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Gefühlte Realität

Unentschlossen und unsicher setzte sie einen Fuß vor den anderen. Der Tag war schwer und so waren ihre Gedanken.

Es war ihr unmöglich die aufblühende und helle Umgebung wahrzunehmen. Fast war es, als würde Asche sie bedecken, um die Schönheit des Alltags zu verschleiern.

Viel zu beschäftigt mit den eigenen Gedanken, nahm sie keine Menschenseele wahr. Zu tief war ihre Hoffnung vergraben im eigenen Gedankenwirrwarr. Tag ein, Tag aus, spann sie weiter an dem Konstrukt, es war ihre Art des Häkelns. Der Thriller war hausgemacht und das Casting fand bereits in ihrem Kopf statt.

Schritt für Schritt, Minute für Minute, Stunde für Stunde, Tag für Tag – ihre düsteren Gedanken nahmen die Oberhand und begannen sie von Innen still und heimlich auszusaugen. Unmöglich war es ihr Realität und Fiktion von einander zu unterscheiden.

Als sie für einen kurzen Moment begann auf das Knirschen ihrer Schritte im Schnee zu achten, fand sie darin eine leichte Beruhigung, die Gedankenautobahn wurde langsamer und es gelang ihr im Hier und Jetzt anzukommen.

Im nächsten Moment erblickte sie die Sonne und es war fast, als würde sie zu ihr sprechen. Schicht für Schicht fiel es ihr wie Schuppen von den verheulten Augen – Ich erschaffe mir meine eigene Realität.

Den Rest des Weges schüttelte sie die Opferhaltung ab und begann der Sonne und der weisen Erkenntnis im Stillen zu danken.

Alles Liebe, eure Rox

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