

Ich bin unzufrieden und kritisiere mich andauernd selbst. Warum mache ich mir mein Leben selbst zur Hölle?

Sie sind anderen alles neidig und versprühen ihren Missgunst wann immer sie können.

Du bewertest und bist ängstlich. Wovor versteckst du dich?

Wir streiten und hassen uns. Warum kämpfen wir gegeneinander?

Ich bin mit mir unzufrieden, wenn ich meine To Do Liste nicht schaffe. Warum habe ich dann das Gefühl, ich tauge nichts?

Ich bin dafür, und halte es für gesund und notwendig, dass wir jegliche Gefühle zulassen. Das bedeutet daher nicht, dass wir alle negativen Gedanken unterdrücken und verteufeln sollen. Auch sie haben ein Recht gelebt zu werden. Werden Gedanken und Gefühle zu oft weggeschoben, holen sie uns – wie ein wiederkehrender Albtraum – nur immer wieder ein. Es ist schon gut, dass wir ein katastrophisches Gehirn haben, das auf uns achtet und uns sicher durchs Leben bringen möchte. Nur, wenn es beginnt, unsere Gedanken permanent mit Negativität zu infiltrieren, dann wird ein Entkommen für uns fast unmöglich und ein Zusammensturz unseres inneren Systems wird immer wahrscheinlicher.

Wir sollten es uns zum Ziel machen, unser Gehirn viel öfter in einen Chill-Modus zu versetzen. Damit würde es lernen, dass die Welt nicht untergeht und wir nicht umgehend zur Beute eines Säbelzahn-Tigers werden.

Gutes Gelingen. Eure Rox

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Sonntagsweisheit

Es gibt Wichtigeres im Leben, als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen.

Mahatma Gandhi
Im Wald zur Ruhe Kommen
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Samstagsweisheit

Mach das Beste aus Pechsträhnen 🙃

Mit diesem Gedanken geht‘s ins Wochenende. Alles Liebe, Rox

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Ein wahrer Freund

Wahre Freunde sind rar. Je älter ich werde, desto mehr verstehe ich warum. Zum einen verändern wir uns als Individuen und die Schrittfrequenz, mit der wir durchs Leben laufen zu synchronisieren, ist schier unmöglich. Es ist wahnsinnig schwer neben unserem sehr fordernden Alltag, die notwendigen Energien zu mobilisieren, um unsere Freundschaften nicht nur am Leben zu halten, sondern sie auch zu pflegen, sodass sie wachsen und gedeihen.

Eine Bindung, in der beide Personen denselben Wert einnehmen, in der ein offener Austausch erwünscht ist und man einander durch Dick und Dünn begleitet. Das bedeutet wahre Freundschaft für mich.

Das Leben ist viel zu kurz, um unsere Zeit Personen zu schenken, die uns mit negativer anstelle von positiver Energie versorgen.

Freude empfinde ich, wenn ich mit dir beisammen bin.

Es ist eine Reise, auf der wir uns begleiten. Sowohl die Reise unserer Freundschaft, als auch unsere sehr individuellen Reisen als Personen.

Energisch können durchaus auch mal Diskussionen werden, die wir haben und miteinander ausfechten.

Wir unterrichten uns gegenseitig, eine Lektion lehre ich dich, das nächste Mal bist du mein Lehrer.

Auch ein Nein akzeptierst du, ohne mir im Nachgang ein schlechtes Gewissen zu machen.

Ich bin unendlich dankbar für dich.

Alles Liebe, Eure Rox.

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Tagesweisheit

Ich muss mir von mir selbst nicht alles gefallen lassen.

Viktor E. Frankl

Ab und an mal unseren Kritiker ausschalten, kann wahre Wunder bewirken 🙂

Alles Liebe, Rox

Foto Credit: pixabay/pixel2013