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Blumiger Duft sagt Hallo

Kennst du das Gefühl, langsam kriecht dir ein betörender, frischer und blumiger Duft in die Nase, der sich vertraut anfühlt und dir ein gutes Gefühl vermittelt? Die letzten Wochen habe ich ihn immer mal wieder wahrgenommen, doch so schnell er da war, entwich er mir auch wieder.

Bereits im Frühling und im Sommer letzten Jahres begann ich sensibel auf den Duft zu werden. Ich wusste nicht, wie ich ihn einordnen soll, nicht was er zu bedeuten hatte, noch wie ich angemessen darauf reagieren konnte. Wurde ich aufgefordert zu handeln? Als ich mich langsam an den Geruch gewöhnte, entschwand er mir wieder.

10 Tage ist es nun her, dass er permanent an mir klebt, ich rieche gut und mein Umfeld stellt dies ebenso fest. „Du wirkst verändert und glücklich“ Ja das bin ich und ich bin froh, dass ich das auch ausstrahle.

Der Duft der Veränderung hatte mich besucht, kroch durch die Nase in mein Innerstes und begann dort die Chemie wirken zu lassen. Wie ein Zauber wirkt er und sortiert vieles in uns neu.

Wann hast du diesen Duft zuletzt aktiv wahrgenommen? Hast du ihn ernst genommen und an dir gehalten oder ihn wieder verloren?

Alles Liebe, eure Rox ❤

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Mach die Kiste auf und füll sie mit Leben

„Unverhofft kommt oft“ oder „hör nur auf dran zu denken, dann wird sich bestimmt alles weisen“ – diese Sätze haben wir alle schon mal gehört oder uns selbst damit versucht wohl gesonnener oder zufriedener zu stimmen.

Schon seit längerem hatte ich das Gefühl aufbrechen zu wollen, den Lebensabschnitt in dieser Wohnung und in diesem Ort beenden zu wollen. Ich fühlte mich fast wie ein Reisender, der bereits Schuhe und Jacke anhat und jederzeit bereit ist, zu neuen Ufern aufzubrechen. In meinem Fall hat er aber beides griffbereit gehabt, es aber nie nach Draußen geschafft 😉

Nun sitze ich hier versteckt zwischen jeder Menge Umzugskartons und bin seit Stunden damit beschäftigt mein Leben der letzten 10 Jahre durchzusehen, viel ist davon geblieben, anders betrachtet, wiederum nicht: Fotos, Deko, Bücher, Kleidung – vieles davon mit emotionalem Wert. Wie viel wir sammeln und jahrelang horten, ohne es je wieder eines Blickes zu würdigen, wie viel passiert ist, von dem uns Erinnerungen geblieben sind, aber natürlich auch der ein oder andere Krimskrams.

Mir wird in diesem Moment bewusst, wie wichtig es ist Erinnerungen zu schaffen, von denen wir zehren können. Der Inhalt der Kiste ist materieller Natur und wird erst zu Leben durch unsere Erinnerungen.

Noch etwas ist mir klar geworden und zwar wie wichtig Geduld im Leben ist. Das Tempo der anderen ist nicht mein Tempo und deren Leben ist  möglicherweise auch nicht die Art von Leben, die mich glücklich macht.

Nach langem Warten hat sich im Januar plötzlich alles verändert und der Wohnungs- und Ortswechsel steht nun bevor. Gerade zu einem Zeitpunkt, als ich versuchen wollte mit weniger Druck an die Sache ranzugehen. Unverhofft kommt also doch oft. Mir gefällt die Vorstellung, dass sich jemand bei Wenden in unserem Leben etwas dabei gedacht hat: „Ja, nun ist sie bereit für eine Veränderung“ oder „Lerne geduldig zu sein und du bekommst was du willst“ oder aber auch „Nur, wenn du konsequent nach einer Sache strebst, ist sie es auch sicher wert für dich“.

Bis bald.

Eure Rox

 

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Persönlicher Jahresrückblick im Schnellraffer

Nicht real, ein wenig wie im Film, als würde der Bösewicht teuflisch zu lachen beginnen, während er mit den Fingern zu schnippen beginnt. Sekunden später wache ich auf und stelle fest, das Jahr ist um. Wo sind die 12 Monate hin und warum geht die Zeit von Jahr zu Jahr schneller um?

Mein Jahr hat begonnen mit meinem 30er, gefolgt von einem persönlichen Schicksalsschlag, der mich nachdenklich stimmte. In den ersten drei Monate lief somit eher das Programm „Einfach funktionieren“ und hoffen, dass die Phase bald wieder vorüber ist.

Ab April gab es einen Höhenflug auf der Arbeit und es begann langsam Spaß zu machen, die ersten Dienstreisen standen an und ich hatte endlich die Möglichkeit Erfahrungen zu sammeln. Privat ging es mir gut, mich zog es in die Natur und das Wandern verschaffte mir schöne Auszeiten.

Ab Mai wurde es wieder schwierig, ich musste mir eingestehen, dass mir die Arbeit keinen Spaß machte und ich die Firmenkultur, wie sie gelebt wurde, nicht für gut empfand. Es dauerte aber bis ich den Entschluss fasste – bereits nach einem Jahr – wieder zu kündigen. Was mir zu dieser Entscheidung verhalf, waren ehrliche Gespräche und auch Feedback von Arbeitskollegen, die ich lieb gewonnen hatte.

Ich kündigte im August und fuhr dann 2 Wochen auf Urlaub, die beste Entscheidung überhaupt, ich hatte die Zusage des neuen Arbeitgebers und bin mit freiem Kopf und mit meiner besten Freundin in den Urlaub geflogen. Ein Kapitel wurde beendet und der Urlaub läutete das neue ein.

Die letzten drei Monate haben mich beruflich wieder wachsen lassen, Aufgaben, die mir Spaß bereiteten und mir auch lagen, verhalfen mir wieder zu mehr Selbstbewusstsein. Ich wurde wieder die Alte. Auch stelle ich fest, dass diese drei Monate gefühlt noch viel schneller vorbei gezogen sind. Wenn ich mir den Beitrag nun so durchlese, realisiere ich, dass mein Jahr 2018 wieder sehr geprägt vom Thema „Job“ war. Fürs nächste Jahr wünsche ich mir in der Hinsicht Ruhe und Stabilität 😀

Ich krame meinen Jahresziele Zettel von 2018 raus, überfliege ihn schnell und komme zum Entschluss, dass viele kleine Dinge im Leben, die Halt geben und auf dies auch ankommt, gut funktioniert haben:

  • Ich habe viel gelesen
  • Ich hatte sehr intensive gute Zeiten mit meinen Lieben
  • Ich war viel in der Natur
  • Ich war regelmäßig laufen, auch wenn der Plan mit den Halbmarathons nicht ganz aufging
  • Ich hab mich im Yoga verbessert
  • Ich habe mich bewusst ernährt und mehr auf das geachtet, was ich esse
  • Ich habe regelmäßig gebloggt und das Texten genutzt um mir selbst zu helfen 😉
  • Ich habe mehr auf mich und mein Bauchgefühl geachtet

Ich hoffe euer Jahr ist gut verlaufen und es gibt viele Dinge, auf die ihr stolz seid. Ich werde mir definitiv wieder grobe Ziele für 2019 setzen.

Alles Gute im neuen Jahr und danke für alle, die ab und an Beiträge von mir lesen.

Eure Rox

 

 

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Das passende Bild zum Kapitelende

Gerade im Nachhinein kristallisiert sich ein gewisses Bild, ein Song oder ein bestimmter Geruch oft bei mir als Symbol für ein bestimmtes Ereignis heraus. Während ich diese Zeilen schreibe, blicke ich zum bunten Blumenstrauß, der den Jobwechsel symbolisiert. Er wurde mir am letzten Tag überreicht und fasst für mich dieses sehr durchwachsene Jahr zusammen.

Wir kennen das ja alle, wenn wir einen bestimmten Song hören, denken wir an eine gewisse Zeit in unserem Leben zurück, seien es jetzt positive Erinnerungen, die sich breit machen oder eher finstere Gedanken, die uns den Radio abschalten lassen. Dasselbe geschieht mit bestimmten Gerüchen: die Vanillekipferl der Oma lassen uns an unbeschwerte Zeiten denken, das Parfum des Ex eher an Zeiten, an die wir uns nicht mehr so gern erinnern möchten. Dieses Verankern geschieht im Unterbewusstsein und holt uns oft Jahre später wieder ein, wenn wir dies mit folgenden Worten kundtun: „Der Geruch erinnert mich an meine Kindheit, mir fällts nur gerade nicht ein.“ Was für eine wichtige Rolle unsere fünf Sinne spielen, bemerkt man meistens erst dann.

In letzter Zeit ertappe ich mich dabei mir bewusst positive Erinnerungen ins Hier und Jetzt zu holen. Es hilft mir manches Mal für wenige Minuten aus dem Alltag zu entfliehen und lässt mich an die „gute alte Zeit“ zurück denken. Aber ist früher wirklich alles besser gewesen? Das hört sich immer sehr dramatisch an, wenn ich Leute höre, die dieser Meinung sind. Ich für meinen Teil kann sagen:

  • Ja, Kind bzw. Teenager sein, hatte Vorteile, wie keine Rechnungen zahlen, keinen harten Alltag erleben, man lebte schlichtweg im Hier und Jetzt, ohne sich den Kopf zu zerbrechen und voraus zu planen.
  • Doch: ich bin froh für meine Entwicklung, möchte nicht mehr tauschen und auch im Großen und Ganzen nichts anders machen. Schön, dass wir die Möglichkeit haben auf schöne Momente zurückgreifen zu können und dass es uns möglich ist unser Kopfkino hin und wieder zu aktivieren.

Das Memo, das ich an mich selbst schreibe, lautet einfach nur: lebe im Hier und Jetzt (Handy zur Seite, offline oder lautlos), nimm dir Zeit für Dinge, die dich innerlich zum Tanzen bringen und vor allem: umgieb dich mit Menschen, die dich zum Lachen bringen und in deren Anwesenheit du dich wohl fühlst. Nur dann stellen wir sicher, dass wir auch in Zukunft viele Erinnerungen haben werden, in denen wir schwelgen können.

Bis bald. Eure Rox

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Wie wir aufhören unsere Gedankenwelt zu vergiften

Manches Mal fühle ich mich wie ein Masochist, kaum im Strudel der negativen Gedanken drinnen, wird es schier unmöglich den Fängen zu entkommen. Genau in diesen Momenten macht es den Anschein, als würde es einem Teil in mir Spaß machen, sich über Stunden in negativen Gedanken zu wälzen.

So ein Tag – und es gibt zum Glück nicht viele davon – startet meist damit, dass ich schlecht geträumt habe oder etwas passiert, das meine Stimmung beeinträchtigt und mich so in die negative Ecke meines Kopfes drängt. Ich beginne Angst zu spüren und mir auszumalen, was nicht alles passieren könnte bzw. mir Sorgen um all jene Menschen zu machen, die ich liebe. Meistens ziehe ich mich nach einer bestimmten Zeit wieder selbst aus dem Strudel, in dem ich mich ablenke und mich mehr oder weniger selbst ermahne. Es gibt dann oft einen Zeitpunkt an diesem speziellen Tag, an dem es dem pragmatischen Ich in mir zu viel wird, da gibt es dann einen kurzen Wirbel und danach gehts besser.

Wie kann man diese Entwicklung abfangen und sich davor schützen?

  • Dinge tun, die man gerne macht mit Menschen, die man liebt, denn das Leben ist zu kurz um Zeit zu verschenken 🙂
  • Auf sich selbst achten, sich Zeit und Raum für Hobbies und Dinge nehmen, die einem Spaß machen. Mir macht es momentan viel Freude, neues zu lernen und meinen Horizont zu erweitern.
  • Sich Rituale schaffen und daran festhalten, denn sie geben Halt
  • Sich vor Augen halten, dass man vieles im Leben nicht beeinflussen kann. Wichtig ist, dass wir verstehen, dass wir das Leben nicht dadurch verbessern, dass wir ängstlich und voller Sorgen sind. Spinne ich immer wieder dieselben traurigen und trostlosen Gedanken, vergifte ich mein Hier und Jetzt. Zudem ändert es nichts daran, dass ich die Gedanken habe, da ich den weiteren Ausgang meines Lebens zu einem Teil zwar beeinflussen kann, zu einem anderen aber leider nicht.

Ich weiß nicht, wie es euch mit eurer Gedankenwelt momentan so geht, ich merke, dass sich die Stimmungslage mit dem Frühling verbessert hat. Je mehr ich mich um mich selbst kümmere und darauf achte, dass ich Dinge, tu, die Spaß machen, ob es eine neue Musik ist, die ich entdecke oder ein Buch, das mich fesselt oder aber einfach ein netter Abend im Garten bei einem Kaffee mit der Familie, desto besser und ausgeglichener fühle ich mich.

Bis bald.

Eure Rox.